Abo
  • Services:

Smartphone: Neues Kameramodul für das Fairphone 2 erhältlich

Fairphone bringt für sein Fairphone 2 erstmals Komponenten zum Nachrüsten: Für die Frontkamera und die Rückkamera stehen jeweils neue Module zur Verfügung. Diese können Nutzer selber nachrüsten. Fairphone arbeitet zudem daran, die alten Module für Entwickler-Boards wie den Raspberry Pi nutzbar zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Fairphone 2 mit seinen Kameramodulen
Das Fairphone 2 mit seinen Kameramodulen (Bild: Fairphone)

Das niederländische Unternehmen Fairphone hat für sein aktuelles Smartphone Fairphone 2 neue Kameramodule vorgestellt. Für die Hauptkamera auf der Rückseite sowie für die Frontkamera steht jeweils ein neues Modul zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Köln

Damit hat Fairphone erstmals Ersatzteile mit besseren Spezifikationen für sein zweites Smartphone vorgestellt. Die neue Hauptkamera hat 12 Megapixel, die neue Frontkamera 5 Megapixel. Die ursprünglichen Kameramodule hatten jeweils 8 und 2 Megapixel. Gleichzeitig hat Fairphone die Lichtstärke bei der neuen Frontkamera verbessert, genaue Angaben dazu macht der Hersteller aber nicht.

Neue Fairphone 2 kommen bereits mit neuen Modulen

Die Module können einzeln ausgetauscht werden - wer also nur eine neue Hauptkamera haben möchte, braucht sich die Frontkamera nicht zu kaufen. Die Module sind entsprechend einzeln oder im Set erhältlich und sollen ab dem 1. September 2017 erhältlich sein. Ab dem 31. August 2017 ausgelieferte Fairphone 2 kommen von sich aus mit den beiden neuen Kameras.

Die Frontkamera kostet einzeln 30 Euro, die Hauptkamera als Einzelmodul 45 Euro. Im Set kosten beide Module zusammen 70 Euro, Käufer sparen entsprechend 5 Euro. Den Einbau können User problemlos selbst vornehmen, die Kameras lassen sich beim Fairphone 2 wie andere Teile des Gerätes einfach durch Lösen weniger Schrauben aus- und wieder einbauen.

Neue Kameras könnten Nachhaltigkeit noch verbessern

Ursprünglich hatte Fairphone nicht zwingenderweise geplant, technisch aufgewertete Module anzubieten. Die Aussage des Unternehmens bei Veröffentlichung des Fairphone 2 im Dezember 2015 war noch, dass keine besseren Module geplant seien; dies spräche gegen den Nachhaltigkeitsgedanken.

Dass Fairphone jetzt doch neue Kameramodule veröffentlicht, könnte die Nachhaltigkeit allerdings fördern: Kameras sind für immer mehr Nutzer wichtig, eine verbesserte Bildqualität könnte entsprechend mehr User dazu verleiten, ihr Fairphone 2 nicht gegen ein neues Smartphone auszutauschen.

Die ausgebauten Module können Nutzer an Fairphone zurückschicken. Das Unternehmen arbeitet diese dann wieder auf. Aktuell gibt es bereits Überlegungen, die Module für Computermodule wie den Raspberry Pi oder die Boards von Arduino nutzbar zu machen. Genaue Informationen konnte Fairphone dazu noch nicht bereitstellen, dazu sei die Entwicklung noch zu wenig vorangeschritten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-34%) 22,99€
  2. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  3. (u. a. Life is Strange Complete Season 3,99€, Deus Ex: Mankind Divided 4,49€)
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

leduvin 31. Aug 2017

Fairphone schafft es jeden Monat ein Update zu veröffentlichen - da ist die kleine Firma...

TrollNo1 31. Aug 2017

Ja, aber schon bei Ara wurde bezweifelt, dass man so oft die Komponenten ändern wird. Wer...


Folgen Sie uns
       


Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt

Ulrich Köhler vom DLR erläutert die Funktionsweise des Mars-Maulwurfes.

Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /