
Statt die Preise wie bisher nach zwölf Monaten zu erhöhen, setzt Vodafone nun auf einen Festpreis. Zudem verschwindet die Marke Unitymedia.

Statt Qualcomms 5G-Modem zu nutzen, möchte Apple wohl eine eigene Antenne für das kommende iPhone bauen. Das könnte nicht ganz einfach werden, denn die Fehlertoleranz für den hochfrequenten Funkstandard ist recht niedrig.

Ein Experte von Huawei hält verständlicherweise wenig von Open RAN im Mobilfunk, was Virtualisierung, White-Box-Hardware und Open-Source-Software bedeutet. Doch er kann Fakten nennen, darunter den hohen Energiebedarf.

Cisco interessiert sich nicht für die "margenschwache 5G-Infrastruktur". Das passe nicht zum Geschäftsmodell des US-Konzerns. Die US-Regierung sei in der Frage besessen.

Vodafone darf sein Mobilfunknetz in Australien doch mit dem Festnetzbetreiber TPG zusammenführen. TPG hatte nach dem dortigen Verbot von Huawei seinen 5G-Ausbau gestoppt.

Die Telekom sieht Sprint inzwischen als zu hoch bewertet an. Der US-Mobilfunkbetreiber soll nach dem Zusammengehen mit T-Mobile US weniger Anteile bekommen. Sprint gehört der japanischen Softbank Group, deren Chef Masayoshi Son Nachverhandlungen ablehnt.

An vielen Tausend Standorten haben Vodafone- oder Telekom-Kunden bislang keinen Empfang. Das soll durch Multi Operator Core Network (MOCN) in den Netzen der beiden Anbieter besser werden.

Vodafone und Telefónica Deutschland wehren sich gegen Vorwürfe der USA. Weder durch Huawei noch durch Nokia oder Ericsson würden Hintertüren genutzt. Nur die USA sehen die Huawei-Hintertür.

Kurz nach der Ankündigung von Wi-Fi 6E alias 802.11ax mit 6 GHz veröffentlicht Broadcom den ersten Client-Chip: Der BCM4389 ist ein 16-nm-Design für Smartphones, er schafft laut Hersteller bis zu 2,1 GBit/s.

Ein Teil der Umweltorganisation BUND stellt 5G grundsätzlich in Frage. Bereits große europäische Städte wie Brüssel, Florenz und Genf, Orte in Irland und über 100 Kommunen in Italien haben sich nach Angaben der Umweltschützer für einen 5G-Ausbaustopp ausgesprochen.

Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner verlässt den Konzern. Es gab Kritik, er habe beim 5G-Aufbau zu langsam reagiert und Vodafone nicht genug entgegengesetzt. Wegen seiner Gigabit-Qualitäten war er aus Kanada zurückgeholt worden.

Vodafone macht in Hessen einen großen Schritt in Richtung Gigabitversorgung für viele Haushalte. Die Regierung des Bundeslands feiert den Kabelnetzbetreiber als Teil der Gigabitstrategie.

Jedes Telekommunikationsnetz der Welt hat Abhörschnittstellen für Geheimdienste und Strafverfolger. Laut US-Regierung nutzt Huawei diese heimlich, die Deutsche Telekom widerspricht.

Die Minister Horst Seehofer und Peter Altmaier streiten um die Zuteilung der 450-MHz-Frequenzen. Der Innenminister will die Blaulichtorganisationen versorgen, der Bundeswirtschaftsminister die Energiewirtschaft.

Niederlage für die US-Lobbyisten in der Unionsfraktion: Die Fraktion hat sich einstimmig auf ein Papier geeinigt, das weder einen Ausschluss noch eine Beschränkung von Huawei beim 5G-Ausbau vorsieht.

Seit fast zwei Jahren hält die US-Regierung den Kauf von Sprint und T-Mobile US auf. Nun kam ein wichtiges Urteil.

Am Dienstag soll es zur Entscheidung zwischen der Mehrheit der Unionsfraktion und den US-Lobbyisten um Röttgen kommen, die Huawei eine Beteiligung am Aufbau von 5G in Deutschland verbieten wollen. Die letzte Fassung des Papiers enthält auch keine prozentualen Obergrenzen mehr für den Ausrüster.

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günter Born

Die Auskunftsnummer 11830 ist abgeschaltet worden, weil sie weiterverband, ohne die Kosten zu benennen. Rechnungen dürften vom Frankfurter Betreiber First Telecom nicht mehr kassiert werden, verfügte die Bundesnetzagentur.

Wenn die Datenrate für IP-Telefonie nicht zur Verfügung steht, bekommen Unternehmen und Privathaushalte mit IP-Telefonie gar keine Telefon- und Internetanschlüsse mehr angeboten. Ein Bundesland wehrt sich gegen die Telekom.

Ein größerer Aktionär von Ericsson ist offen für eine Übernahme aus den USA. Alle anderen reagieren eher verhalten, es gibt Befürchtungen, dass Ericsson und Nokia unter US-Kontrolle in China ausgeschlossen würden.

Die Telekom kommt beim LTE-Ausbau weiter. Allerdings ist hier für alle Netzbetreiber noch viel zu tun, um die Auflagen zu erfüllen, auch wenn die Telekom vorne liegt.

Nach dem Besitzerwechsel werden die Deutsche Glasfaser und ein weiterer deutscher Netzbetreiber zu einer Unternehmensgruppe zusammengeführt. Beide erhalten viele Milliarden Euro für den FTTH-Ausbau.

Rund 2,77 Milliarden Gigabyte an Daten haben die Deutschen im Jahr 2019 über ihr Smartphone oder andere mobile Endgeräte verbraucht - deutlich mehr als 2018, wie Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen.

Laut internen Dokumenten der Telekom soll es massive Kritik an Nokia geben. Nur unter dem Druck der USA öffnet man sich bei 5G wieder für den Ausrüster.

Ein großer Teil des Seekabels PLCN zwischen China und den USA wird dem Handelskrieg geopfert. Die Investoren Google und Facebook geben einen bereits verlegten Teil des Kabels auf.

US-Justizministers William Barr fordert eine Übernahme von Nokia oder Ericsson durch die USA. Nur wenige Tage zuvor wollten die USA 5G noch mit billiger Hardware und Open-Source-Software als Open RAN realisieren.

MWC 2020 Nach LG hat auch Ericsson seinen Auftritt auf der weltgrößten Mobilfunkmesse in Barcelona abgesagt. Grund ist das neuartige Coronavirus.

Mehrere Sicherheitslücken in Cisco-Geräten ermöglichen es Angreifern, im Netzwerk Schadcode auszuführen. Die Lücke betrifft wohl Millionen von Geräten und könnte in Verbindung mit weiteren Lücken gravierende Folgen haben.

Die Telekom hat schon viele 5G-Standorte in verschiedenen Städten in Betrieb. Das Handelsblatt enthüllt die wenig überraschende Tatsache, dass diese Ausrüstung auch von Huawei stammt.

Huawei konnte sich mit Verizon Communications nicht einigen. Nun klagt der Konzern vor einem US-Bundesgericht in Texas wegen Patentverletzung. Verizon reagiert extrem empört.

Nokia macht soliden Gewinn, hat aber trotz vieler neuer 5G-Verträge Probleme mit den Finanzreserven.

Huawei will Fabriken in Europa bauen, um dort selbst 5G-Ausrüstung herzustellen. So soll das Vertrauen in schwierigen Zeiten gestärkt werden.

Bekannt ist die AVM Fritzbox 6660 Cable bereits etwas länger, mittlerweile ist sie auch käuflich. Sie unterstützt Docsis 3.1 und Wi-Fi 6. Für vergleichsweise wenig Geld kann sie ein guter Einstieg in den neuen WLAN-Standard sein.

Die Freenet-Tochter Media Broadcast will zur Ifa 2020 ihr neues Senderangebot ausstrahlen. Ein Rechtsstreit hat das jahrelang verzögert.

Südafrika hat durch Rain bereits ein 5G-Fixed-Wireless-Netzwerk mit 250 aktiven Standorten. Jetzt folgt auch der Marktführer Vodacom.

Vodafone will keine Obergrenze von 35 Prozent für die Nutzung von Huawei-Ausrüstung in Europa. Dies würde die Einführung von 5G um zwei bis fünf Jahre verzögern.

Der Vodafone-Deutschland-Chef sieht sich bestätigt, dass der Kauf von Unitymedia richtig war. 52.000 Kunden konnte man von DSL in das eigene Kabelnetz holen.

Erst war es Apple, nun will Trump, dass Microsoft, Dell und AT&T 5G-Software entwickeln, die auf Standardhardware läuft. Alles soll möglichst von US-Firmen kommen.

Mannesmann hatte schon 1999 versucht, die TV-Kabelnetze der Telekom zu kaufen, die Vodafone erst später erworben hat. Mannesmann hatte ein Konzept für Festnetz und Mobilfunk.

Telefónica Deutschland leiht sich Geld, um die Ziele beim Netzausbau zu erreichen. Ab dem Jahr 2020 sollen mehrere Milliarden Euro in das Netz investiert werden.

Huawei steht derzeit im Zentrum des Medieninteresses - und so wird auch mehr über den Gründer und Chef Ren Zhengfei bekannt, der sich bisher so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit ferngehalten hatte.
Ein Porträt von Achim Sawall

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

Am 4. Februar 2020 starten die neuen O2-Free-Tarife von Telefónica. Sie unterscheiden sich bezüglich der Drosselung nicht mehr von Smartphone-Tarifen anderer Anbieter. Das bisherige endlose Weitersurfen wird ersatzlos gestrichen.

Kunden aus anderen EU-Ländern dürfen nicht blockiert, müssen aber auch nicht beliefert werden. In diesem Spannungsfeld kann die Bundesnetzagentur helfen.

Die neuen Prepaid-Tarife der Deutschen Telekom sind gestartet. Mit dabei ist ein Smartphone-Tarif mit echter mobiler Datenflatrate, der bei Bedarf nach vier Wochen gekündigt werden kann.

Der neue Kabelnetz-Standard Docsis 4.0 ist fast fertig. Damit soll nicht nur 10G, sondern auch eine sehr niedrige Latenz umgesetzt werden.

1&1 Glasfaser bietet erstmals einen Gigabit-Tarif für Privatkunden an. Für die regionalen Glasfaseranbieter ist United Internet ein harter Verhandlungspartner, der aber hilft, die Netze auszulasten.

Orange setzt beim 5G-Ausbau wie erwartet auf seine Partner Nokia und Ericsson. Doch der größte Telekommunikationsbetreiber Frankreichs arbeitet in anderen Ländern weiter mit Huawei zusammen.

Die Datenerhebung beim Kauf von Prepaid-SIM-Karten verstößt nicht gegen die europäische Grundrechtecharta. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden. Der Kläger rät zum Kauf dänischer oder niederländischer SIM-Karten.