Unwetter: Netzausfälle bei der Telekom durch Starkregen und Hochwasser

In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen leisten die Telekom-Techniker derzeit viele Kastastropheneinsätze. Doch nicht alle Standorte sind wieder zugänglich.

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Telekom: Hochwasser zerstört Multifunktionsgehäuse.
Telekom: Hochwasser zerstört Multifunktionsgehäuse. (Bild: Deutsche Telekom)

Durch Starkregen und Hochwasser in Deutschland sind die Netze der Deutschen Telekom beschädigt. Das sagte eine Unternehmenssprecherin Golem.de auf Anfrage. Insbesondere in den rheinland-pfälzischen Gebieten Gerolstein, Prüm, Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und im rheinländischen Euskirchen sowie in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen komme es zu "einem Festnetz- und Mobilfunkausfall oder teilweisen Beeinträchtigungen."

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Die Telekom-Techniker seien "mit Hochdruck dabei, sich einen Überblick über die Situation zu schaffen und gegebenenfalls zunächst auch provisorische Überbrückungslösungen zu realisieren. Allerdings sind die betroffenen Technikstandorte auch für uns zum Teil noch nicht wieder zugänglich. Ursache der Störungen sind Stromausfälle, Kabelabrisse und Wasserschäden in Kabeln und in der Netztechnik."

Multifunktionsgehäuse fast komplett unter Wasser

Auf Twitter erklärte die Telekom, dass die Technik in einem Multifunktionsgehäuse (MFG) in Schwäbisch Gmünd zum größten Teil zerstört wurde. "Nach 22 Stunden war dieses MFG wieder am Netz", erklärte der Netzbetreiber. Hier war eine schnelle Reaktion der Techniker möglich, weil das Hochwasser zurückging.

Rechenzentrum in Rheinbach unter Wasser, CDU offline

Als Folge des Hochwassers ist auch die Bundespartei-Webseite der CDU derzeit offline. "Von dem schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen ist auch die CDU getroffen: Unser Rechenzentrum in Rheinbach läuft nur noch über Notstromaggregate, die nicht alles abdecken können", heißt es in einer internen E-Mail aus dem Konrad-Adenauer-Haus an die Mitglieder, die dem Spiegel vorliegt.

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In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind durch die Unwetter mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, knapp 70 Personen werden vermisst. Häuser sind eingestürzt. Orte in der Eifel sind von der Außenwelt abgeschnitten.

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Faksimile 18. Jul 2021

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