
Die Telekom testet mit Anwendern FTTB und G.fast in Deutschland. Besonders spannend ist, dass dabei unbedingt Geld gespart werden soll, weshalb bei Access 4.0 keine Hardware und Software der üblichen Ausrüster zum Einsatz kommen soll.

Die App namens Smarter kann sich per WLAN-Modem mit anderen Smartphones in der Umgebung verbinden. So erreichte Telefone senden die Nachricht wiederum an Geräte in ihrer Nähe weiter. Im Katastrophenfall funktioniert das ohne Mobilfunkempfang - momentan aber noch mit ein paar Problemen.

Gigabit aus der Dose: Devolos Powerline-Advanced-Adapter kann kabelgebundenes Ethernet über die Stromleitung in der Wand leiten. Die Reichweite soll relativ hoch sein. Das Produkt konzentriert sich auf das Wesentliche - Konkurrenzprodukte von AVM etwa sind da ein wenig vielseitiger.

Ein alter Zufallszahlengenerator ist nur dann sicher, wenn ein dafür verwendeter Schlüssel geheimgehalten wird. Doch eine Reihe von Geräten benutzt einfach immer den selben Schlüssel - darunter zehntausende Appliances von Fortinet.

1&1 Versatel hat erneut eine weitere Stadt erschlossen. Doch das Netz der 1&1-Tochter bleibt unklar: Bilder der Infrastruktur sind nicht zu erhalten.

Die Telekom holt weiter das Letzte aus dem alten Kupferkabel heraus. Wieder gibt es eine neue Technologie, DMT Bonding, auch Gigabit to the Basement genannt. Und der Hersteller Adtran hat starke Verbindungen nach Deutschland.

Die Verschlüsselung privater Kommunikation soll auch auf europäischer Ebene angegriffen werden. Da der Einbau von Hintertüren offenbar vom Tisch ist, geht es nun um Schwachstellen bei der Implementierung und das Hacken von Passwörtern.

Nach dem Bekanntwerden der WPA2-Schwäche Krack hat AVM nun erste Geräte gepatcht. Weitere Patches sollen folgen, jedoch nicht für Fritzboxen.

Die Air-Berlin-Pleite sorgt gezwungenermaßen für ein Umdenken in der Verwaltung. Statt teurer und nun auch langwieriger Dienstreisen per Zug sollen die Beamten mehr Videokonferenzen abhalten. Unumstritten ist der Einsatz von modernen Kommunikationsmethoden jedoch keineswegs.

Zwei Wochen reichen der Deutschen Telekom nicht aus. Wie die Zukunft von Stream On aussehen könnte, entscheidet sich erst im November.

Ericsson ist weiter schwer angeschlagen und befindet sich seit Jahren auf dem Rückzug. Der Umsatz sank, der Verlust lag bei 528 Millionen US-Dollar. Für eine große Übernahme haben die Schweden kein Geld.

Seit Mai 2017 haben Brandenburger 23.024 Funklöcher gemeldet. Die Initiatorin CDU will nun die Netzbetreiber nicht zwingen, diese zu schließen, sondern sucht nach Fördermitteln für die Konzerne.

Im Münsterland beginnt die Deutsche Glasfaser in einem Ort, das Kabel zu vergraben. 511 von fast 1.000 Haushalten sind dabei.

Nokia erlaubt nun, Remote-PHY- und Remote-MACPHY-Geräte in einem Netz einzusetzen. Mit der Technik kann das Netz genau dort ausgebaut werden, wo mehr Bedarf besteht.

Nicht nur Aldi bietet relativ preisgünstige Tablets von Medion an. Zwei neue Lifetabs gibt es auch direkt im Onlineshop des Herstellers - samt gleichem Snapdragon-Prozessor, Qualcomm Quickcharging und LTE-Modem.

Die Swisscom ist mit dem G.fast-Nachfolgestandard NG.fast bisher sehr zufrieden. Die Chancen für einen Einsatz bei FTTB (Fiber To The Building) stehen gut.

Die Einzelheiten über den längst fälligen Mobilfunk-Ausbau in der Berliner U-Bahn werden erst langsam öffentlich. Dank moderner Technik brauchen die Betreiber weniger Betriebsräume.

