Killer Wi-Fi 6 AX1650: WLAN-Modul für Spieler unterstützt 802.11ax
Rivet Networks hat ein WLAN-Produkt speziell für Spieler vorgestellt. Die Killer Wi-Fi 6 AX1650(öffnet im neuen Fenster) unterstützt, wie es der Name andeutet, Wifi 6 alias IEEE 802.11ax. Die Abwärtskompatibilität zu 802.11a/b/g/n/ac ist natürlich auch gegeben. Mit einer 2x2-Antennenkonfiguration und einer Belegung von 160 MHz verspricht Rivet einen Bruttodatendurchsatz von 2,4 GBit/s. Das Vorgängermodell schafft mit 802.11ac nur 1,73 GBit/s.
Obendrein ist im Chip von Intel auch noch Bluetooth 5.0 integriert. Zu den unterstützten Funktechniken und Profilen im Bereich Bluetooth schreibt Rivet nichts. Interessanterweise listet Intel offiziell noch keinen Ax-WLAN-Chip(öffnet im neuen Fenster) . Intel hält sich zu Bluetooth-Informationen aber auch bei älteren Produkten zurück.
Abseits der Hardware bietet Rivet für seine Killer-Produkte auch eine besondere Softwareunterstützung. Dazu gehört das Erkennen von Netzwerkverkehr von Spielen auf der Schnittstelle, um die entsprechenden Pakete zu priorisieren und damit den Ping möglichst niedrig zu halten. Rivet spricht von Tausenden Profilen von Spielen, Anwendungen oder Webseiten, die die Software automatisch erkennen kann. Außerdem soll die Software auch dafür sorgen, die CPU zu entlasten und mehr Arbeitsspeicher für Spiele bereitzustellen.
Die WLAN-Karte unterstützt zudem die Funktion Doubleshot Pro. Anwender, die auch eine Killer-Ethernetkarte haben, können so den Datenverkehr anwendungsbasiert auf unterschiedliche Schnittstellen im System legen.
Die Karte wird als M.2 2230 ausgeliefert. Alternativ gibt es auch ein lötbares Modul mit einer Größe von 12 x 16 Millimeter (M.2 1216). Wann das Produkt auf den Markt kommt, sagt Rivet noch nicht. Die Killer-Karte und das Modul Wi-Fi 6 AX1650 werden zunächst als Option für diverse Alienware-Gaming-Notebooks zur Verfügung stehen.
Treiberseitig wird nur Windows 10 unterstützt. WPA3 soll zur Verschlüsselung ebenfalls verwendbar sein, das hängt aber vom Betriebssystem ab, was vermutlich erst mit dem ersten 2019er-Windows-10-Update verfügbar sein wird(öffnet im neuen Fenster) .
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