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Infrastruktur: China nimmt Solarstraße in Betrieb

Strom für Elektroautos: In China wird dieser Tage ein Straßenteilstück in Betrieb genommen, das mit Solarpaneelen ausgelegt ist. Künftig sollen Elektroautos dort drahtlos ihren Akku laden.

Artikel veröffentlicht am ,
Solarstraße (Symbolbild): einen Kilometer lang, 2.800 Quadratmeter
Solarstraße (Symbolbild): einen Kilometer lang, 2.800 Quadratmeter (Bild: Joachim Bertrand/Colas)

Eine Straße, die Strom erzeugt: In Jinan in der ostchinesischen Provinz Shandong wird ein Teilstück einer Schnellstraße mit Solarmodulen ausgelegt. Der mit Solarpaneelen ausgestattete Abschnitt des Jinan City Ring Expressway ist etwa zwei Kilometer lang. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Solarstraße soll dieser Tage in Betrieb genommen werden.

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Der Strom solle dazu genutzt werden, Elektroautos drahtlos zu laden, berichtet die offizielle Tageszeitung Renmin Ribao. Außerdem solle sie in Zukunft autonomes Fahren unterstützen, da sie bereits vernetzt sei. Ein weiterer Vorteil der Straße: Sie kann sich im Winter selbst von Schnee befreien, indem die Paneele den Beton erwärmen und so den Schnee schmelzen lassen.

Die Straße besteht aus drei Schichten

Der Straßenbelag besteht aus drei Schichten: Auf einer Dämmschicht, die sie von der feuchten Erde trennt, liegen die Solarpaneele. Sie sollen stabil genug sein, dass sie das Gewicht eines mittelgroßen Lastwagens aushalten. Als Abschluss liegt oben eine Schicht eines transparenten Betons. Der Beton hat ähnliche strukturelle Eigenschaften wie herkömmlicher Asphalt.

Eine erste, allerdings nur 160 Meter lange solare Teststrecke ist in China im September fertiggestellt worden. Die erste Straße, die Strom aus Sonnenlicht produziert, wurde vor einem Jahr in Westfrankreich in Betrieb genommen. Das Teilstück ist mit einem Kilometer Länge etwa halb so lang wie das des Jinan City Ring Expressway. In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Idaho erzeugen Photovoltaikelemente im Boden Strom für einen Springbrunnen und die Beleuchtung einer öffentlichen Toilette.



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ManMashine 23. Dez 2017

technisch gesehen ein absolutes Disaster aber den Leuten kann man wirklich jeden...

Workoft 23. Dez 2017

Ich kenne zwar die Geschichte nicht, aber als jemand der in China gelebt hat kann ich...

Workoft 23. Dez 2017

Das mag dir jetzt vielleicht neu sein, aber Dinge die nicht wirtschaftlich sind, müssen...

Dwalinn 23. Dez 2017

In Nord Korea wohnen 26mio Menschen die werden schon wissen warum Atombomben mehr sinn...

Auric 22. Dez 2017

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