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Project Tango: 3D-Plattform kommt von Mantis Vision

Googles Project Tango wird die 3D-Engine MV4D von Mantis Vision verwenden: Damit bekommen die künftigen 3D-Geräte eine leistungsstarke Plattform, die zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten im privaten und professionellen Bereich bieten kann.

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Mantis Vision steigt bei Googles Project Tango ein.
Mantis Vision steigt bei Googles Project Tango ein. (Bild: Mantis Vision/Screenshot: Golem.de)

Mantis Vision hat bekanntgegeben, dass Google künftig die vom Unternehmen entwickelte 3D-Plattform MV4D in sein Project Tango integrieren wird. Googles 3D-Geräte werden MV4D als Basis für die Erstellung von 3D-Modellen der Umgebung nutzen. Inwieweit auch die Hardware von Mantis eingebunden wird, ist unklar.

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Mantis Visions Geräte können mit Hilfe spezieller Kameras, einem patentierten Lichtsensor (Structured Light Flash Projector) und Infrarotsensoren ähnlich wie Googles Project Tango ein 3D-Modell der näheren Umgebung erstellen. Diese Daten können anschließend dank MV4D manipuliert werden, um beispielsweise Augmented-Reality-Anwendungen zu erzeugen. In einem Video zeigt der Hersteller zudem, dass auch eine Vernetzung mehrerer Nutzer möglich sein soll, die das gleiche Motiv filmen.

Mantis Vision setzt für seine Technologie sowohl spezielle Hardware als auch Software ein. Herzstück sind die Infrarot- und Structured-Light-Sensoren. Zusätzlich wird mit der Kamera des Gerätes eine Videoaufnahme gemacht. Mit Hilfe von speziellen Treibern wird aus den Daten ein 3D-Modell generiert.

Diese Technik ähnelt der von Googles Project Tango: Auch hier wird mit internen Kameras und Infrarotsensoren ein 3D-Modell erstellt. Mögliche Einsatzzwecke sind die Orientierung in fremden Gebäuden oder auch die autonome Steuerung von Drohnen. Google hat bereits ein Tango-Tablet für Entwickler vorgestellt, das knapp über 1.000 US-Dollar kostet. Mit der MV4D-Engine dürfte Google seinem Projekt einen Schub nach vorne verpassen, die Engine wirkt sehr ausgereift.

Mantis Vision biete bisher bereits selbst Geräte mit seiner Technologie an, beispielsweise eine Kamera und einen Handscanner. Für ein ebenfalls geplantes Tablet suchte das Unternehmen bisher nach einem Partner - den es jetzt in Google gefunden hat.



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