Internet: Vodafone-Vertreterin schiebt Katze einen Vertrag unter

Nach einem harmlosen Gespräch mit einer Vertreterin von Vodafone bekam die Katze einer Kundin einen Vertrag.

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Eine Katze (Symbolbild)
Eine Katze (Symbolbild) (Bild: Friedhelm Greis / Golem.de)

Einer Vodafone-Kundin wurde von einer Beraterin ein zusätzlicher Vertrag auf den Namen ihres Katers untergeschoben. Das gab die Verbraucherzentrale Bremen bekannt. Im Juli 2019 besuchte demnach eine freundliche Vodafone-Vertreterin die Kundin zu Hause. Diese erzählte auch von ihrem Kater Gysmo und sagte, dass sie keine weiteren Leistungen von Vodafone benötige.

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Doch wenige Tage später kam ein Paket mit Router, Geräten und Vertragsunterlagen für Internet, Telefon und TV für Herrn Gysmo. Dann folgten monatliche Rechnungen an ihn. Die Tarifentgelte ließ Vodafone Deutschland vom Bankkonto der Betroffenen abbuchen.

Mehrere Beschwerden beim Kundenservice von Vodafone Deutschland brachten keine Lösung. Als die Kundin die Lastschriften von Vodafone widerrief, kamen Schreiben eines Inkassobüros. Erst auf Betreiben der Verbrauchzentrale Bremen wurden die auf den Kater Gysmo ausgestellten Verträge storniert und seine Besitzerin erhielt das gezahlte Geld zurück.

Vodafone distanziert sich von den Machenschaften

Vodafone-Sprecher Volker Petendorf erklärte Golem.de: "Der selbstständigen Beraterin, die auch den Vertrag für die Katze bei uns eingereicht hatte, haben wir bereits kurz danach fristlos gekündigt. Sie ist also schon lange nicht mehr für uns tätig."

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Vodafone bedauere es sehr, dass "unsere Kundin im Jahre 2019 Opfer einer unseriös agierenden Beraterin geworden ist". Man habe die betrügerisch abgeschlossenen Verträge gelöscht, das Mahnverfahren eingestellt und die Kundin für den entstandenen Aufwand und Ärger um Entschuldigung gebeten.

Wenn ein Vertriebspartner eine Produktbestellung auslöse, die von dem Kunden definitiv nicht gewollt sei, so betrüge er damit zunächst Vodafone, um zu Unrecht Provisionen zu kassieren. Zudem werde der Vodafone-Kunde betrogen, dem Leistungen in Rechnung gestellt würden, die gar nicht bestellt wurden. Dagegen gehe Vodafone mit Maßnahmen von Abmahnungen über einen befristeten Stopp der weiteren Vermarktung bis hin zur vollständigen Beendigung der Zusammenarbeit und Einleitung von Strafverfahren vor.

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berritorre 20. Jul 2021

Ich würde auch bezweifeln, dass Vodafone Anweisungen gibt. Aber sie nehmen es wohlwissend...

berritorre 20. Jul 2021

Naja, DAS ist ja dann aber Vodafones Problem. Für solche Geschichten sollten die...

Truster 20. Jul 2021

Regel Nr. 5: Keine SEPA-Mandate/Lastschriften erteilen. Für vieles tut's ein...

deadjoe 19. Jul 2021

ja, da fragt man sich wo die PETA ist wenn man sie mal braucht. Das schlimme ist das wir...



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