Elektroauto: Teslas Probleme mit dem Model 3 sind nicht gelöst

Schlechte Nachrichten für Tesla-Kunden: Tesla produziert weiterhin weniger Tesla Model 3 als beabsichtigt. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Das gesteckte Ziel von 5.000 der Elektroautos pro Woche wurde erneut verschoben.

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Tesla Model 3: Die Tesla-Aktie verlor leicht.
Tesla Model 3: Die Tesla-Aktie verlor leicht. (Bild: Tesla)

Es läuft weiterhin nicht: Tesla hat im vierten Quartal des Jahres 2017 wieder weniger Autos vom Typ Model 3 gebaut als geplant. Die Zahlen, die Tesla am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht hat, waren schlechter als erwartet.

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Danach hat Tesla im vergangenen Vierteljahr 1.550 Model 3 ausgeliefert. Analysten hatten deutlich höhere Zahlen erwartet. Gebaut wurden im letzten Quartal des vergangenen Jahres allerdings 2.425 Model 3. Die Tesla-Aktie verlor nach der Mitteilung knapp drei Prozent an Wert.

Die Produktionsprobleme werden geringer

In diesem Zeitraum habe Tesla "große Fortschritte" bei der Lösung der Produktionsprobleme des Model 3 gemacht, heißt es in der Mitteilung. Seit dem 9. Dezember seien genauso viele Model 3 gebaut worden wie in den über vier Monaten seit Produktionsstart Anfang Juli. In den letzten Tagen des Jahres seien so viele Autos gebaut worden, dass es hochgerechnet für einen Ausstoß von 1.000 Autos pro Woche reiche.

Tesla wollte allerdings bis Ende Dezember 5.000 Autos pro Woche fertigen. Im Herbst verschob das Unternehmen dieses Ziel bis zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres. Doch auch das wird nicht klappen: Im neuen Bericht geht Tesla davon aus, dass bis Ende März 2.500 Model 3 pro Woche gebaut werden. Das Ziel von 5.000 pro Woche werde erst Mitte des Jahres erreicht.

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Die "Produktionshölle" des Model 3 ist also noch nicht beendet. Deutlich besser sah es 2017 für die beiden anderen Teslas aus, das Model S und das Model X: 101.312 der Elektroautos wurden im vergangenen Jahr ausgeliefert. Das waren nach eigenen Angaben 33 Prozent mehr als 2016.

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