Tele Columbus: Leipzig beginnt geförderten Glasfaserausbau statt Vectoring

In einem geförderten Ausbau beginnt Tele Columbus damit, Glasfaser zu verlegen. Auch Vodafone gewann eines der Lose. Zuerst war Vectoring geplant.

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Spatenstich für FTTB von Tele Columbus
Spatenstich für FTTB von Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)

Die Stadt Leipzig setzt beim Glasfaserausbau auf Tele Columbus (Pÿur). Wie der Kabelnetzbetreiber am 21. Juli 2021 bekanntgab, wurde mit einem symbolischen ersten Spatenstich das erste Ausbauprojekt begonnen. Er freue sich, dass der "Freistaat mit seiner Förderung in Höhe von fast 9,2 Millionen Euro dieses Projekt unterstützen konnte", sagte Martin Dulig, Minister im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

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Dazu hat das Amt für Wirtschaftsförderung im Jahr 2017 eine Bestandsanalyse vorgenommen und die förderfähigen Gebiete ermittelt. Durch eine Änderung der Fördermittelbestimmungen im Jahr 2018 konnte der geplante Anschluss von FTTC (Glasfaser bis an den Bordstein) in FTTB (Glasfaser bis an das Gebäude) aufgewertet werden.

Ein Referent beim sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sagte Golem.de auf Anfrage, dass das Projekt insgesamt 2.241 Haushalte, 372 Unternehmen und 160 institutionelle Nachfrager umfasse. Die Antragstellung für die Förderung erfolgte schon im September 2017. Die Gesamtförderung beträgt rund 23 Millionen Euro, davon 11,5 Millionen Euro Bundesmittel und rund 9,2 Millionen Euro Landesmittel.

Die Stadt hatte im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus innerhalb der Ausschreibung drei Lose gebildet. Für zwei dieser Lose erhielt Pÿur Business den Zuschlag, Los 2 bekam Vodafone. Mit dem Spatenstich im bisher unterversorgten Stadtteil Hohenheida-Gottscheina, wo circa 400 Anschlüsse an das Glasfasernetz geplant sind, startete der Pÿur-Ausbaubereich. Die Glasfaser wird als FTTB (Fiber To The Building) verlegt.

Pÿur Business stellt die Services bereit

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Neben den Arbeiten in Hohenheida und Gottscheina realisiert Pÿur Business in einem weiteren Ausbauvorhaben zusammen mit der Netz Leipzig den Anschluss von rund 150 Schulen im Stadtgebiet. Während die Netz Leipzig für den Betrieb der passiven Infrastruktur zuständig ist, konzentriert sich Pÿur Business auf die Bereitstellung der Services, den Vertrieb, die Abrechnung sowie den Endkundenservice.

Vodafone wird in den kommenden zwei Jahren ein Glasfasernetz für rund 1.900 Haushalte und Unternehmen in mehreren Wohn-, Gewerbe- und Mischgebieten Leipzigs bauen und betreiben, hieß es im Dezember 2020. Hierbei handelt es sich laut Vodafone um das größte von insgesamt drei Losen.

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