Abo
  • IT-Karriere:

Raumfahrt: Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

Japans zweite Asteroidensonde ist fertig: Hayabusa-2 soll Ende des Jahres zu einem Asteroiden fliegen. Dort wird sie Proben sammeln und diese zur Erde zurückbringen. Auch das DLR ist an der Mission beteiligt.

Artikel veröffentlicht am ,
Hayabusa-2 setzt den DLR-Roboter Mascot ab
Hayabusa-2 setzt den DLR-Roboter Mascot ab (Bild: Akihiro Ikeshita)

Die japanische Raumfahrtagentur Japan Aerospace Exploration Agency (Jaxa) hat die fertige Sonde dieser Tage vorgestellt. Hayabusa-2, die neue japanische Raumsonde, ist startbereit und soll Ende des Jahres zu einem Asteroiden fliegen.

Stellenmarkt
  1. KVV Kassel, Kassel
  2. OMICRON electronics GmbH, Klaus, Bodenseeregion

Hayabusa-2 ist die zweite Sonde, mit der Jaxa einen Asteroiden erkunden möchte. Ziel ist der Asteroid (162173) 1999 JU3, der die Sonne diesseits des Mars umkreist. Eine H-2A-Trägerrakete soll sie in die Umlaufbahn transportieren.

Start im Dezember

Die Sonde soll im Dezember dieses Jahres vom Startplatz Tanegashima Space Center auf der gleichnamigen Insel im Süden des Landes aus starten. Dann stehen die Erde und der Asteroid in einer günstigen Konstellation zueinander. Weitere Startfenster wird es im Juni und im Dezember kommenden Jahres geben.

2018 soll die Sonde, deren Name auf Deutsch Falke bedeutet, dann den Himmelskörper erreichen und erforschen. Dazu gehört unter anderem, einen kleinen Rover namens Minerva sowie den vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Roboter Mobile Asteroid Surface Scout, kurz: Mascot, abzusetzen.

Tscheljabinsk-Meteorit

(162173) 1999 JU3 wurde 1999 entdeckt und ist etwa einen Kilometer groß. Er ist einer der Apollo-Asteroiden, zu denen auch der Meteorit gehörte, der im vergangenen Jahr über der russischen Stadt Tscheljabinsk niederging. Er stammt mutmaßlich aus der Frühzeit des Sonnensystems.

Hayabusa-2 soll auch Proben nehmen - auf der Oberfläche des Asteroiden sowie darunter. Dazu wird die Sonde ein Geschoss, einen sogenannten Impaktor, abfeuern, der die Oberfläche aufreißt und das darunter liegende Material freilegt. Die Forscher erwarten, dass sie auf dem Himmelskörper organisches Material, eventuell sogar Aminosäuren, finden.

Probebehälter abwerfen

Die Proben wird die Sonde dann zur Erde zurückbringen: Im Dezember 2019 wird Hayabusa-2 (162173) 1999 JU3 verlassen und die Rückreise zur Erde antreten. Etwa ein Jahr später wird sie die Erde erreichen und die Kapsel mit den Asteroidenproben abwerfen, die den Wiedereintritt überstehen soll.

2003 hatte die Jaxa die erste Hayabusa-Sonde auf die Reise geschickt. Sie flog zum Asteroiden (25143) Itokawa. Sie sammelte dort Proben und brachte sie 2010 zur Erde zurück. Es war das erste Mal, dass eine Sonde Asteroidenmaterial zurückbrachte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 3,20€
  2. 2,19€
  3. 50,99€

Dwalinn 04. Sep 2014

xD Wenn du Asteroiden abbauen willst muss du noch EVE Online setzten... wenns auch ein...


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /