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Minderjährige im Apple Store von San Francisco.
Minderjährige im Apple Store von San Francisco. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

iPhone: Apple-Anleger fordern mehr Einsatz gegen Smartphonesucht

Minderjährige im Apple Store von San Francisco.
Minderjährige im Apple Store von San Francisco. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Zwei Großanleger fordern, dass sich Apple aktiver gegen die übermäßige Nutzung von Smartphones und Tablets durch Kinder und Jugendliche einsetzt.

Die beiden Investmentfirmen Jana Partners und The California State Teachers' Retirement System haben in einem gemeinsamen offenen Brief an Apples Unternehmensführung mehr Einsatz gegen den übermäßigen Gebrauch von Smartphones und Tablets durch Kinder und Jugendliche gefordert. Die beiden Firmen halten derzeit Apple-Aktien im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar.

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Apple könnte sich mit einem solchen Engagement als Firma positionieren, für die Werte wie "Inklusion, hochwertige Bildung, Umweltschutz und Lieferantenverantwortung" wichtig seien. Dieses positive Image käme nach Auffassung der Investoren langfristig auch dem Firmenwert zugute - und damit auch dem Wert ihrer Aktien.

Der offene Brief erweckt aber eher den Eindruck, dass Jana Partners und The California State Teachers' Retirement System ihre Forderungen aus altruistischen Gründen erheben und mit dem Argument der langfristigen Wertsteigerung auch profitorientierte Manager für ihre Sache gewinnen wollen.

Die Investoren stellen mehrere aktuelle Studien vor, in denen die übermäßige Nutzung von Smartphones durch junge Konsumenten als Problem beschrieben wird. Einer Untersuchung der University of California Los Angeles (UCLA) zufolge zeigten Teilnehmer eines Zeltlagers ohne Smartphone nach fünf Tagen in standardisierten Tests wesentlich mehr Empathie als die Mitglieder einer Vergleichsgruppe mit Smartphones.

Die Investoren wollen, dass Apple den Eltern über das Betriebssystem von iPhone und iPad mehr Möglichkeiten bietet, den Medienkonsum ihrer Kinder zu begrenzen. Sie wünschen sich, dass Eltern direkt im Startmenü etwa fertig konfigurierte Vorschläge für verschiedene Altersgruppen präsentiert bekommen, zwischen denen sie wählen, die sie aber auch ignorieren können.

Dabei geht es darum, dass das Mobiltelefon nur eine begrenzte Anzahl von Stunden am Tag nutzbar ist, oder nur zu bestimmten Zeiten, also etwa nicht abends. Die Details sollten von Experten auf Basis wissenschaftlicher Forschung entwickelt werden. Derzeit können Nutzer in den Optionen von iOS 11 unter Allgemein/Einschränkungen vor allem den Zugriff auf einzelne Apps sowie auf Inhalte - Filme oder Serien - mit bestimmten Altersfreigaben begrenzen.


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lanG 09. Jan 2018

Siehst du? Läuft doch ¯\_()_/¯

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Dungeon Master 08. Jan 2018

Apple hat mit Irland krumme Geschäfte gemacht. Selbstverständlich hat Apple...

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datenmuell 08. Jan 2018

Eigentlich sagst du mir gerade, dass die Kinder früher mehr geschädigt worden sind als...

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david_rieger 08. Jan 2018

+++ Nicht den Troll füttern +++

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