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United Internet: 1&1 Drillisch könnte bei 5G-Auktion am Limit sein

Geht 1&1 Drillisch bald das Budget aus? Seit vergangener Woche zeigt sich der neue Netzbetreiber zurückhaltender bei den Geboten, dennoch könnte die 5G-Auktion noch lange so weitergehen.

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Ort der Auktion: Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz
Ort der Auktion: Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz (Bild: Bundesnetzagentur)

1&1 Drillisch hat in der 5G-Auktion mehrfach die Preisentwicklung eskaliert, doch seit vergangener Woche hat sich das geändert. "Ob dieses ruhigere Bieterverhalten ein Zeichen dafür ist, dass Drillisch sich seinem Budgetlimit nähert, wird sich zeigen", sagte Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Golem.de auf Anfrage. Zurückziehen werde nun derjenige Bieter, dessen finanzieller Spielraum als Erstes ausgeschöpft sei. "Dieser Spielraum ist allerdings das bestgehütete Geheimnis auch innerhalb der bietenden Unternehmen".

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Zum Ende der Runde 210 der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur wurden am Dienstag 5,34 Milliarden Euro erreicht. Am vergangenen Mittwoch wurden bereits 5,07 Milliarden Euro geboten.

"Die Zeit der Signale und des gegenseitigen Abtastens ist vorbei. Schon seit zwei Wochen ist klar, dass letztlich nur noch einer von insgesamt 41 Blöcken strittig ist. Es gibt keinen großen Verhandlungsspielraum mehr. Der eine strittige Block führte zu einem sehr teuren Konflikt. Das Besondere an der Auktion ist, dass solange auch nur ein Block strittig ist, alle Preise weitersteigen können", erklärte der Spieltheoretiker Stephan Knapek von TWS Partners.

Drei Milliarden Euro mehr für einen Block

Die Bieter zahlten bereits jetzt 3 Milliarden Euro mehr - und das letztlich für den Kampf um einen einzigen Block. Am Schluss dieser Auktion könnten daher alle Gewinner eigentlich Verlierer sein, weil sie für ein sehr geringes Mehr an Spektrum sehr viel mehr bezahlt hätten, meinte Knapek.

Gretschko sagte: "Auf jeden Fall hat die Deeskalation bewirkt, dass auch die anderen Bieter immer nur noch auf den günstigsten Block bieten." Dadurch, dass im 3,6-GHz-Bereich 29 Blöcke zur Verfügung stünden, die Bieter sich Runde für Runde nur einen Block wegböten und die Bundesnetzagentur das Mindestinkrement aktuell auf 2 Prozent festgesetzt habe, stiegen die Preise nur sehr langsam. "Wenn keiner der Bieter mehr eskaliert oder kurz vor seinem Budgetlimit steht, können wir uns noch auf eine lange Auktion einstellen, ohne dass die Preise noch mal radikal steigen."

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brainDotExe 18. Apr 2019

Aber eben nur die lokalen Kunden zum lokalen Anbieter. Die meisten Kunden wollen aber an...

SR_Lut3t1um 17. Apr 2019

Vergleiche mal die Rundfunkkosten sowie den Ausbau aller europäischen Länder und dann...

Kondom 17. Apr 2019

Im Artikel steht das ALLE Anbieter nicht mehr eskalierend agieren. Und daraus wird dann...


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