Nach einem Zeitungsbericht werden auf deutschen Flughäfen nun doch Körperscanner eingesetzt. Sie zeigen allerdings nur stilisierte Umrisse der Personen an. Die Benutzung ist freiwillig. Doch wer nicht damit kontrolliert werden will, wird körperlich untersucht.
60 statt 30: Youtube ermöglicht nun Videos mit doppelt so vielen Bildern pro Sekunde. Das Quellmaterial muss in HD-Auflösung vorliegen, abgesehen von Firefox und Opera unterstützen alle Browser 60 fps.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
Das World Wide Web Consortium (W3C) empfiehlt offiziell die Verwendung von HTML5, womit die Spezifikation nun offiziell verabschiedet ist. Die Differenzen zwischen W3C und der WHATWG, die HTML5 begann, bleiben aber weiter bestehen.
Die US-Behörde für Militärforschung Darpa hat einen leistungsfähigen Verstärker für Frequenzen von 1 Terahertz gebaut. Damit lässt sich ein neues Frequenzband erschließen, was die derzeitigen Probleme mit verstopften Spektren lösen könnte.
Google entwickelt laut einem Medienbericht medizinische Hardware und Nanopartikel, die die Blutchemie ständig überwachen und auf drohende, gefährliche Krankheiten hinweisen sollen. Kritiker befürchten, dass ein solches System die Patienten verängstigen und zu Fehlbehandlungen führen könne.
Aufbauend auf WebRTC und weiteren Techniken möchte Microsoft Echtzeitkommunikation im Internet Explorer einbauen. Damit könnte Skype in den Browser wandern.
Samsung wird das Geschäft mit LED-Lampen in Deutschland und weiteren Ländern einstellen. Davon betroffen sind auch Produkte, die erst zur Light + Building Frankfurt und auf der vergangenen Ifa in Berlin gezeigt worden sind, wie uns Samsung Deutschland bestätigt hat. Ein Komplettrückzug ist das aber nicht.
Tesla feiert mit seinem Model S einen Achtungserfolg in der Automobilbranche, dem Porsche, Mercedes und Audi nicht mehr tatenlos zusehen wollen. Die deutschen Hersteller planen Elektrofahrzeuge, die dem Tesla S ebenbürtig sein sollen. Doch bis diese auf dem Markt sind, wird noch viel Zeit vergehen.
Keine andere Regel der Computerindustrie wird für beständigen Fortschritt so oft zitiert wie das Moore'sche Gesetz, das zuerst nur für Prozessoren aufgestellt wurde. Doch inzwischen sagt selbst Gordon Moore, dass diese Faustregel bald nicht mehr gelten werde. Dafür gibt es jedoch nicht nur technische Gründe.
Mit einem neuen Adapter lässt sich die aktuelle Kinect für die Xbox One auch am PC nutzen. Gleichzeitig veröffentlicht Microsoft ein neues SDK für die Bewegungs- und Sprachsteuerung und bietet Entwicklern die Möglichkeit, ihre Programme im Store zu verkaufen.
Mit Broadcom hat eines der ersten Unternehmen SoCs für den Einsatz in Modems und Routern für den designierten DSL-Nachfolger G.Fast angekündigt. Die Bausteine eignen sich für ein modernes Gerät mit 802.11ac-WLAN und NAS-Funktionen.
Ein neues Gleichstromhochspannungskabel zwischen Norwegen und Dänemark soll den Austausch von Strom aus erneuerbaren Quellen zwischen beiden Ländern verbessern: Norwegen speichert dänischen Windstrom als Wasserkraft. Deutschland und Großbritannien werden an das System angeschlossen.
Kein Produkt, null Umsätze: Das Startup Magic Leap ist dank Investitionen vor allem durch Google nun rund zwei Milliarden US-Dollar wert. Es arbeitet vermutlich auf Basis von Lichtfeld-Displays an einer Art Augmented-Reality-Gegenstück zu Oculus Rift.
Ein US-Unternehmen hat eine Magnetschwebetechnik entwickelt, die unter anderem den Bau eines Hoverboards ermöglicht. Damit das Board und noch andere Gegenstände schweben, suchen die Gründer Unterstützung per Crowdfunding.
Die Tests des möglichen VDSL2-Nachfolgestandards G.fast bei der Deutschen Telekom gehen weiter. Anders als die Telekom Austria will der deutsche Konzern aber noch wenig dazu sagen.
Das Visio.M-Projekt will ein ansehnliches und alltagstaugliches Elektrofahrzeug zu einem akzeptablen Preis entwickeln. Das Konsortium hat ein Kleinstfahrzeug vorgestellt, das nur 535 kg wiegt und mit einer Akkuladung 160 km weit fahren soll. Der Fahrspaß soll dabei nicht zu kurz kommen.
Dieser Aufzug soll lange unterwegs sein. Er hält auch nicht im 10. oder 100. Stockwerk, sondern im geostationären Orbit, etwa 36.000 Kilometer über der Erde. Konzepte gibt es viele für einen solchen Aufzug. Ob sie tragfähig sind, ist eine andere Frage.
Black Hat Europe 2014 Forscher von iSec präsentieren auf der Black Hat eine neue Methode, um in Computerspielen zu cheaten. Außerdem fanden sie verschiedene Sicherheitslücken in Anti-Cheat-Systemen.
Schnelles Internet auf dem Land könne über das bestehende Kupferkabel und DSL in die Haushalte kommen. "Wenn die Standardisierung gelingt, dann werden wir Ende des nächsten Jahres 300 MBit/s über Kupfer anbieten können", erklärt der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent über G.fast.
Black Hat Europe 2014 Sicherheitsexperten ist es gelungen, in Spanien eingesetzte intelligente Stromzähler zu hacken. Damit könnten sie den Strom abschalten, den Zähler manipulieren oder dort Malware installieren.
Black Hat Europe 2014 Chinesischen Forschern ist es gelungen, mit einer relativ simplen Methode zahlreiche Use-after-Free-Fehler im Internet Explorer zu finden. Einem der Forscher wurde die Einreise in die EU zur Black-Hat-Konferenz verwehrt.
Der Leiter der US-Bundespolizei FBI, James B. Comey, lehnt die neuen Verschlüsselungstechnologien ab. Von Tech-Unternehmen wie Apple und Google fordert er, Überwachungsmöglichkeiten für seine Ermittler einzubauen.
Update Die neue OpenSSL-Version 1.0.1j behebt drei Sicherheitslücken und unterstützt das SCSV-Protokoll, das als Reaktion auf den Poodle-Angriff eingebaut wurde. Die Unterstützung von OpenSSL 0.9.8 läuft aus.
Black Hat Europe 2014 Sicherheitsforscher Jose Selvi präsentiert einen Angriff auf das HTTPS-Absicherungsverfahren Strict Transport Security (HSTS). Dabei schickt er das System in die Zukunft - mittels eines Angriffs auf das NTP-Protokoll.
Black Hat Europe 2014 Krypto-Legende Adi Shamir hat auf der Black Hat Europe eine Methode präsentiert, um mittels eines Scanners mit einem vom Netz isolierten Computer zu kommunizieren.
G.fast funktioniert im Kupfernetz und bringt 520 MBit/s im Download und rund 110 MBit/s im Upload. Das hat die Telekom Austria bewiesen und will die Technik breit einsetzen. Die Deutsche Telekom beginnt erst mit Vectoring und bietet 100 MBit/s im Download.
Eine wenige Nanometer dicke Kupferschicht soll Akkubrände verhindern: Sie dient als Warnsystem, das rechtzeitig erkennt, wenn ein Kurzschluss droht. Der Akku kann ausgetauscht werden, bevor er Feuer fangen kann.
Das Armaturenbrett des Elektroautos Tesla Model S hält einige Überraschungen bereit. IHS iSuppli hat das mit Computertechnik vollgestopfte Bauteil auseinandergenommen. Tesla musste viele Elektronikkomponenten selbst bauen, weil es dafür keine Standardlösungen gab.
Audi will vor dem Start des letzten DTM-Laufs am Wochenende ein Konzeptauto fahrerlos eine schnelle Runde auf dem Hockenheimring fahren lassen. Das Auto entspricht weitgehend dem Serienstandard. Navigiert wird nicht nur per GPS, sondern auch mit einer Bilderkennung.
Eine Lücke in einem uralten SSL-Protokoll gefährdet die Sicherheit von Netzverbindungen. Poodle ist jedoch auch mit modernen Browsern ausnutzbar. Dafür sorgt ein Workaround, mit dem sich alte Protokollversionen erzwingen lassen.
Die Gipsabdrücke an einem Tatort könnten ausgedient haben: Die US-Behörde Nist hat einen 3D-Scanner vorgestellt, der für solche Anwendungen eingesetzt werden soll. Er scannt Gegenstände aus mehreren Metern Entfernung und erstellt davon ein 3D-Bild.
Forscher aus Singapur haben eine neue Anode für Akkus entwickelt. Diese soll die Ladezeiten drastisch verkürzen. Die Akkus könnten schon in wenigen Jahren auf den Markt kommen.
Eine bislang wenig beachtete HTTPS-Erweiterung mit dem Namen HTTP Public Key Pinning (HPKP) steht kurz vor ihrer Standardisierung. Durch Public Key Pinning könnten viele Probleme mit den Zertifizierungsstellen gelöst werden.
Das Indiegogo-Projekt Plexidrone will eine Fotodrohne auf den Markt bringen, die besonders leicht zu transportieren ist. Mit wenigen Handgriffen kann sie zerlegt und in einen Rucksack gepackt werden. Sie kann ihrem Besitzer fliegend folgen, eine Kamera tragen und ist bereits vollständig finanziert.
Die Linux Foundation will die Entwicklung von Open-Source-Software für Drohnen koordinieren und hat dafür das Projekt Dronecode initiiert. Es soll OSS-Entwickler und Hersteller zusammenbringen.
Ein schwedischer Lkw-Fahrer trägt eine bionische Armprothese, die fest mit seinem Körper verbunden ist. Sie liefert ihm sensorische Rückmeldungen. So kann er damit auch diffizile Aufgaben erledigen: beispielsweise Eier auspacken.
Die zum Teil lauten und zugigen Londoner U-Bahnen sollen in der Zukunft durch neue Züge ersetzt werden, die autonom fahren und mehr Komfort bieten. Die Transport for London stellte jetzt die Entwürfe dazu vor.
Tesla hat eine Variante des Elektroautos Model S vorgestellt, das über zwei Elektromotoren für Vorder- und Hinterachse verfügt. Das Auto kann selbstständig einparken und kommt sogar langsam zum Fahrer gefahren. Dies ist allerdings derzeit nur auf privatem Grund erlaubt.
Die Geräte sind nicht billig, aber bei den Nutzern unbeliebt: Die Deutsche Telekom will die Kryptohandys Simko 3 - auch als Merkel-Phones oder Merkel-Handys bekannt - weiterhin liefern, könnte auf die Mikrokern-Technik in Zukunft aber verzichten.
Fahrer von Volvo-Lkw bekommen in einigen Jahren einen virtuellen Beifahrer. Der schwedische Autokonzern hat ein Assistenzsystem entwickelt, das die Umgebung des Lkw im Blick behält und im Notfall selbst bremsen oder lenken kann.
Sprachsteuerungssysteme sind nicht weniger gefährlich als das Herumfummeln am Autoradio und dem Navi. Das ist das Ergebnis zweier Studien in den USA. Die Autoren warnen, weil solche Systeme stark ablenken können.
36 Farbkanäle statt der üblichen drei zeichnet ein neuer Chip auf, den Forscher aus Spanien entwickelt haben. Er kommt ohne Filter aus und misst, wie tief Photonen in den Chip eindringen.
Die US-Marine will ihre Schiffe künftig mit unbemannten Booten schützen, die gegen mögliche Angreifer eingesetzt werden sollen. Gesteuert werden die Roboterboote von Software aus der Raumfahrt.
Quantencomputer könnten praktisch alle heute verwendeten Verschlüsselungsverfahren brechen. Wie Netzverbindungen abgesichert werden können, wenn klassische Verfahren versagen, damit beschäftigt sich die Post-Quanten-Kryptographie. Es ist ein weiter Weg von der Forschung zur praktischen Anwendung.
Zwei oder vier angetriebene Räder, Benzin, hybrid oder elektrisch: Der Supersportwagen Asterion kann in verschiedenen Modi gefahren werden. Das Konzeptfahrzeug hat Lamborghini in Paris vorgestellt.