Revolution Wind Farm: Tesla will Windstrom speichern

Ein Windkraftwerk auf dem Meer mit angeschlossenem Speicher will das Unternehmen Deepwater Wind vor der Ostküste der USA bauen. Den Speicher für den Offshore-Windpark soll Tesla liefern.

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Offshore-Windpark in Dänemark (Symbolbild): Revolution Wind könnte 2023 ans Netz gehen.
Offshore-Windpark in Dänemark (Symbolbild): Revolution Wind könnte 2023 ans Netz gehen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Windstrom für Massachusetts: Tesla und Deepwater Wind planen den Bau eines Offshore-Windparks vor der US-Ostküste. Es soll eine der größten Anlagen dieser Art werden. Tesla soll einen Speicher dafür bauen.

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Die Revolution Wind Farm soll knapp 29 Kilometer vor der Insel Martha's Vineyard gebaut werden. Deepwater Wind will Windräder mit einer Leistung von insgesamt 144 Megawatt installieren. Die Leistung soll ausreichen, um 80.000 Haushalte zu versorgen. Wenn das Projekt Revolution Wind genehmigt wird, sollen die Bauarbeiten 2022 beginnen. Im Jahr darauf könnte das Kraftwerk ans Netz gehen.

Revolution Wind kann größer oder kleiner werden

Die Anlage sei allerdings flexibel, sagt Deepwater-Wind-Chef Jeffrey Grybowski: Sie könnte auch doppelt so groß gebaut werden, also mit einer Leistung von 288 Megawatt. Möglich sei auch eine kleinere Version, die 96 Megawatt liefern würde. Das Unternehmen hat Ende vergangenen Jahres den ersten Offshore-Windpark in den USA in Betrieb genommen, sodass ein mit Diesel befeuertes Kraftwerk auf der Insel Block Island abgeschaltet werden konnte.

Zur Revolution Wind Farm soll ein Speichersystem mit einer Kapazität von 40 Megawattstunden gehören, das Tesla liefern soll. Das würde Revolution Wind zur größten Offshore-Windanlage mit angeschlossenem Speicher machen, sagte Grybowski.

Tesla baut Akkus für Netzspeicher

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Tesla baut in seiner Gigafactory nicht nur Akkus für Autos, sondern auch für fest installierte Speicher: den Wandakku Powerwall und das größere Modul Powerpack für Netzspeicher. Ein Powerpack 2 hat eine Speicherkapazität von 210 Kilowattstunden. Für große Speicher werden die Module kombiniert. Anfang des Jahres hat Tesla einen Großspeicher in Kalifornien aus 400 Powerpacks gebaut. Das Speichersystem hat eine Kapazität von gut 80 Megawattstunden und ist derzeit einer der größten Netzspeicher mit Lithium-Ionen-Akkus.

Der größte Windpark derzeit ist London Array im äußeren Mündungsbereich der Themse mit einer installierten Leistung von 600 Megawatt. Die größten deutschen Windparks sind Gode Wind 1 und 2 gut 30 Kilometer vor den Ostfriesischen Inseln, die zusammen 582 Megawatt liefern, sowie Veja Mate etwa 130 Kilometer nördlich der niederländischen Stadt Eemshaven. Die in diesem Jahr in Betrieb genommene Anlage hat eine Leistung von 402 Megawatt. Großbritannien plant derzeit eine Reihe von Offshore-Windparks mit einer Leistung im Gigawattbereich.

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