• IT-Karriere:
  • Services:

Miraisens: Virtuelle Objekte werden ertastbar

Ein japanisches Start-up entwickelt ein Zubehör für VR-Systeme wie das Oculus Rift. Mit einem kleinen Gerät in der Hand gibt es physisches Feedback, was auch für professionelle Anwendungen etwa in der Medizin dienen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Das runde Gerät liefert für die Rift Haptik.
Das runde Gerät liefert für die Rift Haptik. (Bild: Miraisens)

Das erst im April 2014 gegründete Unternehmen Miraisens arbeitet an mehreren Versionen von Geräten, die haptische Komponenten in VR-Systeme einführen sollen. In seiner Beschreibung der Technik verwendet Miraisens auf mehreren Fotos dabei ein Oculus Rift.

Stellenmarkt
  1. H&H Datenverarbeitungs- und Beratungsgesellschaft mbH, Berlin
  2. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München, Regensburg

Vor allem ist dort ein kreisrundes Gerät zu sehen, das sich leicht mit zwei Fingern halten lässt. Es ist mit einem Kästchen am Handgelenk verbunden, darin stecken offenbar Elektronik und Stromversorgung. Mit der Scheibe sollen, so erklären es die Entwickler, beispielsweise Knöpfe in einer virtuellen Umgebung gedrückt werden können.

  • Das runde Gerät dient zum Fühlen der 3D-Darstellung. (Bild: Miraisens)
  • Das zweite, kleinere Gerät (Bild: Miraisens)
  • Kästchen und Scheibe arbeiten zusammen mit der Rift. (Bild: Miraisens)
Das runde Gerät dient zum Fühlen der 3D-Darstellung. (Bild: Miraisens)

Die Haptik funktioniert demnach wohl auf beiden Wegen: Was die VR-Umgebung darstellt, soll fühlbar werden, ebenso kann der Nutzer Eingaben tätigen. Wie das Feedback genau funktioniert, erklärt Miraisens bisher nicht. Denkbar sind beispielsweise elektrisch verformbare Metalle oder viele kleine Stifte, die ein 3D-Raster eines Gegenstands abbilden. Ein weiteres Gerät ist rechteckig und hat in etwa die Länge von zwei Fingergliedern. Es dient zum Drücken mit Daumen und Zeigefinger, kann aber auch wie ein Ring an einem Finger getragen werden.

Bis zum März 2015 wollen die Entwickler ihre Prototypen verfeinern, dann sollen sie auf der GDC vorgestellt werden. Spiele sind aber nicht das einzige Anwendungsgebiet, auf das Miraisens abzielt. Auch bei Operationen mit VR-Systemen sollen Objekte damit spürbar werden, ebenso ist eine Verbindung mit 3D-Druckern und CAD-Anlagen vorgesehen.

Das Unternehmen ist eine Ausgründung mehrerer japanischer Bildungseinrichtungen, und sein CEO kein Unbekannter: Natsuo Koda arbeitete zuvor bei Sony an virtuellen Realitäten. Von Sony stammt auch einer der größten Konkurrenten, das Project Morpheus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,97€
  2. 24,99€
  3. (-79%) 18,99€
  4. 27,99€

Hotohori 05. Sep 2014

Denke daran werden auch andere Firmen arbeiten. Das wichtigste für VR sind einfach...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  2. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden
  3. Container, DevOps, Agilität Runter von der Insel!

Jobporträt Softwaretester: Ein gesunder Pessimismus hilft
Jobporträt Softwaretester
"Ein gesunder Pessimismus hilft"

Obwohl weltweit Hunderttausende zertifizierte Softwaretester gründlich ihre Arbeit verrichten, gibt es keine fehlerfreie Software. Wofür gibt es dann diese Tester - und wie wird man das?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Generationenübergreifend arbeiten Bloß nicht streiten
  2. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  3. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

Arduino: Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel
Arduino
Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel

Eine Visitenkarte aus Papier ist langweilig! Der Elektroniker Patrick Schlegel hat eine Platine als Karte - mit kreativen Funktionen.
Von Moritz Tremmel

  1. Thinktiny Mini-Spielekonsole sieht aus wie winziges Thinkpad

    •  /