NUC11 Extreme (Beast Canyon) im Test: Intels Mini-PC ist ein Biest

Hohe Performance bei acht Litern Volumen: Der Beast Canyon macht seinem Namen alle Ehre, allerdings brüllt das NUC-System entsprechend.

Ein Test von veröffentlicht am
NUC11 Extreme alias Beast Canyon neben dem Legosaurus Rex
NUC11 Extreme alias Beast Canyon neben dem Legosaurus Rex (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wer äußerst schnelle Hardware in einem Mini-PC sucht, der wird bei diesem schwarzen Rechner mit RGB-leuchtendem Totenschädel fündig: Der NUC11 Extreme alias Beast Canyon ist Intels neuestes System der beliebten Reihe, welches eine hohe Performance mit sehr viel Ausstattung auf engstem Raum kombiniert. Uns gefällt der Beast Canyon gut, Lautstärke und Preis sind aber nicht ohne.

Inhalt:
  1. NUC11 Extreme (Beast Canyon) im Test: Intels Mini-PC ist ein Biest
  2. Schneller, lauter Frankenstein-Tiger
  3. NUC11 Extreme: Verfügbarkeit und Fazit

Vom Design her erinnert der NUC11 Extreme an den letztjährigen NUC9 Extreme alias Ghost Canyon (Test), wenngleich er zugunsten leistungsfähigerer Grafikkarten länger ausfällt. Der Beast Canyon misst Schuhkarton-artige 357 x 189 x 120 mm und kommt auf acht Liter Volumen; beim Ghost Canyon waren es nur fünf Liter.

Die Idee der beiden Barebone-Systeme ist aber identisch: Die Seitenwände sind mit Mesh-Gittern versehen und im Deckel sitzen mehrere Lüfter, welche die Hitze aus dem Inneren absaugen. Dort befinden sich Intels Compute-Modul, das Netzteil und optional eine Grafikkarte - die gehört nicht zum Lieferumfang.

Barebone für 30-cm-Grafikkarten

Intel verkauft den Beast Canyon in zwei CPU-Varianten, der Aufbau des Mini-PCs und dessen Anschlüsse unterscheiden sich nicht. An der Front gibt es zwei USB-A 3.2 Gen2, einen UHS-2-Kartenleser (mit 3/4 Bautiefe) und eine 3,5-mm-Audio-Klinke. Die Rückseite ist mit sechs USB-A 3.2 Gen2 bestückt, dazu zwei Thunderbolt 4 (mit DP 1.4 sowie USB 3.2 Gen2), ein HDMI 2.0b und ein RJ-45 für 2,5-GBit/s-Ethernet.

  • NUC11 Extreme alias Beast Canyon im Größenvergleich (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von vorne (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von hinten (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von links (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von rechts (Bild: Golem.de)
  • Die Lüfter lassen sich nach oben wegklappen. (Bild: Golem.de)
  • Links das Compute-Modul und die Grafikkarte, rechts das Netzteil (Bild: Golem.de)
  • Unser Muster nutzt einen Core i9-11900KB mit acht 10-nm-Kernen. (Bild: Golem.de)
  • Das Compute-Modul mit Totenschädel ... (Bild: Golem.de)
  • ... hat einen Frischlufttunnel, darunter sitzt ein x4-Slot. (Bild: Golem.de)
  • Der Deckel des Compute-Moduls wird nur von zwei Schrauben gehalten. (Bild: Golem.de)
  • Auf der Platine gibt es viele Aufrüstoptionen. (Bild: Golem.de)
  • Neben zwei PCIe-Gen3-x4-SSD-Slots ist Platz ... (Bild: Golem.de)
  • ... für eine PCIe-Gen4-x4-SSD und und zwei RAM-Module. (Bild: Golem.de)
  • Front des NUC11 Extreme alias Beast Canyon (Bild: Golem.de)
  • Heck des NUC11 Extreme alias Beast Canyon (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon im offenen Betrieb (Bild: Golem.de)
NUC11 Extreme alias Beast Canyon im Größenvergleich (Bild: Golem.de)
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Um den NUC11 Extreme zu öffnen, genügt es, die mit vier Schrauben gesicherte Platte am Heck zu lösen, dann können beide Seitenteile abgezogen und der Deckel mit den drei 90-mm-Lüftern nach oben weggeklappt werden. So können wir im PEG-Slot (PCIe Gen4 x16) eine bis zu 304 mm lange Dualslot-Grafikkarte verbauen, im Test klappte das mit einer Geforce RTX 3080 Ti Founder's Edition trotz 45-Grad-Stromanschluss. Eine Radeon RX 6800/6900 XT im Referenzdesign hingegen passt nicht, wohl aber eine Radeon RX 6800 oder Radeon RX 6700 XT.

350 Watt für die Grafikkarte

Das integrierte Netzteil stammt von FSP, es ist 80-Plus-Gold zertifiziert und hat 650 Watt. Die Grafikkarte wird über einen abgewinkelten 8-Pin-Stecker mit Energie versorgt, hinzu kommen zwei reguläre 6+2-Pin-Anschlüsse für Modelle mit zwei Buchsen. Intel gibt an, dass der Pixelbeschleuniger maximal 350 Watt benötigen darf. In unserem Muster ist eine kurze Geforce RTX 3060 von Asus verbaut, dieser reicht der einzelne 8-Pin.

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Wer will, kann hinter der Grafikkarte im PCIe-Gen4-x4-Slot beispielsweise eine Netzwerkkarte verbauen, dann muss aber der Lufttunnel für die CPU-Kühlung weichen, was die Lautheit des Systems noch weiter erhöht. Schauen wir uns an, welche Eigenschaften das Compute-Modul hat und wie hoch dessen Performance ausfällt.

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Myxin 30. Jul 2021

Ich finde es zwar auch spannend, aber ich bleib lieber bei meinem Streacom DA2 in...

Morons MORONS 30. Jul 2021

Der Sinn ist Distinktion: das zu haben, was die meisten Leute eben nicht haben...

nuclear 29. Jul 2021

Mehr Erweiterungen. Gerade den 2. PCIe Slot finde ich super interessant auch wenn es nur...

sadan 29. Jul 2021

Meine mutter mag auch keine große kiste am tisch. Dachte daher auch an nen nuc. Bis jetzt...



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