Besonders kleinere Kabelnetzbetreiber sollten statt Docsis 3.1 das Koaxialkabel direkt durch Glasfaser ersetzen. Das alte Koaxkabel bleibe sonst immer ein Flaschenhals.

Qualcomm hat per 5G-Modem mehrere Gigabit die Sekunde übertragen, passend dazu wurde ein 5G-Referenz-Smartphone vorgestellt. Ebenfalls neu ist der Snapdragon 636, welcher eine höhere Leistung und einen besseren Bildprozessor aufweist.

Internetzugänge mit höheren Datenraten von mindestens 50 MBit/s sind in Deutschland stark angestiegen. Auch die Datennutzung nimmt im Festnetz massiv zu. Die Telekom plant wohl etwas Großes zu FTTH.

Während Telekom-Konkurrenten 33,1 Prozent ihrer Glasfaseranschlüsse auch wirklich verkaufen können, sieht das beim Festnetzmarktführer nicht so gut aus. Doch die Studie beruht auf Recherchen, nicht auf Angaben der Telekom.

Der Krack-Angriff auf die WLAN-Verschlüsselung WPA2 erfährt derzeit ein Medienecho wie kaum eine Sicherheitslücke. Anlass zur Panik besteht dabei für Privatanwender nicht und auch die wenigsten Unternehmen sind gefährdet. Administratoren sollten die Lage trotzdem im Blick behalten.
Eine Analyse von Hauke Gierow und Andreas Sebayang

Die Bundesnetzagentur hat das Zero Rating der Deutschen Telekom prinzipiell erlaubt. Doch die Auflagen für Stream On sind alles andere als triviale Details. Auch Vodafone könnte Probleme bekommen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

Kurz nachdem Vodafone begann, in den Gewerbegebieten in Düsseldorf FTTH einzurichten, will die Telekom nun selbst dort alle Gebiete ausstatten. Doch die Bagger von Vodafone und Deutschland Glasfaser rollen bereits.

Für jeden Kunden möchten die kleineren Kabelnetzbetreiber einen Euro von Netflix bekommen. Der Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) will nicht länger nur durchleiten.

In der vergangenen Nacht hat Unitymedia mit Baden-Württemberg ein drittes Mal seine Sendeplätze neu geordnet. Zuvor wurden Nordrhein-Westfalen und Hessen umgestellt.

Auch Intel hat Patches für seine Hardware veröffentlicht, um über neue Treiber Krack-Angriffe auf das WLAN zu verhindern. Betroffen sind zahlreiche WLAN-Karten von Notebooks, Intels AMT, aber auch ein Atom müssen gepatcht werden. Bei AMT dauert es aber noch ein paar Wochen.

Kabelradio liegt genau im Uploadbereich von Docsis 3.1. Darum soll es in Sachsen schnell aus dem TV-Kabelnetz verschwinden.

Ubiquiti hat binnen eines Tages seinen WLAN-Router Amplifi gepatcht. Die neue Firmware soll verschiedene Schwächen bei der Verwendung von WLAN-Schlüsseln beheben und dürfte damit der erste Patch gegen Krack für ein Endkunden-Gerät sein. Die Profi-Geräte wurden ebenfalls mit einer neuen Firmware ausgestattet.

In Potsdam ist die Telefónica mit der Netzzusammenlegung schon so weit, dass sie sich traut, das Netz vorzuführen. In anderen Bereichen wurden offen Probleme eingeräumt.

Schwachstellen in der Implementierung von WPA2 ermöglichen das Mitlesen verschlüsselter Kommunikation per WLAN - ohne Zugriff auf das Passwort. Linux- und Windows-Nutzer können patchen, Android-User müssen hoffen.
Von Hauke Gierow und Sebastian Grüner

Vodafone beginnt mit 4,5G in zwei Städten, weitere sollen folgen. Damit sollen bis zu 1 GBit/s erreicht werden. Doch die Endgeräte sind noch nicht da.

Bis zu 1 GBit/s symmetrisch hat Vodafone in Gewerbegebieten im Angebot. Zusammen mit der Deutschen Glasfaser sollen rund 100.000 Firmen versorgt werden. Auch der Preis für 1 GBit/s symmetrisch steht nun fest.

1 Gigabit pro Sekunde bekommen die Gäste einer Hütte im Hochharz nicht. Aber statt 1 Millionen Euro an die Deutsche Telekom zahlt der Wirt nun auch nur 74,95 Euro monatlich.

Telekom, Vodafone und Telefónica wollen gemeinsam die Mobilfunkversorgung in der Berliner U-Bahn erreichen. Bisher zahlt nur die Telefónica die 500.000 Euro Miete an die BVG und kann deshalb LTE und UMTS anbieten.

Köln wird G.fast-Stadt. Insgesamt werden 450.000 Haushalte dort Gigabit-Datenraten erhalten. Firmen bekommen sogar 10 GBit/s von Netcologne und werden gratis angebunden.

Industriebetriebe auf dem Land leiden unter schlechter Mobilfunkversorgung. Darum wollen sie nun 5G selbst betreiben, doch wem gehören die Frequenzen?

Der Netzausbau der Deutschen Telekom setzt die gesamte Tiefbaubranche unter Druck. Laut Konzernangaben sind 75 Prozent der Kapazitäten des Kabeltiefbaus durch die Telekom gebunden.

Netgear senkt weiter die Preise für 10GbE-Equipment. Neu ist die Unterstützung von 802.3bz alias NBase-T. Damit können Anwender mit 2.5GbE oder 5GbE größere Distanzen überbrücken, wenn etwa 10GbE ohnehin nicht gebraucht wird. Die Uplink-Geräte kosten zudem nur 240 Euro.

Die Telekom hat in ihrem laufenden Mobilfunknetz 5G vorgeführt. Die vier Huawei-Antennen stehen an drei Standorten. Gezeigt wird alles an einer Carrera-Bahn.

Die Cablelabs haben den Standard für Docsis 3.1 Vollduplex fertiggestellt, was sehr hohe Datenraten im TV-Kabelnetz auch im Upload ermöglichen wird.

Die Deutsche Glasfaser beginnt den Ausbau in einer Gemeinde im Landkreis Rostock. Übergangstechnologien wie Vectoring oder Fernsehkabel kämen nicht infrage, erklärte der Bürgermeister Eduardo Catalán. Nur pure Glasfaser sei nachhaltig zukunftsfest.

5G-Mobilfunk mit sehr viel höheren Datenraten und sehr niedriger Latenzzeit steht kurz bevor. Doch ist dafür wirklich ein ganzer Wald neuer Antennen nötig?

Nach dem Update auf das aktuelle Fritz OS 6.84 kommen manche Kunden von Vodafone nicht mehr ins Internet. AVM hat die Version inzwischen gestoppt und arbeitet an einer grundsätzlichen Lösung mit dem Netzbetreiber.

50.000 Kunden gingen offline, als ein Bagger ein Glasfaserkabel beschädigte. Auch andere Provider sind betroffen. Die Störung ist laut Unitymedia-Kundenforum behoben.

Das Unternehmen VodafoneZiggo verfügt über Mobilfunk und TV-Kabelnetz. Für den 5G-Ausbau in den Niederlanden wurde eine Vereinbarung mit Ericsson getroffen.

Die Deutsche Telekom will die Preise für ihre schnellsten Glasfaser-Anschlüsse in Gewerbegebieten nicht öffentlich machen. Nur Firmen in den Ausbaugebieten erfahren das Angebot per E-Mail oder am Telefon.

Die EU gibt in den kommenden Jahren Millionen Euro für kostenloses WLAN aus. Doch das Programm verlangt offenbar eine Registrierungspflicht für die Nutzer.

In Großbritannien werden die Rechte der Internetnutzer gestärkt. Wenn die Datenrate unter den Angaben des Anbieters liegt, soll es ein schnelles Sonderkündigungsrecht geben.

Glasfaser bis in Haus von der Telekom, das gibt es bisher kaum. Jetzt sollen 5.000 Betriebe bis zu 1 GBit/s symmetrisch erhalten, ausgebaut wird mit Trenching.