Abo
  • Services:
Anzeige
Lina ist teilweise kompostierbar.
Lina ist teilweise kompostierbar. (Bild: Technische Universität Eindhoven)

Elektroauto: Lina kann kompostiert werden

Lina ist teilweise kompostierbar.
Lina ist teilweise kompostierbar. (Bild: Technische Universität Eindhoven)

Lina fährt bis zu 80 km/h elektrisch und kann teilweise kompostiert werden: Das Elektroauto wurde von niederländischen Studenten aus Polymilchsäuren und Flachsfasern gebaut und transportiert vier Personen. Crashtests stehen noch aus.

Nein, essen kann man dieses Auto nicht, auch wenn Lina teilweise biologisch abbaubar ist. Das Chassis des 3,5 m langen Elektroautos, das Platz für bis zu vier Personen bietet und 80 km pro Stunde fahren kann, besteht aus einer Wabenstruktur, die in zwei Flachsfaser-Verbundplatten eingebettet ist. Die Waben bestehen aus Polylactiden - einem vollständig biologisch abbaubaren Kunststoff. In der Natur zersetzt sich PLA nicht. Dazu sind technische Kompostierungsverfahren erforderlich.

Anzeige
  • Lina (Bild: Technischen Universität Eindhoven)
  • Lina (Bild: Technischen Universität Eindhoven)
  • Lina (Bild: Technischen Universität Eindhoven)
Lina (Bild: Technischen Universität Eindhoven)

Lina soll das weltweit erste kompostierbare Auto sein. Nach einem Bericht des Composites Manufacturing Magazins wiegt das Lina leer und ohne Akku nur 300 kg. Ehrlicherweise beziehe sich die biologische Abbaubarkeit nur auf Karosserie und Chassis, denn der Antrieb, der Akku sowie die Räder und das Fahrwerk bestünden noch nicht aus biobasierten Materialien, sagte Yanic van Riel, einer der Entwickler des TU/Ecomotive Teams an der Technischen Universität Eindhoven, der Nachrichtenagentur Reuters.

Geringes Gewicht des Elektroautos sorgt für größere Reichweite

Das geringe Gewicht sorgt dafür, dass sich auch die erforderliche Batteriegröße deutlich reduziert. Der Lithium-Ionen-Akkusatz wiegt nur 30 kg und reicht aus, um Lina für eine Reichweite von 100 km mit Strom zu versorgen. Im Fahrzeug verrichten zwei Motoren ihre Arbeit.

Der Prototyp hat noch keine Crashtests bestanden. Das Material wird sich nach Angaben der Verantwortlichen nicht wie Metall verbiegen, sondern brechen. Sofern es die niederländische Fahrzeugbehörde erlaubt, soll Lina noch 2017 auf öffentlichen Straßen getestet werden. Ob es zu einer Kommerzialisierung des Projekts kommen soll, ist nicht bekannt.


eye home zur Startseite
egonalter 18. Aug 2017

ich würde da nicht auf die Politik setzen, sie scheitert schon an einfacheren Dingen...

ap (Golem.de) 17. Aug 2017

Da der Thread immer wieder entgleist, wird er nun geschlossen.

honk 17. Aug 2017

Das mit dem kompostieren scheint mir auch völlig irrelevant zu sein. Nicht nur, das man...

MarvinEliaHoppe 17. Aug 2017

so oder so ähnlich :D

Tantalus 17. Aug 2017

Brille putzen: wiegt das Lina leer und ohne Akku nur 300 kg Gruß Tantalus



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. HighTech communications GmbH, München
  3. Bayerische Versorgungskammer, München
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,00€
  2. 33,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  2. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  3. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  4. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen

  5. Telekom-Chef

    "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"

  6. WD20SPZX

    Auch Western Digital bringt flache 2-TByte-HDD

  7. Metal Gear Survive im Test

    Himmelfahrtskommando ohne Solid Snake

  8. Cloud IoT Core

    Googles Cloud verwaltet weltweit IoT-Anlagen

  9. Schweden

    Netzbetreiber bietet 10 GBit/s für 45 Euro

  10. Reverse Engineering

    Das Xiaomi-Ökosystem vom Hersteller befreien



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: 7590 > 7583 Wer soll bei den Bezeichnungen...

    HubertHans | 17:31

  2. Re: API nicht benutzen!

    TheUnichi | 17:31

  3. Re: Ich glaub, es hackt...

    nachgefragt | 17:28

  4. Re: Wir zahlen 45¤ für 16 Mbit/s

    crushos | 17:27

  5. Re: SMR klackert

    DR_ | 17:24


  1. 17:17

  2. 16:50

  3. 16:05

  4. 15:45

  5. 15:24

  6. 14:47

  7. 14:10

  8. 13:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel