
Die Sicherheitsbehörden haben zehn Jahre gebraucht, um ihr Tetra-Digitalfunknetz aufzubauen, das Spitzenwerte von 28,8 KBit/s liefert. Nun soll die Energiewirtschaft die 450-MHz-Frequenzen herausgeben, fordert Innenminister Seehofer.

Der Chef der Monopolkommission kritisiert mangelnden Wettbewerb bei der 5G-Mobilfunkausrüstung. Doch als Siemens im Jahr 2013 aus dem Bereich ausstieg, gab es keinen Aufschrei. Ähnlich war es in den USA.

Auf Druck der USA hat Großbritannien die Rolle von Huawei im 5G-Netz eingeschränkt. Ein erster Netzbetreiber nennt nun die Kosten und beginnt, sein neues Netz wieder abzubauen.

Blau senkt die Preise aller Prepaid-Tarife und erhöht zugleich die Leistung. Die Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen. Auch die Zubuchoptionen für Datenpakete werden aufgestockt und im Preis gesenkt.

Seit Dezember soll es ein geheimes Papier des Auswärtigen Amts geben, das mit US-Quellen eine Zusammenarbeit Huaweis mit dem chinesischen Staatsapparat belegt. Doch das passt nicht zu den Aussagen britischer Geheimdienste und der Bundesregierung.

Die EU-Kommission beschließt erhöhte Sicherheitsanforderungen für 5G, schließt aber keinen Anbieter pauschal aus. Huawei äußert sich erfreut über die Entscheidung.

Drei Bundesministerien sehen laut einem vertraulichen Bericht extrem hohe Strafen für 5G-Ausrüster vor, wenn sie die Integrität oder Verfügbarkeit der Netze verletzen. Zweistellige Milliardenbeträge stehen wohl für Huawei oder Cisco auf dem Spiel.

Telefónica wertet die eigenen Prepaid-Tarife auf. In allen Allnet-Tarifen gibt es mehr ungedrosseltes Datenvolumen, der teuerste Tarif wird im Preis gesenkt. Eine unlimitierte Datenflatrate für Prepaid-Kunden bietet das Unternehmen weiterhin nicht an.

Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nicht nur die Telefónica wegen ihres Rückstands beim LTE-Ausbau kritisiert. Auch Vodafone und die Telekom hätten viel nachzuholen, heißt es.

Die Pläne für die Herausgabe von Passwörtern an Behörden beunruhigen Datenschützer und Netzaktivisten. Zwar will die Bundesjustizministerin nun ihren Gesetzentwurf ändern, doch ganz verzichten will sie auf die Herausgabe nicht.

Die britische Regierung lässt Huawei mit einem bestimmten Marktanteil in seinen 5G-Netzen zu. Im Core wurde vom National Security Council (NSC) ein Ausschluss entschieden.

Standard-Passwörter, fehlende Sicherheitsupdates - IoT-Geräte haben immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Großbritannien stellt in einem Gesetzesentwurf Sicherheitsanforderungen. Erfüllen Geräte die Vorgaben nicht, dürfen sie laut den Plänen nicht mehr verkauft werden.

Congstar bietet erstmals reine Datentarife mit LTE-Abdeckung an. Im Zuge dessen werden sowohl das ungedrosselte Datenvolumen als auch die maximale Download- und Upload-Geschwindigkeit erhöht.

Ein Gesetz, das chinesische 5G-Ausrüster pauschal ausschließt, will die deutsche Industrie nicht. Auch in Großbritannien kommt es bald zur Entscheidung.

Nicht für eine Beschränkung, sondern für ein Verbot von 5G in der Schweiz treten die Gegner ein. Andere wollen erst eine Studie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) abwarten. In Deutschland passierte fast nichts.

Laut einem Bericht hat die EU-Kommission ihren Standpunkt zu Huawei gefunden. Ein monatelanger Austausch mit den nationalen Sicherheitsbehörden ging der Entscheidung voraus.

Die Vodafone-Marke Otelo bietet Kunden mit Prepaid-Verträgen Zugang zum LTE-Netz. Bisher gab es den LTE-Zugang nur für Otelo-Kunden mit langen Laufzeitverträgen. Die LTE-Nutzung wird automatisch aktiviert.

Die ersten 5G-Antennen von 1&1 Drillisch wurden gesichtet und begutachtet. United Internet setzt hier von Anfang an auf einen chinesischen Hersteller.

Zwei Jahre laufende Mobilfunkverträge sollen bald der Vergangenheit angehören. Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf für kürzere Laufzeitverträge und bessere Kündigungsmöglichkeiten veröffentlicht. Auch Vertragsverlängerungen werden begrenzt.

Eine auf dreieinhalb Jahre ausgelegte Partnerschaft mit Apple soll rund 15 Milliarden US-Dollar Umsatz für Broadcom generieren. Der Hersteller liefert WiFi-/Bluetooth-Module und RF-Frontends für Apples iPhones.

Die USA sind mit ihrem neuen Geheimdienstmaterial zu Huawei in Großbritannien durchgefallen. Nun soll wirtschaftlicher Druck zum US-britischen Handelsabkommen helfen, dass Huawei bei 5G ausgeschlossen wird. Auch Entwicklungsländer sollen über Kredite einbezogen werden.

Der Mobilfunkausrüster Ericsson liegt beim Gewinn über den Erwartungen. Zugleich erklärt Konzernchef Borje Ekholm, dass die US-Kampagne gegen Huawei den gesamten Markt verunsichere und den Schweden nicht helfe.

Huawei lässt seine Auftragshersteller neue Fabriken in China bauen und füllt die Lager, weil eine Verschärfung des US-Embargos droht. Der Schwerpunkt liegt auf Mobilfunk-Ausrüstung.

Die Telefónica-Kunden haben im vorigen Jahr fast 1 Exabyte genutzt. Damit liegt der Netzbetreiber vor Vodafone.

Die Deutsche Telekom plant neue Prepaid-Mobilfunktarife. Im Zuge dessen gibt es als Neuerung einen Tarif mit einer vollwertigen Datenflatrate ganz ohne Drosselung - mit Zugang zum 5G-Netz der Telekom.

Der Ridepooling-Dienst Clevershuttle plant in Berlin den Einsatz des Hyundai Nexo als Brennstoffzellenauto. Zunächst sollen 25 Fahrzeuge eingesetzt werden.

Das 5G-Netz der Telefónica wird bereits aufgebaut. Wann es losgehen soll, ist weiterhin unklar. Doch einige Informationen sind bereits verfügbar.

Die Telekom und die Deutsche Glasfaser probieren die Zusammenarbeit aus. Wenn es klappt, könnte dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein. Der Glasfaserausbau in Deutschland kommt so besser voran.

M-Net baut in München meist FTTB und hat auch noch viele Vectoring-Kunden. Nun setzt der Betreiber voll auf das überlegene FTTH und kündigt ein neues Projekt in Augsburg an.

M-net kündigt die Fertigstellung des Bayernrings an und hat schon neue Ziele: Ende 2020 ist die Nord-Ost-Spange fertig, von Frankfurt über Würzburg, Nürnberg und Erlangen zurück nach München. Sie kommt auf der Strecke ohne elektrooptische Wandler aus.

Vodafone sieht bei jungen Menschen wenig Interesse, Kabelfernsehen zu abonnieren. Ein deutscher Netflix-Manager sprach über den Streaminganbieter.

Nach Ansicht der Bundesnetzagentur verstößt die Deutsche Telekom mit dem Angebot Stream On gegen die Netzneutralität. Nun soll der EuGH entscheiden, ob diese bei Zero-Rating-Angeboten eingehalten werden muss.

Die Versorgung mit Mobilfunk und Wi-Fi in der Bahn ist weiter nicht gelöst. Bei einem EU-Projekt wurden jetzt mehrere GBit/s in den Zug übertragen.

Laut einem Bericht ist Merkel keine Einigung mit den US-Lobbyisten in der Union gelungen. Die Kanzlerin hat die Sache nun erst einmal vertagt. Für die 5G-Netzbetreiber bleibt die Unsicherheit zum Einsatz von Huawei-Technik.

Telefónica überarbeitet die bisherigen O2-Free-Tarife. Es wird künftig drei Tarife mit vollwertiger Datenflatrate geben. Die übrigen O2-Free-Tarife verlieren die höhere Geschwindigkeit in der Drosselung und sind auf dem Niveau der Konkurrenz.

LTE bleibt trotz 5G weiter wichtig und mit Navic wird ein regionales indisches Satellitennavigationssystem unterstützt: Qualcomm hat den Snapdragon 720G mit 8-nm-Technik, den Snapdragon 662 mit HEIF-Support und den Snapdragon 460 mit Performance-Kernen vorgestellt.

Die Bedingungen für den Mobilfunktarif Freenet Funk ändern sich heute. Pro Jahr kann der Tarif nur noch an 30 Tagen pausiert werden. An allen übrigen Tagen fällt eine Art Grundgebühr für eine Pause an.

Das schlechteste Mobilfunknetz in Österreich sei immer noch besser als das beste Netz in Deutschland, hat Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck behauptet. Auch Messungen bestätigen das.

Sicherheitsforscher haben private Schlüssel für TLS-Zertifikate veröffentlicht, die Netgear mit seiner Router-Firmware verteilt. Der Hersteller hatte nur wenige Tage Reaktionszeit. Die Forscher lehnen die Praktiken von Netgear prinzipiell ab, was zur Veröffentlichung geführt hat.

Die Diskussion um Huawei und China greift laut dem Kryptographen Bruce Schneier zu kurz. Vielmehr habe 5G zentrale Sicherheitsprobleme, die nicht mehr gelöst werden könnten.

Die Deutsche Telekom hat wieder eine größere Anzahl von Haushalten mit Vectoring versorgt. In diesem Jahr will die Telekom den Vectoringausbau in Deutschland abschließen.

Die Pläne für die Herausgabe von Passwörtern an Behörden beunruhigen Datenschützer und Netzaktivisten. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber sieht sogar den elektronischen Bankenverkehr gefährdet.
Von Friedhelm Greis

Media Broadcast will seine Erfahrungen als DVB-T2-Sendenetzbetreiber auch bei 5G nutzen. In Nauen bei Berlin entsteht dazu ein Campusnetz.

Bundesinnenminister Horst Seehofer spricht sich "gegen globale und pauschale Handelsbeschränkungen" aus. In Bezug auf Huawei wurde er noch deutlicher.

Stuttgart erhält besseres Netz in der U-Bahn durch LTE bei 2.100 MHz. Vodafone hat hier die Projektführung. Der Bereich war eigentlich für den UMTS-Betrieb vorgesehen.

Auch wenn Telefónica Deutschland Huawei verteidigt, will man gerne unabhängig werden. Dafür will der Konzern auch in Deutschland Open RAN einsetzen.

Open RAN will Mobilfunknetze mit günstiger einfacher Hardware und Open Source Software aufbauen. Das testet die Telefónica nun erstmals in ihrem O2-Netz in Großbritannien.

Wie bisher wird die Spionage im Ausland kaum weitergehen. Nur wie kann das Gesetz mit Globalisierung und Digitalisierung Schritt halten? Das klärt das Verfassungsgericht.
Ein Bericht von Heinrich Wefing

Deutschland leistet sich weiter die Endlosdebatte um Huawei. Jetzt will Angela Merkel ein Machtwort sprechen.

Die US-Regierung will die Sanktionen gegen Huawei verschärfen, weil der Technologiekonzern weiter stark wächst. Im neuen Teilabkommen zum Handelskrieg wurde Huawei ausgenommen.