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Neues Verfahren: Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Ein Yale-Materialforscher hat ein neues Verfahren zur Verarbeitung metallischer Gläser entwickelt. Damit will er schicke, leichte und stabile Smartphone-Hüllen herstellen - möglicherweise bereits 2015.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone-Hülle aus metallischem Glas: Härte und Gewicht
Smartphone-Hülle aus metallischem Glas: Härte und Gewicht (Bild: Yale University)

Die Smartphone-Hülle der Zukunft ist schick, sieht aus wie Metall - ist aber nicht so schwer, dafür sehr stabil. Möglich macht das ein Verfahren zur Verarbeitung metallischer Gläser, das ein Wissenschaftler der renommierten US-Universität Yale entwickelt hat.

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Metallische Gläser sind Legierungen, die wie Metalle aussehen, sich aber in ihrem Aufbau von diesen unterscheiden. Sie haben keine kristalline, sondern eine amorphe Struktur, weshalb sie auch amorphe Metalle genannt werden. Dadurch haben sie andere Eigenschaften: Sie sind härter und verkratzen und verformen sich deshalb kaum.

Der Yale-Materialwissenschaftler Jan Schroers hat ein neues Verfahren entwickelt, um diese metallischen Gläser zu verarbeiten: Statt das Material zu schmelzen und dann in eine bestimmte Form zu bringen, kühlt er es. Das metallische Glas werde bei extremer Kühlung so weich, dass es verformt werden könne.

Vergleichsweise wenig Energie

Die Forscher pressen das Material zu dünnen Platten. Diese werden durch Blasformen zu einer Smartphone-Hülle geformt. Vorteil dieser Herstellungsmethode sei, dass vergleichsweise wenig Energie aufgewendet werden müsse.

"Eine Herstellungsmethode für Platten aus metallischem Glas war extrem schwierig, da das einen komplett anderen Prozess benötigt", erklärt Schroers. "Uns ist kürzlich ein überraschend vielseitiges Verfahren geglückt, das schnell, präzise und wirtschaftlich ist."

Yale-Patent

Die Technik ist von der Yale Universität patentiert. Schroers hat das Unternehmen Supercool Metals gegründet, das die Technik exklusiv lizenziert hat. Das Unternehmen produziert bisher Kleinteile, etwa für Armbanduhren.

Als Nächstes will Supercool Metals Smartphone-Hüllen herstellen. Das sei ein logischer Schritt, sagt Schroers: "Die entscheidenden Eigenschaften für eine Smartphone-Hülle sind Härte und Gewicht." Wenn Supercool Metals einen geeigneten Partner findet, könnten die Hüllen aus metallischem Glas Ende kommenden Jahre auf dem Markt sein.

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ichbinsmalwieder 12. Sep 2014

Al2O3 (Aluminiumoxid) gibt's schon sehr viel länger und ist auch transparent. Ist extrem...

johnsonmonsen 09. Sep 2014

Hallo Ach, Ja, gute Messerklingen hergeben. Gibt zwar Modelle, aber die sind (bis auf die...

Dwalinn 09. Sep 2014

Naja nur wollen kaum noch Leute sowas haben, und wenn du sowas für 1000 Leute herstellst...

miauwww 08. Sep 2014

Da finde ich das Holz beim neuen Motorola schon schicker, wenn es nur ohne den ALu-Rahmen...


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