Netzclub: Werbefinanzierter Smartphone-Tarif ist teuer

Telefónica bringt ein neues Netzclub-Tarifportfolio. Das Besondere an Netzclub ist, dass Kunden Werbung bekommen und dafür entsprechende Gegenleistungen erhalten. Das neue kostenpflichtige Angebot wirkt nicht mehr zeitgemäß.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Netzclub-Tarif von Telefónica
Neuer Netzclub-Tarif von Telefónica (Bild: Dominique Faget/AFP/Getty Images)

Die bisherigen Netzclub-Tarife waren schon längst nicht mehr zeitgemäß - nun hat Telefónica das Portfolio überarbeitet. Aber auch damit zahlen Kunden deutlich mehr als bei der Konkurrenz - und müssen sich dafür auch noch mit Werbung abfinden. Telefónica bietet künftig nur noch zwei Netzclub-Tarife an. Einer davon ist komplett werbefinanziert, beim anderen fallen Gebühren an und ein Teil der Leistung wird nach Angaben des Anbieters durch Werbung finanziert.

Unverändert wird der Netzclub-Tarif Sponsored Surf Basic 2.0 angeboten. Diesen gibt es kostenlos mit einem ungedrosselten Datenvolumen von 200 MByte für vier Wochen. Dabei wird eine maximale Geschwindigkeit von 21,6 MBit/s geboten. In der Drosselung gibt es nur noch maximal 64 KBit/s. Jede Telefonminute und SMS wird mit jeweils 9 Cent abgerechnet. Wer dieses Angebot bucht, erklärt sich damit einverstanden, pro Monat bis zu 30 Werbebotschaften per SMS, MMS oder E-Mail zu erhalten.

Die Tarife Allnet Clever und Allnet Flat werden nicht länger angeboten, Bestandskunden können diese weiterhin nutzen. Sie müssen aber immer darauf achten, diese zu verlängern. Denn eine Neubuchung oder ein Tarifwechsel wird nicht länger angeboten.

Hero-Tarif kostet 9,99 Euro für vier Wochen

Für Neukunden gibt es künftig nur noch einen zweiten Netzclub-Tarif, der Hero genannt wird. Zum Preis von 9,99 Euro gibt es ein ungedrosseltes Datenvolumen von 2,5 GByte für vier Wochen. 1 GByte davon soll durch Werbeschaltungen finanziert sein. Zudem gibt es in diesen vier Wochen 300 Einheiten für Telefonie und SMS sowie eine interne Flatrate zu anderen Netzclub-Kunden.

Zum Vierwochenpreis von 10 Euro gibt es bei vielen anderen Anbietern Prepaid-Angebote, die zusätzlich zu einem vergleichbar großen oder größeren Datenvolumen auch eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutsche Netze bieten. Das Hero-Angebot ist also für preisbewusste Anwender eher keine Option. Hier bleibt nur der komplett kostenlose Basistarif. Bei diesem gibt es aber die Beschränkung, dass die Datenflatrate eben nur ein ungedrosseltes Datenvolumen von 200 MByte in vier Wochen bereitstellt - für heutige Verhältnisse ist das sehr wenig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TrollNo1 17. Apr 2019

bei den 10 Euro ist natürlich der zweite Tarif gemeint, der eben 9,99 Euro kostet. Und da...

Argh 17. Apr 2019

Habe den kompletten Text jetzt ehrlich gesagt nicht gelesen, aber das klingt wie bei...

TrollNo1 17. Apr 2019

Ich glaub Werbung hab ich gar nie, bzw. vielleicht ein einziges Mal erhalten. Keine...

TrollNo1 17. Apr 2019

Meinem Vater reicht das auch. Der hat noch die App von denen installiert, da wird dann...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Herr der Ringe
Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren

Die gesamte Gemeinschaft des Ringes versammelt sich in den Hallen von Bruchtal, das als Lego-Diorama Herr-der-Ringe-Fans erfreuen kann.

Der Herr der Ringe: Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren
Artikel
  1. Chromium Fork: Carbonyl ist ein grafischer Web-Browser im Linux-Terminal
    Chromium Fork
    Carbonyl ist ein grafischer Web-Browser im Linux-Terminal

    Der auf Chromium aufbauende Web-Browser Carbonyl läuft komplett im Terminal von Linux, bietet aber eine echte GUI und kann sogar Videos darstellen.

  2. Stress reduzieren: Runter mit der Hasskappe!
    Stress reduzieren
    Runter mit der Hasskappe!

    Viele ITler stehen unter enormen Stress und ruinieren sich damit die Gesundheit und den Spaß an der Arbeit - und anderen den Tag. Psychologen empfehlen als Lösung: mit Affirmationen die eigenen Gedanken umprogrammieren.
    Ein Bericht von Marc Favre

  3. Microsoft: Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden
    Microsoft
    Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden

    Microsoft hat KI-basierte Updates für die Bing-Suchmaschine und den Edge-Browser angekündigt. Die Beta ist schon verfügbar.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Powercolor RX 7900 XTX 1.119€ • WSV-Finale bei MediaMarkt • Samsung 980 Pro 2TB (PS5-komp.) 174,99€ • MSI RTX 4080 1.349€ • Samsung 55" 4K QLED Curved Gaming-Monitor -25% • Asus RX 7900 XT 939,90€ • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen • PCGH Cyber Week nur bis 9.2. [Werbung]
    •  /