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Dronecode: Linux Foundation fördert Software-Entwicklung für Drohnen

Die Linux Foundation will die Entwicklung von Open-Source-Software für Drohnen koordinieren und hat dafür das Projekt Dronecode initiiert. Es soll OSS-Entwickler und Hersteller zusammenbringen.
/ Jörg Thoma
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Für die Steuerung von Drohnen soll künftig die Entwicklung von Open-Source-Software koordiniert werden. (Bild: Dronecode)
Für die Steuerung von Drohnen soll künftig die Entwicklung von Open-Source-Software koordiniert werden. Bild: Dronecode

Unter dem Namen Dronecode(öffnet im neuen Fenster) will die Linux Foundation die Entwicklung von Open-Source-Software (OSS) für die Steuerung von Drohnen unterstützen und koordinieren. Dafür stellt sie die Infrastruktur zur Verfügung, die die laut Linux Foundation über 1.200 Entwickler weltweit in einer Community vereinen soll.

Dronecode soll die bereits vorhandenen Open-Source-Dronecode-Projekte und -Ressourcen in einer gemeinnützigen Organisation unter der Aufsicht der Linux Foundation zusammenführen. Damit soll eine gemeinsame und offene Open-Source-Plattform für unbemannte Luftfahrzeuge entstehen. Die Stiftung hat bereits zahlreiche Hersteller für das Projekt gewonnen, darunter 3D Robotics, jDrones, Skyward, Walkera und Yuneec.

Die Aufsicht des sogenannten Steering Committees übernimmt der Initiator des Samba-Projekts Andrew Tridgell. Tridgell arbeitet gegenwärtig an der Autopilot-Softwareplattform APM(öffnet im neuen Fenster) mit, die 3D Robotics für Drohnen entwickelt hat. Das Unternehmen setzt die Software in ihren Autopilot-Modulen ein. Außerdem wurden auf APM aufsetzende Projekte wie Mission Planner(öffnet im neuen Fenster) in das Projekt aufgenommen. Die Autopilot-Softwareplattform PX4(öffnet im neuen Fenster) wurde in Dronecode integriert. PX4 wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt.

Die Entwicklung unter dem Dronecode-Projekt soll in erster Linie den Einsatz von Drohnen bei Rettungseinsätzen oder im Bereich des Umweltschutzes fördern, sagte der Leiter der Linux Foundation Jim Zemlin zu Golem.de. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit auch eine Ausweitung auf weitere Anwendungsbereiche.


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