Outlook und Notes: Missglückte E-Mail-Migration macht IBM Probleme

IBM-Angestellte können laut Medienberichten nach einer Migration seit Tagen nicht richtig auf E-Mails zugreifen.

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IBM hat Probleme mit seinen E-Mails.
IBM hat Probleme mit seinen E-Mails. (Bild: Rick Wilking/File Photo/Reuters)

Eine über 18 Monate vorbereitete E-Mail-Migration bei dem Unternehmen IBM läuft offenbar alles andere als geplant und verursacht unternehmensintern einige Kommunikationsprobleme. Das berichtet das Magazin The Register unter Berufung auf zahlreiche betroffene IBM-Angestellte, die unabhängig voneinander über die Probleme berichten. Darüber hinaus soll es auch Social-Media-Berichte der Angestellte gegeben haben, die inzwischen aber wieder gelöscht seien.

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Dem Bericht zufolge war ein großer Teil des E-Mail-Verkehrs bei IBM in den vergangenen Tagen nicht immer verfügbar. Die Schwere der möglichen Ausfälle und Nichterreichbarkeit ist demnach sehr unterschiedlich. So sind einige der Angestellten nicht oder kaum betroffen, während andere drei oder vier Tage lang so gut wie keinen Zugriff auf ihre E-Mails hatten. Auch das Kalendersystem soll betroffen sein.

Die Probleme betreffen offenbar verschiedene Möglichkeiten, auf die E-Mails zuzugreifen. Dabei handelt es sich um Outlook, Notes und IBMs eigenen Webmail-Client (Verse). Andere Kommunikationsdienste wie etwa das ebenfalls genutzte Chatsystem Slack sind laut dem Bericht nicht betroffen.

Migration auf eigene Server

Die E-Mail-Migration ist laut The Register eine direkte Reaktion auf den Verkauf der IBM-eigenen Groupware Notes im Jahr 2018 an HCL Technologies. Auf den Verkauf folgt nun die Migration von E-Mails von HCL-Servern auf interne Server von IBM. Dabei spielt es offenbar auch eine Rolle, dass noch eine bald nicht mehr offizielle unterstützte Software-Version genutzt wird.

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Nach dem ersten Bericht durch The Register haben sich weitere IBM-Angestellte bei dem Magazin gemeldet. Der Server-Ausfall hat demnach wohl auch Auswirkungen auf die Geschäftszahlen, da möglicherweise abgeschlossene Verträge mit Kunden nicht mehr rechtzeitig verbucht werden konnten. Denn dies geschieht bisher per E-Mail.

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IBM bestätigte die Probleme prinzipiell und sagte dem Magazin: "Bei einigen IBM-Mitarbeitern kommt es zu Verzögerungen beim E-Mail-Service. Wir arbeiten daran, den vollen Service so schnell wie möglich wiederherzustellen, und setzen eine Vielzahl alternativer Kommunikationstools ein, um eine minimale Störung für unsere Kunden und unser Geschäft zu gewährleisten, während wir an der Wiederherstellung der vollständigen E-Mail-Funktionen arbeiten."

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