Der an der Harvard-Universität entwickelte Soft Exosuit ist ein etwas anderes Exoskelett. Es ist kein komplexer Roboteranzug aus Metall, sondern besteht aus Textilien und wird unter der Kleidung getragen.
Ein neuer Algorithmus, den MIT-Forscher entwickelt haben, berechnet, wie Objekte im Weltraum rotieren. Das Verhalten von Objekten in Schwerelosigkeit zu kennen ist wichtig, um Weltraumschrott zu beseitigen.
Google übernimmt Lift Labs und macht das Startup zum Teil seiner Forschungsabteilung Google X. Der Liftware Spoon soll das Zittern der Hand von Parkinson-Patienten ausgleichen.
Ingenieure an der amerikanischen Stanford-Universität haben einen ameisengroßen Funkchip entwickelt. Die Technik - eine Art RFID 2.0 - braucht keine Batterie und könnte dem Internet der Dinge zum Durchbruch verhelfen.
Das US-Unternehmen Daqri hat einen Schutzhelm mit integriertem Computer vorgestellt. Der Datenhelm ist für Augmented-Reality-Anwendungen in der Industrie gedacht. Er kann den Weg durch eine Fabrik weisen oder anzeigen, welche Teile ausgewechselt werden müssen.
US-Wissenschaftler haben eine neue Version ihres pneumatisch betriebenen Kriechroboters vorgestellt. Er hat seinen Antrieb jetzt auf dem Rücken und ist robust genug, um Überfahrenwerden, Hitze und Kälte zu überleben.
Ein Google-Team hat einen akademischen Wettbewerb gewonnen, bei dem Dinge in alltäglichen Situationen erkannt und lokalisiert werden müssen. Die Google-Erkennung kann dabei sehr genau zwischen Menschen, Tieren und Gegenständen unterscheiden.
Ein Yale-Materialforscher hat ein neues Verfahren zur Verarbeitung metallischer Gläser entwickelt. Damit will er schicke, leichte und stabile Smartphone-Hüllen herstellen - möglicherweise bereits 2015.
Google hat seine Pläne zur Abschaffung von SHA-1-Signaturen konkretisiert. Trotz langjähriger Warnungen gibt es noch Tausende Zertifikate mit SHA-1-Signaturen, die bald Probleme bekommen werden.
Ein japanisches Start-up entwickelt ein Zubehör für VR-Systeme wie das Oculus Rift. Mit einem kleinen Gerät in der Hand gibt es physisches Feedback, was auch für professionelle Anwendungen etwa in der Medizin dienen soll.
Japans zweite Asteroidensonde ist fertig: Hayabusa-2 soll Ende des Jahres zu einem Asteroiden fliegen. Dort wird sie Proben sammeln und diese zur Erde zurückbringen. Auch das DLR ist an der Mission beteiligt.
Statt Sensoren setzen japanische Robotiker eine Hochgeschwindigkeitskamera ein, um einen Roboter zu steuern. Die beobachtet den Roboter und korrigiert seine Haltung in Echtzeit. Die Kamera hat sich schon bei einem Gestenerkennungsroboter bewährt.
Statistiken zufolge steigt die Verbreitung von IPv6 im weltweiten Internet nur langsam. Während die Infrastruktur bereits weitgehend an die neuen IP-Adressen angepasst wurde, nimmt der IPv6-Traffic vergleichsweise stockend zu, da nur wenige Webseiten das neue Protokoll unterstützen.
Google testet HTTP/2 bei seinen Login-Servern und Firefox-Nightly und -Beta-Tester können sich nicht mehr anmelden. Schuld sei eine fehlerhafte Implementierung von Google, schreibt ein Mozilla-Entwickler.
Weil sein Computer häufiger abstürzt, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Flashspeicher des Marsrovers Opportunity neu formatieren. Es wird vermutet, dass schadhafte Speicherzellen für die Systemabstürze verantwortlich sind.
Die falsche Positionierung zweier Satelliten für das Galileo-Projekt geht möglicherweise auf einen Softwarefehler in der Raketenoberstufe zurück. Die ESA erwägt eine Bergung der Satelliten.
Riesige fliegende Puppen, die von Drohnen bewegt werden, könnten künftig Besucher in Vergnügungsparks begrüßen: Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat ein Patent auf fliegende Robotermarionetten angemeldet.
Googles Project Wing soll mit Drohnen Paketzustellungen in wenigen Minuten ermöglichen. Das Transportsystem mit Autos sei an seine Grenze gekommen, so Astro Teller von Google X zur Berliner Zeitung.
Mit Ralph Lauren zeigt ein klassischer Markenhersteller aus der Bekleidungsbranche ein Smart-T-Shirt, das biometrische Daten beim Sport erfassen kann. Das helle Hemdchen ist ab sofort auch in Deutschland vorbestellbar.
Der kleine Rechner von Kinko verspricht eine einfache Verschlüsselung von E-Mails. Es handelt sich um einen kleinen Imap-Server für zu Hause oder fürs Büro. Wir haben uns die Kinkobox genauer angeschaut.
Statt Luke Skywalker sitzt auf dem Hoverbike von Malloy Aeronautics zwar nur eine Puppe mit Kamera im Kopf, doch dafür hebt das Fluggerät wirklich ab. Vier Propeller bewegen das Spielzeug vorwärts. Auf einem größeren Modell sollen auch Menschen fliegen können.
Fenster zu Solarkollektoren - das soll eine Entwicklung von US-Forschern ermöglichen: Sie haben einen farblosen durchsichtigen Kunststoff entwickelt, der Sonnenlicht einfängt und an Photovoltaikzellen weiterleitet.
Die ersten beiden voll funktionsfähigen Galileo-Satelliten sind abgesetzt worden. Allerdings gelang es nicht, sie perfekt in ihren Orbit zu bringen. Arianespace spricht von einer Anomalie in der Umlaufbahn.
Google hat eine virtuelle Abbildung des Wegesystems in Kalifornien entwickelt, in dem die autonom fahrenden Autos getestet werden. Eigentlich sollte diese Testumgebung im Zulassungsverfahren sogar Straßentests ersetzen, doch dagegen hatten die Behörden etwas.
Anstelle von Apple Carplay oder Googles Auto Link hat Toyota einfach eine Dockingstation für das 7-Zoll-Tablet von Asus gebaut und mit dem Hersteller eine Assistenzsoftware fürs Auto entwickelt. Veraltet das Tablet, wird es einfach ausgewechselt.
Golem.de ist künftig auch über IPv6 erreichbar. Im Testbetrieb hatten in der vergangenen Woche manche Anwender Probleme. Das kann verschiedene Ursachen haben.
Das kalifornische Unternehmen International Rectifier Corporation gehört bald zu Infineon. Die beiden Firmen haben sich auf eine Übernahme durch Barmittel geeinigt, so dass Infineon vor allem in den Besitz angesehener Leistungstransistoren kommt.
Google will Zertifikate, die mit SHA-1 signiert sind, bis spätestens 2017 loswerden. Der Chrome-Browser wird bald entsprechende Warnungen anzeigen. SHA-1 gilt schon seit einigen Jahren als potentiell unsicher.
In mehr als 140.000 vernetzten Geräten haben Forscher teils schwerwiegende Sicherheitslücken entdeckt, darunter Zero-Day-Exploits, hartcodierte Passwörter und private Schlüssel.
Googles autonome Autos müssen im Verkehr Entscheidungen treffen, die dafür sorgen, dass die Insassen sicher zum Ziel kommen und keine Verkehrsregeln übertreten werden. Manchmal ist letzteres aber aus Sicherheitsgründen notwendig, und dann fahren auch Googles Autos zu schnell.
Das Renovo Coupe erinnert stark an einen Le-Mans-Rennwagen der 60er Jahre, verbraucht aber keinen einzigen Tropfen Benzin. Dafür kostet es auch über eine halbe Million US-Dollar.
Die Bundesregierung will mit elektronischen Kontrollen Geisterfahrer auf Autobahnen leichter erkennen und ein Warnsystem aufbauen. Der Vorgänger des jetzigen Bundesverkehrsministers Dobrindt setzte noch auf analoge Warnschilder.
Elon Musk hat in einem Blogpost mitgeteilt, dass die Automarke Tesla die Garantie für das Elektroauto Tesla S auf acht Jahre erweitern werde. Das gilt auch rückwirkend für alle Modelle mit 85 kWh-Akku und ist nicht an eine Kilometerbegrenzung gebunden.
Gamescom 2014 Computergehäuse aus Schubkarren, Automotoren und Glasvasen gibt es bei der Deutschen Casemod Meisterschaft auf der Gamescom zu sehen. Golem.de hat sich über den Messestand führen lassen und sich die spektakulären Kreationen angeschaut.
Die NSA und das GCHQ gehen nicht gezielt gegen Gegner vor, vielmehr scannen sie mit ihrem Programm Hacienda das gesamte Netz, um über Schwachstellen sogenannte Operational Relay Boxes (ORB) einzurichten. Diese sollen den Datenverkehr der Geheimdienste verschleiern.
Kilobots sind Schwarmroboter, die an der Harvard-Universität entwickelt wurden. Die Entwickler haben einen Schwarm aus mehr als 1.000 dieser Miniroboter zusammengestellt und bringen diesen dazu, sich in einer bestimmten Form zu organisieren.
Für seinen Chrome-Browser führt Google eine Liste von Webseiten, die ausschließlich über HTTPS erreichbar sein sollen. Dort kann sich jeder Webseitenbetreiber eintragen, der die HSTS-Erweiterung nutzt.
Der Motorradhelm Skully AR-1 kann ins Gesichtfeld des Fahrers das Bild einer eingebauten Kamera einblenden. Der auf Android basierende Helm wird in Verbindung mit dem Smartphone auch zum Navi. So soll Motorradfahren sicherer werden.
Def Con 22 Der PGP-Erfinder Phil Zimmermann will mit seinem Silent-Circle-Dienst und verschlüsseltem VoIP die Zusammenarbeit der Telekommunikationsunternehmen mit den Geheimdiensten und Regierungen beenden.
Def Con 22 Dan Kaminsky fordert, dass sichere Zufallszahlengeneratoren zum Standard in allen Programmiersprachen werden müssen. Als weitere große Baustellen in der IT-Sicherheit sieht er Denial-of-Service-Attacken und die Speicherverwaltung von Browsern.
Def Con 22 Mit Hilfe eines Seitenkanalangriffs ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, einen geheimen Token eines netzbasierten Lichtschalters herauszufinden. Grund ist ein Timingproblem in der Funktion memcmp(). Solche Angriffe galten bislang als unpraktikabel.
Def Con 22 Schlüssel für PGP-verschlüsselte Mails werden üblicherweise über eine achtstellige ID gefunden. Doch mit trivialem Aufwand lässt sich ein Schlüssel mit derselben ID erzeugen. Oftmals lassen sich Nutzer dadurch verwirren.
Nanoröhrchen statt Hologramme: US-Forscher haben eine neue Möglichkeit entwickelt, um Markenprodukte zu kennzeichnen. Der Atem macht die Nanobilder sichtbar.
Die Crawler der Webseite BTindex sammeln nicht nur Torrents, sondern stellen auch die IP-Adressen von Nutzern ins Netz. Dass deren Adressen im DHT-Netz bekannt sind, ist zwar nicht neu, selten werden sie aber so deutlich gezeigt.
Googles Augmented-Reality-Spiel Ingress und die Google Glass - das klingt nach einer vielversprechenden Kombination. Ein tschechischer Programmierer hat eine erste Version seines Ingress-Clients vorgestellt - und Golem.de hat sich mit der Glass auf der Nase auf Portalejagd gemacht.
Googles Project Tango wird die 3D-Engine MV4D von Mantis Vision verwenden: Damit bekommen die künftigen 3D-Geräte eine leistungsstarke Plattform, die zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten im privaten und professionellen Bereich bieten kann.