Strahlung: Über 28.000 protestieren gegen 5G-Ausbau in Österreich

Der Protest gegen 5G-Netze nimmt zu: In Petitionen wird gefordert, zuerst die Folge von mehr elektromagnetischen Feldern im 5G-Frequenzbereich zu erforschen.

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Ein Mast mit 5G-Antennen wird in Berlin montiert.
Ein Mast mit 5G-Antennen wird in Berlin montiert. (Bild: Deutsche Telekom)

In einer Online-Petition fordern gegenwärtig über 28.000 Unterzeichner den Stopp des 5G-Ausbaus in Österreich wegen gesundheitlicher Bedenken. An einer internationalen Petition gegen 5G haben sich seit dem 29. März bereits 63.379 Menschen aus 168 Ländern beteiligt.

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Die an Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz Christian Strache gerichtete Petition wird von 25 Ärzten unterstützt. 5G führe zu einem erheblichen Anstieg der Strahlenbelastung im Mikrowellenbereich, da die 5G-Technologie mit höheren Frequenzen im zweistelligen GHz-Bereich und engmaschig aufgestellten Sendern arbeitet. Besonders Kinder müssten vor der steigenden Strahlungsintensität geschützt werden, weil die vollständige Gehirnentwicklung erst Mitte des 20. Lebensjahrs abgeschlossen sei.

Bringt 5G Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes?

"Zusätzlich zur Errichtung von Millionen neuer 5G-Basisstationen auf der Erde und der Aussendung von 20.000 neuen Weltraumsatelliten, werden nach Schätzungen bis zum Jahr 2020 circa 200 Milliarden sendefähige Objekte und einige Jahre später sogar eine Billion sendefähige Objekte mit dem Internet of Things verbunden sein", erklärte die internationale Petition. Das bereits gesammelte, heute vorliegende klinische Beweismaterial zu diesem Thema umfasse mehr als 10.000 durch Fachleute gegengeprüfte Studien. Darin werde belegt, dass elektromagnetische Felder maßgeblich verantwortlich sind für verschiedenste Beeinträchtigungen des Menschen, für Schädigungen der DNA, der Zellen und Organsysteme bei einer großen Vielzahl von Pflanzen und Tieren, und für die heute wichtigsten Zivilisationskrankheiten Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes.

Anwohner in Berlin kritisieren laut einem Bericht des RBB-Verbrauchermagazins Super.Markt das 5G-Testnetz der Deutschen Telekom zwischen den Bezirken Schöneberg und Mitte. Sie seien nicht informiert worden, denn welche Auswirkungen die 5G-Strahlen auf Menschen haben, sei bisher nicht untersucht worden. Anwohner sind verunsichert und fordern, dass der Senat umfassend über das Vorhaben informiert, damit ein Volksbegehren initiiert werden könne.

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Der Berliner Professor Franz Adlkofer forderte im RBB, das Experiment in Berlin sofort zu beenden und beruft sich auf neueste Studien. "Was Industrie und Politik sich gegenwärtig mit der Einführung von 5G erlauben, ist Hasardieren in höchstem Maße und absolut verantwortungslos." Der Biochemiker und Mediziner forschte mit dem Ergebnis, "die Mobilfunkstrahlung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gesundheitsschädlich. Sie verursacht nicht nur Krebs, sondern hat viele, viele andere Wirkungen darüber hinaus."

Bundesamt für Strahlenschutz sieht keine Risiken

Das Bundesamt für Strahlenschutz hingegen beruft sich auf andere Studien, die keine Risiken feststellen konnten und sieht im Moment keinen Handlungsbedarf. Gunde Ziegelberger räumte im Gespräch mit dem RBB ein, dass man die Risiken von 5G zwar erforschen müsse, aber erst nach dem Ausbau: "Wie sich der neue Antennentyp auf die Exposition der Bevölkerung auswirkt, das werden wir auch in Forschungsvorhaben begleiten und beobachten."

Der BUND forderte, dass schnellstmöglich die gesundheitlichen Auswirkungen von 5G im Rahmen von Begleitstudien durch unabhängige Institute erforscht werden. Eine Verpflichtung der Netzbetreiber, sich Sendeanlagen zu teilen, könne die Dichte von Sendemasten reduzieren.

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tg-- 10. Apr 2019

Du liegst falsch. Kein Techniker trägt jemals einen metallischen Anzug oder eine andere...

bombinho 08. Apr 2019

Ahja, die von mir erwaehnte Studie mit den Maeusen wies eine aehnliche Charakteristik...

bombinho 08. Apr 2019

Ja, z.B. Mikrowellenhoeren wird gerne als thermischer Effekt verkauft, schlicht weil es...

bombinho 07. Apr 2019

Entweder habe ich dich hier falsch verstanden, aber du weist im gleichen Text auf...



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