Digitalisierung: Bundesregierung startet ressortübergreifende Suchmaschine

Um Informationen zu übergreifenden Themen wie Digitalisierung besser auffindbar zu machen, setzt die Bundesregierung nun auf eine Suchmaschine.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, hat die Suchmaschine vorgestellt.
Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, hat die Suchmaschine vorgestellt. (Bild: Filip Singer-Pool/Getty Images)

Die Bundesregierung will ihre Informationen im Internet künftig besser auffindbar und damit die Arbeit der Regierung transparenter machen. Am Montag startete die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär (CSU) das Netzwerk für digitale Aufklärung, das einen ressortübergreifenden Zugang zu verlässlichen Informationen zu Digitalthemen geben soll. Mit dem Projekt will die Bundesregierung auch auf Ängste und Vorbehalte vor neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder 5G-Mobilfunk eingehen.

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Bislang befinden sich die Informationsangebote entlang der Ressortzuständigkeiten auf den jeweiligen Websites der Ministerien. "Gerade bei Querschnittsthemen wie etwa der Digitalisierung, die die Zuständigkeit verschiedener Ressorts berühren, fehlte bislang eine zentrale Suche, mit der alle Informationsangebote angezeigt werden", erklärte Bär zum Start des Projekts. Das Konzept dazu war im vergangenen Jahr im Zuge des Hackathons der Bundesregierung #WirvsVirus entstanden.

Zum Auftakt sind das Bundespresseamt, das Bundesarbeitsministerium, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Auswärtige Amt sowie die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihren Informationsangeboten an die Suchmaschine angebunden. In einer zweiten Phase sollen auch die anderen Ministerien folgen.

"Es ist in einer Demokratie auch im Sinne eines transparenten Regierungshandelns geboten, dass Bürgerinnen und Bürger sich schnell und unkompliziert über Themen und Maßnahmen der Regierung informieren können, auch ohne dass sie jede einzelne Zuständigkeit kennen", sagte Staatsministerin Bär.

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Die CSU-Politikerin hatte sich bereits vor einem Jahr für die Idee einer Bundeszentrale für digitale Aufklärung stark gemacht. Allerdings wurde das Vorhaben nicht in einer Einrichtung wie der Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt, sondern ausschließlich digital. Für die Bereitstellung der Informationen aus den einzelnen Ministerien und Einrichtungen falle kein Zusatzaufwand an, da die Daten automatisiert generiert würden.

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