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iPhone: Apple will nur noch recycelte Rohstoffe verwenden

Altes iPhone wird zu neuem iPhone: Apple will künftig nur noch Rohstoffe verwenden, die aus Altgeräten wiedergewonnen wurden. Das ist das Ziel. Wann und wie Apple es erreicht, ist fraglich.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone 7 Plus: Risikoprofile für die 44 am häufigsten verwendeten Elemente
iPhone 7 Plus: Risikoprofile für die 44 am häufigsten verwendeten Elemente (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Recyceln statt schürfen. Apple will künftig keine Rohstoffe mehr kaufen, um Geräte zu bauen. Stattdessen sollen Materialien aus Altgeräten wiedergewonnen und erneut verwendet werden. Das hat der Konzern in seinem neuen Environment Responsibility Report mitgeteilt.

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Apple wolle eine "geschlossene Lieferkette" aufbauen. "Eines Tages wollen wir in der Lage sein, neue Produkte nur aus recycelten Materialien zu bauen, einschließlich ihrer alten Produkte", heißt es auf der Website . Das klinge "verrückt, aber wir arbeiten daran."

Nicht alle Rohstoffe müssen aus der Erde kommen

Das Unternehmen müsse nicht alles, was es an Rohstoffen brauche, aus der Erde holen, sagte Lisa Jackson, Leiterin des Bereichs Umwelt und soziale Initiativen bei Apple, dem US-Magazin Vice. Einen genauen Plan hat das Unternehmen noch nicht. "Wir machen hier etwas, das wir selten machen: ein Ziel bekanntgeben, bevor wir genau wissen, wie wir es erreichen."

Es geht dabei unter anderem um Rohstoffe wie Aluminium, Kupfer, Zinn und Wolfram oder um die Metalle der Seltenen Erden. Das Ziel sei, Materialien aus alten eigenen Geräten zu verwenden und sie mit hochwertigen wiedergewonnen Metallen, die von Lieferanten zugekauft würden, zu kombinieren.

Roboter zerlegt iPhones

Apple nutzt beim Bau der iPhones und iPads jetzt schon wiederverwendetes Aluminium. Dafür setzt der Konzern den Roboter Liam ein, der das iPhone 6 in seine Bestandteile zerlegt, damit es leichter wird, Rohstoffe wiederzugewinnen.

Apple hat laut des Umweltberichts Risikoprofile für 44 häufig in seinen Produkten verbaute Elemente aufgestellt. Darin werden zunächst die ökologischen und auch die sozialen Auswirkungen der Gewinnung dieser Materialien bewertet. Dann seien die Risikoprofile damit verglichen worden, wo, wie und wie häufig das jeweilige Element verwendet werde, um herauszufinden, wo Apple "die meisten Veränderungen erreichen" könne.

Allerdings gibt es für viele Materialien, die in Geräten wie Tablets oder Smartphones verwendet werden, noch keine Recycling-Verfahren. Zudem werden elektronische Geräte heute oft in Afrika recycelt - mit schlimmen Auswirkungen für die Umwelt und damit auch für Menschen und Tiere. Andererseits werden auch viele Rohstoffe in Entwicklungsländern in Minen gewonnen, die in keiner Weise den bei uns geltenden Vorschriften zum Schutz der Arbeiter und der Umwelt entsprechen.



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scat25 21. Apr 2017

Weil Recycling teurer ist als Kinderarbeiter in Afrika, die den ganzen Tag nach den...

Neuro-Chef 20. Apr 2017

Haha, "Schlammblut" :D Wer würde Leitungswasser trinken oder Mais, Reis und Getreide...


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