Abo
  • Services:

Puppetcopter: Disney lässt Drohnenpuppen tanzen

Riesige fliegende Puppen, die von Drohnen bewegt werden, könnten künftig Besucher in Vergnügungsparks begrüßen: Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat ein Patent auf fliegende Robotermarionetten angemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,
Fliegende Marionette: ausgefeilte, wiederholbare Choreographie
Fliegende Marionette: ausgefeilte, wiederholbare Choreographie (Bild: Disney/Screenshot: Golem.de)

Disney will Marionetten, die von Drohnen geführt werden, patentieren lassen. Die fliegenden Puppenspieler könnten in den Themenparks des US-Unterhaltungskonzerns zum Einsatz kommen.

Stellenmarkt
  1. MSA Technologies and Enterprise Services GmbH, Berlin
  2. ELAXY GmbH, Stuttgart, Jever, Puchheim bei München

"Schwebendes Anzeigesystem mit Marionette, die von fliegenden Geräten bewegt und gehalten werden", lautet in etwa der sperrige Titel der Patentschrift. Darin beschreibt Disney eine Marionette, die an mehreren Multicoptern aufgehängt ist. Die Drohnen sind mit Aktoren ausgestattet, um die Fäden zu ziehen, die die Marionette bewegen.

Kontrollsystem am Boden

Die Schar der fliegenden Puppenspieler muss koordiniert werden. Deshalb umfasst der Patentantrag auch "ein Bodenkontrollsystem mit einem Prozessor, ein Modul für Flottenmanagement und einen Speicher, der einen unterschiedlichen Flugplan für jedes der UAVs vorhält."

Die fliegenden Marionetten sollen mehrere Meter groß sein und als Attraktion in Vergnügungsparks eingesetzt werden. Deshalb sollen sie aus leichten und weichen Materialien gefertigt werden - dann können auch die Drohnen relativ klein ausfallen. Das Material soll aber fest erscheinen, damit die Puppe klare Konturen bekommt.

Ausgefeiltere Choreographie

Disney lässt bereits große Puppen auftreten. Diese zögen entweder als Parade durch die Parks oder hingen an Ballons oder Prallluftschiffen, die mit Gas oder heißer Luft gefüllt seien. Diese Puppen könnten sich aber gar nicht oder nur sehr eingeschränkt bewegen. Die Drohnenmarionetten sollen eine ausgefeiltere Choreographie ermöglichen, die außerdem einfach zu wiederholen ist.

Die Marionettendrohne beruhe auf dem Puppetcopter Maurice, einem System, das Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) entwickelt haben, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Disney Research unterhält eine Niederlassung in Zürich und kooperiert gern mit der ETHZ.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

madMatt 29. Aug 2014

Das ist doch sicherlich auch fürs Militär interessant.

0xDEADC0DE 29. Aug 2014

mal davon abgesehen, können solche Gebilde wohl nur in Räumen oder an relativ windstillen...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /