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EU-Kommission: Vodafone erwartet weiter Genehmigung von Unitymedia-Kauf

Vodafone will der EU-Kommission offenbar Zugeständnisse machen und sieht sich dabei auf dem richtigen Weg, damit die Übernahme von Unitymedia durchgeht. Möglich wäre der Verkauf seines DSL-Resellergeschäfts im Netz der Telekom.

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Vodafone auf der Cebit 2016 in Hannover
Vodafone auf der Cebit 2016 in Hannover (Bild: Vodafone)

Vodafone will seine Zeitplanung für die Übernahme von Liberty-Global-Landestöchtern in Europa weiterhin einhalten. Ein Konzernsprecher erklärte der Nachrichtenagentur Bloomberg: "Wir erwarten weiter die endgültige Freigabe bis Mitte dieses Jahres." Das Unternehmen werde die kritischen Punkte mit der Europäischen Kommission "prüfen und unseren konstruktiven Dialog fortsetzen."

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Im Mai 2018 hatte Vodafone mit Liberty Global vereinbart, deren Kabelnetze in Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien für einen Preis von 18,4 Milliarden Euro zu übernehmen.

Bereits im Dezember 2018 hatte die EU-Kommission ein eingehendes Prüfverfahren eingeleitet. Man habe Bedenken, dass die Übernahme den Wettbewerb in Deutschland und Tschechien einschränken könnte, hieß es. In Deutschland stünden Vodafone und Unitymedia - die Tochtergesellschaft von Liberty Global in Deutschland - derzeit im Wettbewerb. Obwohl sich die Koaxialkabelnetze von Vodafone und Unitymedia nicht überlappen, bietet Vodafone bundesweit im Netz der Deutschen Telekom DSL-Zugänge an.

Die Übernahme könne zudem den Wettbewerb für Investitionen in Docsis 3.1 ausschalten und die Verhandlungsposition des neuen Unternehmens gegenüber Fernsehsendern erheblich stärken.

Solche Fragen werden durch Angebote angegangen, normalerweise den Verkauf eines Bereiches oder Änderungen des Geschäftsverhaltens. Die EU hat derzeit eine Frist bis zum 3. Juni, um über den Kauf zu entscheiden, diese Frist kann verlängert werden.

Vodafone könnte sich von seinem DSL-Resellergeschäft im Netz der Deutschen Telekom trennen, Zusagen zum ohnehin laufenden Docsis-3.1-Ausbau machen und die Befürchtungen der Fernsehsender bei Gestattungsverträgen entkräften.

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M.P. 03. Apr 2019

Als "Kabelanbieter" haben sie für das Geschäftsfeld "TV Programme bereitstellen" schon...

Rolf Schreiter 03. Apr 2019

Meine Daumen sind gedrückt!

heikom36 02. Apr 2019

...denn so schafft man nun entgültig ein Monopol. Und alles in einer Hand, bedeutet auch...

M.P. 02. Apr 2019

Ein quasi bundesweiter Internet-Anbieter, der in seiner Preisgestaltung schalten und...


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