• IT-Karriere:
  • Services:

United Internet: Drillisch hätte Montag aus 5G-Auktion aussteigen können

Bei der 5G-Auktion sind die Preise am Montag sehr schnell gestiegen. Drillisch hat eine Chance zum günstigen Ausstieg nicht genutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesnetzagentur: Dienstgebäude in Mainz. Hier findet die Auktion statt.
Bundesnetzagentur: Dienstgebäude in Mainz. Hier findet die Auktion statt. (Bild: Bundesnetzagentur)

Am Morgen des 1. April 2019 hat Telefónica bei der 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur in Mainz den Konkurrenten Drillisch auf allen Blöcken überboten, bis auf einen besonderen, im Bereich 3,6 GHz. "Damit hätte sich für 1&1 die Möglichkeit ergeben, aus der Auktion auszusteigen mit nur minimalen Zahlungsverpflichtungen", sagte Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 1. April 2019 im Gespräch mit Golem.de. "Direkt in der nächsten Runde antwortete United Internet, indem sie wieder den Bedarf im 2-GHz-Band erhöhten und Jump-Gebote auf all ihren Blöcken abgaben. Drillisch scheint zu signalisieren, dass sie noch nicht am Ende sind."

Stellenmarkt
  1. Dataport, Heide
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte

Dadurch sind die Preise heute sehr schnell gestiegen. Sie überschritten zum Redaktionsschluss dieses Beitrags die 2-Milliarden-Euro-Grenze. Auch wenn die Bieter keine Jump-Gebote abgeben, steigen die Preise schneller, je weiter die Auktion fortschreitet. Man muss das Gebot auf jeden Block um mindestens zehn Prozent erhöhen, daraus ergibt sich ein exponentielles Wachstum bei den Preisen.

Welche Freqeunzblöcke besonders sind

Es gibt zwei besondere Blöcke, die sich durch Nachbarschaftsbeziehungen unterhalb von 3,4 GHz und oberhalb von 3,7 GHz auszeichnen. Der 20-MHz-Block ganz unten im 3,6-GHz-Spektum hat Interferenzen mit dem Militär. Deshalb ist er im Vergleich zu den anderen bisher so günstig.

"Die Telekom hat auch wieder auf zehn Blöcke Nachfrage erhöht und wir sind wieder da wo wir vergangene Woche waren, nur mit einem höheren Preis", erklärte Gretschko.

Am Freitag hatten sich die Bieter aufeinander zubewegt. Telefónica hatte auf sieben Blöcke im 3,6-GHz-Bereich reduziert und die Telekom auf neun Blöcke. Damit ist man einer Einigung nähergekommen, aber es gab noch Konflikte in beiden Bändern.

Es wird ein Frequenzspektrum in den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz versteigert. Insgesamt werden 41 Frequenzblöcke versteigert, der Umfang des Frequenzspektrums beträgt 420 MHz. Diese Frequenzen zeichnen sich durch eine vergleichsweise geringe Reichweite und höhere Kapazitäten aus.

Die Bieter geben ihre Gebote in voneinander getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk über das Festnetz ab. Die 41 Frequenzblöcke werden gleichzeitig versteigert und Bieter können Gebote auf mehrere Blöcke abgeben. Dabei gilt für jeden Block ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Millionen Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

RedRose 06. Apr 2019

Der günstige(nicht kostenlose ausstieg) wurde erwähnt, weil sie nur 1 frequenz block noch...

berritorre 05. Apr 2019

Das ist ein interessanter Ansatz, aber ich habe da in den Staat fast noch weniger...

M.P. 03. Apr 2019

Zahlen der Auktionsrunde 120 Insgesamt 2,456 Mrd ¤, davon aber 1,317 Mrd ¤ für das...

M.P. 03. Apr 2019

.... da die Lizenzen zeitlich befristet vergeben werden. Das einzig Besondere ist, dass...

mike_kaily 02. Apr 2019

Vermutet wurde, bzw. wird auch dass 1&1 günstigeren Netzzugang von Telefónica/Vodafone...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /