Abo
  • Services:

Russischer Milliardär: Nonstop-Weltumrundung mit Solarflugzeug geplant

Der russische Milliardär Viktor Vekselberg will mit seiner Firmengruppe Renova ein Solar-Flugzeug bauen, das die Welt nonstop umrunden kann. Wenn alles gutgeht, soll ein Pilot in fünf Tagen in einer Höhe von ungefähr 16 km die Welt umrunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Viktor Vekselberg will solar um die Welt fliegen.
Viktor Vekselberg will solar um die Welt fliegen. (Bild: Jürg Vollmer/CC-BY-SA 3.0)

Es ist ein rekordverdächtiger Plan: Der russische Milliardär Viktor Vekselberg plant, ein Solarflugzeug für eine Erdumrundung zu bauen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Der erste Versuch, eine Flugzeug-Weltumrundung ohne fossilen Treibstoff zu starten, dauerte über ein Jahr vom 9. März 2015 bis zum 26. Juli 2016. In dieser Zeit umrundeten Bertrand Piccard und André Borschberg mit ihrem Solarflugzeug Si2 die Erde in zahlreichen Etappen. Einmal musste das Flugzeug einen ungeplanten Zwischenstopp in Japan einlegen, ein anders Mal überhitzten die Akkus, so dass die Solar Impulse überwintern musste.

Bei der Renova-Gruppe soll alles viel schneller gehen. Ein Pilot soll in fünf Tagen in einer Höhe von bis zu 16 km, also etwa ein Drittel höher als kommerzielle Verkehrsflugzeuge, die Erde umrunden, ohne zwischenzulanden.

Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 36 Metern soll als fliegendes Labor für neue Technologien arbeiten. "Unser Flug soll beweisen, dass es möglich ist, Langstreckenflüge mit Solarenergie zu machen", sagte Mikhail Lifshitz, Direktor von Renova. Ein Prototyp soll Ende 2017 fertig sein, sagte Lifshitz in einem Interview mit Bloomberg. Als Pilot hat man den 65-jährigen Extremsportler Fedor Konyukhov auserkoren, der mehrmals die Welt umsegelt und den Mount Everest bestiegen hat.

Renovas Flugzeug soll mit sogenannten Superkondensatoren ausgerüstet werden. Die Stromspeicher sollen die Energie an die Motoren abgeben und mit Sonnenenergie wieder aufgeladen werden. Im Vergleich zu Akkus gleichen Gewichts weisen Superkondensatoren nur etwa 10 Prozent von deren Energiedichte auf, allerdings ist ihre Leistungsdichte etwa 10- bis 100fach größer. Superkondensatoren können deshalb sehr viel schneller ge- und entladen werden und überstehen mehr Schaltzyklen als Akkus.

In der Nacht wird das Flugzeug absinken und bei Sonnenaufgang wieder aufsteigen. 2019 soll der Rekordversuch beginnen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 2,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  4. (-78%) 4,44€

Sharra 29. Mai 2017

Ich weiss, worauf du hinaus willst. Aber irgendwie stelle ich es mir dämlich vor, wenn...


Folgen Sie uns
       


HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on

Wir haben uns den übergroßen 144-Hz-Gaming-TV von HP auf der CES 2019 näher angesehen.

HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /