FTTH: Telekom versorgt über 400 lukrative Neubaugebiete
Neubaugebiete versprechen viele zahlende Kunden und überschaubare Kosten für den FTTH-Ausbau. Die Telekom setzt hier einen Schwerpunkt.

Im zweiten Quartal hat die Deutsche Telekom 425 Neubaugebiete mit Glasfaser erschlossen. Das gab der Netzbetreiber am 14. Juli 2021 bekannt. Neubaugebiete sind für Netzbetreiber wegen der relativ niedrigen Ausbaukosten und der hohen Zahl an Kundenverträgen sehr lukrativ.
"Neubaugebiete sind ein großer Faktor bei unserem Glasfaser-Ausbau - sowohl in der Stadt als auch auf dem Land", sagte Klaus Müller, Glasfaser-Verantwortlicher der Telekom.
Um Kommunen und Bauträger zu erreichen, hat die Telekom deutschlandweit 35 Neubaugebiete-Lifecycle-Teams aufgebaut. Diese Teams aus Technik, Service und Vertrieb betreuen die Neubaugebiete von der ersten Kontaktaufnahme bis zum fertigen Hausanschluss für Kommunen und Bauträger.
Für das nächste Quartal ist bereits für rund 400 weitere Gebiete die Ausbauentscheidung gefallen. Knapp 26.300 Haushalte und Gewerbeeinheiten werden von den Ausbauvorhaben profitieren. Die Telekom baut jährlich rund 2.000 Neubaugebiete mit Glasfaser in Deutschland aus.
Das maximale Tempo beim Herunterladen beträgt bei den Fiber-To-The-Home-Zugängen (FTTH) der Telekom 1 GBit/s. Beim Hochladen sind es 200 Megabit pro Sekunde (MBit/s).
Glasfaser: Deutschland liegt weit zurück
"Mit einer Abdeckung von 4,9 Prozent gehört Deutschland im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern", sagte André Wiegand, Geschäftsführer der Beratung Goldmedia am 9. Juni bei der Online-Diskussion Tasting Talk über die Glasfaserversorgung. Doch Deutschland hole bei schnellen Internetanschlüssen auf.
Jean-Pascal Roux, Senior Vice President Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom Deutschland, erklärte, die Telekom habe in den vergangenen Jahren - von der Öffentlichkeit kaum bemerkt - das größte Glasfasernetz Europas geschaffen. Nun müssten die letzten Meter bis in die Gebäude und Wohnungen in Angriff genommen werden. Dafür versprach Roux einen besonderen Anreiz: Weder Mieter noch Vermieter sollen in den Ausbauregionen für den Bau neuer Glasfaser-Anschlüsse zur Kasse gebeten werden. Die Telekom baue und betreibe Leitungen und Anschlüsse auf eigene Rechnung und eigenes Risiko. "Sie verzichtet im Rahmen der regionalen Ausbauinitiativen auf ein Glasfaserbereitstellungsentgelt", erklärte Roux.
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Ich stelle mir grad vor, bei euch wäre Glasfaser verlegt worden. Die Fasern würden im...