Ingress for Glass im Test: Brille auf, Portal gehackt

Googles Augmented-Reality-Spiel Ingress und die Google Glass - das klingt nach einer vielversprechenden Kombination. Ein tschechischer Programmierer hat eine erste Version seines Ingress-Clients vorgestellt - und Golem.de hat sich mit der Glass auf der Nase auf Portalejagd gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Ingress for Glass im Test: Brille auf, Portal gehackt
(Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bereits kurz nach der Vorstellung der Google Glass ist in Gesprächsrunden von Ingress-Spielern der Gedanke aufgekommen, dass sich das Augmented-Reality-Spiel mit der Datenbrille sehr gut spielen lassen dürfte. Auf erreichbare Portale aufmerksam werden, diese hacken und angreifen, ohne ständig auf das Smartphone schauen zu müssen, das klingt nach einer guten Idee. Von Google gibt es bisher aber noch keinen offiziellen Client, um Ingress mit der Glass spielen zu können.

Inhalt:
  1. Ingress for Glass im Test: Brille auf, Portal gehackt
  2. Portale auf der Glass anzeigen und hacken
  3. Weitere Aktionsmöglichkeiten werden ergänzt

Eine kurze Erklärung zu Ingress: Im Grunde ist das Spiel eine Mischung aus Capture The Flag und Geo-Caching. Nutzer gehören zwei verschiedenen Fraktionen an (grün: die Erleuchteten, blau: der Widerstand) und kämpfen um Portale. Diese sind an wichtigen und/oder historischen Plätzen verteilt, in einer Großstadt wie Berlin meist im Abstand von wenigen hundert Metern.

  • Mit Ingress for Glass kann Googles Augmented-Reality-Spiel auf der Google Glass gespielt werden. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Portale und die eigene Position können sich Nutzer auf dem Scanner anzeigen lassen. (Bild: Tobias Költzsch)
  • In der aktuellen Version können Portale nur gehackt, nicht aber angegriffen werden. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Die erbeuteten Dinge werden ebenfalls im Display angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Verfügbare Portale werden stets angezeigt, zudem wird der Nutzer akustisch darauf aufmerksam gemacht. (Bild: Tobias Költzsch)
Verfügbare Portale werden stets angezeigt, zudem wird der Nutzer akustisch darauf aufmerksam gemacht. (Bild: Tobias Költzsch)

Portale werden mit Resonatoren bestückt und gehören anschließend einer Fraktion. Mehrere Portale können verbunden werden, um so Felder zu schaffen - diese geben Punkte und gehören zur vernachlässigbaren Rahmenhandlung, in der die zwei Fraktionen um die Kontrolle der Menschheit kämpfen. Schießt ein Spieler der gegnerischen Fraktion alle vorhandenen Resonatoren eines Portals zusammen, kann er es selbst bestücken und übernehmen.

Es gab bereits erste Versuche eines Ingress-Clients für die Google Glass, allerdings wenig erfolgreich. Auch das Aufspielen eines "echten" Android-Systems auf die Datenbrille, um Ingress als normale App auf der Brille laufen zu lassen, scheitert an der zu kurzen Laufzeit des kleinen Glass-Akkus.

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Der tschechische Programmierer Alex Studnicka hat jetzt mit Ingress for Glass eine erste Version seines vielversprechenden Ingress-Clients vorgestellt. Trotz des Alpha-Status läuft die App schon ziemlich stabil - Golem.de ist damit um die Häuser gezogen und hat sich das Programm genauer angeschaut.

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Portale auf der Glass anzeigen und hacken 
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blackhawk2014 09. Sep 2014

Wer braucht schon Rahmenhandlung, wenn er mit der Glass cool aussehen kann? Mal...

OxKing 09. Aug 2014

Erst wenn es in Zukunft AR Überblendungen über die Realität gibt in dem Kompass...

Anonymer Nutzer 08. Aug 2014

Tut mir leid, dass ich meine Idee nicht in allen Details hier vorgelegt habe. Es gibt...

maboo 08. Aug 2014

Vielleicht sollte Google erst einmal Zeit investieren um mit dem iOS so halbwegs zu...

Bowen 08. Aug 2014

Seite 2 & 3 übersehen. Mea culpa :-) Okay, also: Finger weg!


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