Abo
  • IT-Karriere:

Tesla: Model S mit Allrad fährt rasant und holt den Fahrer ab

Tesla hat eine Variante des Elektroautos Model S vorgestellt, das über zwei Elektromotoren für Vorder- und Hinterachse verfügt. Das Auto kann selbstständig einparken und kommt sogar langsam zum Fahrer gefahren. Dies ist allerdings derzeit nur auf privatem Grund erlaubt.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S Allradversion
Tesla Model S Allradversion (Bild: Tesla)

Tesla Motors hat eine Spielart des Model S präsentiert, die mit Allradantrieb ausgestattet ist. Die schnellste und teuerste Version dieser Fahrzeuge ist der P85D. Er soll in 3,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen können. Die Reichweite der Allradfahrzeuge ist nach Angaben des Herstellers um etwa 16 km größer. Mit einer Akkuladung sollen die Elektroautos rund 440 km weit kommen. Zusammen haben die Motoren 700 PS (514,85 KW).

Stellenmarkt
  1. MicroNova AG, Braunschweig, Leonberg, Ingolstadt, Wolfsburg, Vierkirchen
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn

Die Allradfahrzeuge tragen im Namen den Buchstaben D für Dual Motor. Das Spitzenmodell soll noch im Dezember ausgeliefert werden, während die beiden Varianten mit geringerer Spurtstärke und kleinerem Akku erst im Februar ausgeliefert werden sollen.

Autopilot hält die Spur

Mit den Autopilotfunktionen ist Tesla an die Grenze des momentan Erlaubten gegangen und hat einige Automatikfunktionen eingebaut, die die Sicherheit und den Komfort erhöhen sollen. Betätigt der Fahrer auf einer mehrspurigen Fahrbahn den Blinker, steuert das Auto die neue Spur an, wenn sich dort kein Fahrzeug befindet. Ansonsten versucht das Fahrzeug, die Spur zu halten. Der Fahrer muss aber immer wachsam sein und die Hände am Lenkrad behalten. Außerdem erkennt die Fahrzeugelektronik mit Hilfe einer Kamera Verkehrszeichen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen. Daraufhin passt das Auto seine Geschwindigkeit an.

  • Model S mit Assistenzsystem (Bild: Tesla)
  • Model S mit Allrad (Bild: Tesla)
  • Model S mit Allrad (Bild: Tesla)
Model S mit Assistenzsystem (Bild: Tesla)

Nur auf Privatgelände erlaubt sind die Funktionen, mit denen das Auto selbstständig zu seinem Besitzer fährt, wenn dieser es herbeiruft. Auf diese Weise kann das Auto auch allein in die Garage fahren und parken.

Die Tesla S des neuen Modelljahrgangs können zudem warnen, wenn der Fahrer die Spur verlässt. Spurhalteassistenten gibt es schon lange bei anderen Herstellern. Das Auto ist mit zwölf Sensoren ausgerüstet, die auf Ultraschall und Radar basieren. Das Radar in der Front kann Nebel, Schnee, Sand und Regen durchdringen und soll eine große Reichweite aufweisen. Es warnt den Fahrer vor Hindernissen vor ihm.

Software-Update aktiviert Autopiloten bald

Ein neues elektromechanisches Bremssystem soll den Tesla S zudem besonders schnell zum Anhalten bringen. Ältere Modelle von Tesla können mit der Technik nicht nachgerüstet werden. Seit zwei Wochen werden nach Angaben des Unternehmens alle Fahrzeuge mit der Autopilottechnik gebaut. In zwei oder drei Monaten werde die Funktion dann freigeschaltet.

Der P85D mit Allrad- und Sportausstattung kostet 120.000 US-Dollar. Die Allradversion wird bei den kleineren Modellen mit schwächeren Motoren und kleineren Akkus 4.000 US-Dollar Aufpreis kosten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 239,90€ (Bestpreis!)
  2. 58,90€
  3. 27“ großer NANO-IPS-Monitor mit 1 ms Reaktionszeit und WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440)
  4. (u. a. Ghost Recon Wildlands Ultimate Edition für 35,99€, The Banner Saga 3 für 9,99€, Mega...

Ach 15. Okt 2014

Ja genau. Am Ende des Tages reduziert sich alles an so einem Elektroauto auf lediglich...

hr.bert 13. Okt 2014

Also, vieles sind original Daimler-Teile, und wenn die das in China herstellen lassen... :-P

neocron 12. Okt 2014

muss ich nicht, wenn das was du beschreibst mich genau so nicht anspricht! Mal abgesehen...

Ach 12. Okt 2014

Es ist jetzt einfach zu spät und man redet sich zu schnell heiß, wie ich gerade auch bei...

KritikerKritiker 11. Okt 2014

Und weshalb?


Folgen Sie uns
       


Nokia 2720 Flip - Hands on

Mit dem Nokia 2720 Flip hat HMD Global ein neues Klapphandy vorgestellt. Dank dem Betriebssystem KaiOS lassen sich auch Apps wie Google Maps oder Whatsapp verwenden.

Nokia 2720 Flip - Hands on Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /