• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunk: Swisscom spricht von landesweitem 5G bis Jahresende

Swisscom hat ein landesweites 5G-Netz bis Jahresende angekündigt. Doch für die Mehrheit der Bevölkerung werden Datenraten geboten, die mit LTE erreichbar sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Speedtest am Mittwoch in der Schweiz
Speedtest am Mittwoch in der Schweiz (Bild: Swisscom)

Bis Ende des Jahres will die Swisscom 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit 5G versorgen. Das gab der Netzbetreiber am 10. April 2019 bekannt. 5G nennt Swisscom 5G fast, was aber nur punktuell verfügbar sein wird. Sobald das Bundesamt für Kommunikation die Konzessionen erteilt, würden 100 Antennen in 50 Städten installiert. Die Versteigerung der Frequenzen ist bereits abgeschlossen.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Augsburg, Bayreuth, Regensburg, Würzburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Für die breite Masse der Bevölkerung biete man 5G Wide, mit Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und mehr. Dies ist aber auch mit LTE möglich, in der höchsten Ausbaustufe als LTE Advanced Plus. Ausrüster der Swisscom ist Ericsson.

Die ersten 5G-Geräte laufen auf einer Frequenz im 3.5-Gigahertz-Band, die bisher für TV-Außenreportagen genutzt und vom Schweizer Bund nun für den Mobilfunk freigegeben wurde. Diese Frequenz könne jetzt schon Datenraten von bis zu 2 GBit/s erreichen (5G-fast). Swisscom führte am Mittwoch eine Geschwindigkeit von 1,86 GBit/s vor.

Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher sagte Golem.de auf Anfrage: "Swisscom plant 5G flächendeckend anzubieten. Da aber die gesetzlichen Grenzwerte sehr streng sind, wird es 5G Fast vorerst nur an einigen Standorten geben. 5G Wide hingegen wird in der ganzen Schweiz genutzt werden können."

Die Swisscom werde 5G auf verschiedenen Frequenzen einführen. Die Frequenzen 1.800 und 2.100 MHz seien eher für die Abdeckung geeignet und die 3.500-MHz-Frequenz biete hohe Kapazität und Speed, aber keine große Abdeckung. "Darum unterscheiden wir zwischen 5G-fast - großer Datendurchsatz, kleine Abdeckung - und 5G-wide - schweizweite 5G-Abdeckung mit geringerem Datendurchsatz", erklärte Hubacher.

Im 3.500 Megahertz-Frequenz-Band seien derzeit Geschwindigkeiten bis zu 2 GBit/s möglich, künftig erheblich mehr. 5G Wide laufe zusätzlich auf den heute genutzten Frequenzen und erreiche eine große Reichweite und Abdeckung. Die Technologie erlaube derzeit Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 4,99€
  3. -36%) 31,99€
  4. 25,99€

M. 11. Apr 2019

Dann weise einmal eine andere Wirkung nach. Oder gib zumindest einen Mechanismus an, der...

M. 11. Apr 2019

Nun, inzwischen gibt's in der Schweiz von jedem grossen Anbieter Abos mit unbegrenztem...

FreiGeistler 11. Apr 2019

In meiner Gemeinde wurde vor Jahren der Bau einer Mobilfunkantenne in der Nähe eines...

FreiGeistler 11. Apr 2019

Wo bei Serien auf dem Handy die Immersion herkommen soll...

pumok 11. Apr 2019

Gerade in Ballungsgebieten sind doch die 4G Zellen möglicherweise ausgebucht.


Folgen Sie uns
       


Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020)

Das Concept One ist das erste Konzept-Smartphone von Oneplus - und dient dazu, die ausblendbare Kamera zu demonstrieren.

Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Kabinenroller Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant
  2. Crowdfunding Sono Motors baut vier Prototypen seines Elektroautos
  3. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein

Grünheide: Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich
Grünheide
Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich

Es gibt gute Gründe, die Elektromobilität nicht nur unkritisch zu bejubeln. Einige Umweltverbände und Klimaaktivisten machen im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide dabei aber keine besonders gute Figur.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Gigafactory Berlin Der "Tesla-Wald" ist fast gefällt
  2. Grünheide Tesla darf Wald weiter roden
  3. Gigafactory Grüne kritisieren Grüne Liga wegen Baumfällstopp für Tesla

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /