Arduino: Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101

Zum 3D-Drucker von Arduino, dem Materia 101, sind jetzt die technischen Daten und ein ungefährer Preis bekannt geworden. Er ordnet sich in die Einsteigerklasse der 3D-Drucker ein, besonders günstig ist er dabei nicht.

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Arduino Materia 101
Arduino Materia 101 (Bild: Sharebot)

Die jetzt veröffentlichten technischen Daten bestätigen, dass es sich bei dem FDM-Drucker Arduino Materia 101 um einen umgelabelten Sharebot Kiwi 3D handelt. Der Druckraum des Druckers beträgt magere 140 x 100 x 100 mm, der Durchmesser der Extruderdüse 0,35 mm. Die Positionierungsgenauigkeit auf der X- und Y-Achse soll theoretisch bei 0,06 mm liegen, die der Z-Achse bei 0,0025 mm. Die minimale Schichtdicke beträgt 0,1 mm.

  • Arduino Materia 101 (Foto: Sharebot)
Arduino Materia 101 (Foto: Sharebot)
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Als Druckmaterial kann PLA-Filament mit 1,75 mm Durchmesser benutzt werden oder ähnliche Materialen mit vergleichbaren Schmelzeigenschaften. Die Bedienung kann über ein LCD-Display an der Frontseite des Gerätes erfolgen, Druckdateien können von einer SD-Karte gelesen werden. Als Steuerungselektronik kommt - wenig überraschend - ein Arduino Mega 2560 mit Marlin als Firmware zum Einsatz. Die Leistungsaufnahme soll bei 65 Watt liegen. Das Gehäuse ist mit 310 x 350 x 330 mm in Relation zum Druckvolumen recht groß. Der Platzbedarf ist sogar noch größer, da das Filament in einer eigenen Box vorgehalten wird.

Mit diesen Eigenschaften gruppiert sich der Materia in die Einsteigerklasse der 3D-Drucker ein, sticht dabei aber nicht heraus.

Eine Spekulation der letzten Tage hat sich nicht bestätigt: Ein Preisbrecher wird der Materia nicht. Als Bausatz soll er im Arduino-Store nicht mehr als 600 Euro beziehungsweise 800 US-Dollar kosten, zusammengebaut nicht mehr als 700 Euro beziehungsweise 1.000 US-Dollar. Zum Vergleich: Der Printrbot Simple Metal mit einem Druckraum von 150 x 150 x 150 mm kostet als Bausatz nur 539 US-Dollar und zusammengebaut 599 US-Dollar.

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Der Arduino Materia 101 wurde bereits am 27. September auf Twitter angekündigt beziehungsweise in einer italienischen Fernsehsendung, in welcher Massimo Banzi auftrat - der Gründer von Arduino.

Bei der TV-Show wurde auch bekannt, dass der Drucker keine Eigenentwicklung von Arduino ist. Stattdessen handelt es sich um eine Kooperation zwischen Arduino und Sharebot, einem italienischen Hersteller von 3D-Druckern. Schnell wurde aufgrund der optischen Ähnlichkeit vermutet, es handle sich beim Arduino Materia eigentlich um einen Sharebot Kiwi 3D.

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