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Zoobotics: Vier- und sechsbeinige Pappkameraden

Pappe als Baumaterial für einen Roboter? Zoobotics behauptet: Das geht. Golem.de hat es genauer wissen wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein
Sechsbeiniger Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein (Bild: Zoobotics / Carsten Dammann)

Als wir auf der Makerfaire in Hannover im Juli dieses Jahres die Zoobotics gesehen haben, sind wir sofort neugierig geworden: zum einen sind Bausätze für mehrbeinig krabbelnde Roboter noch die Ausnahme, zum anderen waren wir über die Chassis verblüfft - es handelte sich um eine Kombination aus Pappe und Papier. Golem.de hat deshalb mit Daniel Koycba, einem der Macher von Zoobotics, darüber gesprochen, wieso sie diese Materialen auswählten und warum er glaubt, dass das Konzept funktioniert.

Lernen mit Krabblern

Inhalt:
  1. Zoobotics: Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
  2. Pappe ist besser als ihr Ruf
  3. Mit Pappe bauen
  4. Ein Bausatz, der mitwächst

Die ZURIs von Zoobotics sind eine geplante Serie von Bausätzen für vier oder sechsbeinige Laufroboter unterschiedlicher Größe. Je nach Modell hat jedes Bein 2 oder 3 Freiheitsgrade, jeder Freiheitsgrad entspricht einem Gelenk.

  • Kleiner Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Der Basis-Bausatz mit vorgeschnittenen Papp- und Paierteilen sowie der Elektronik (Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Der Zusammenbau erfordert keine Spezialwerkzeuge.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Der Zusammenbau: Falten, kleben ...(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • ... schrauben.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Bei den kleinen Modellen geht es im Inneren recht eng zu.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Der Akku hängt unten drunter, um ihn einfacher zu wechseln.(Foto: Zobotics)
  • Achsen werden einfach aus Papier gedreht.(Foto: Zobotics)
  • Pappe kann auch verschraubt werden.(Foto: Zobotics)
  • Über die Jahre hinweg haben sich sehr viele Prototypen für Beine angesammelt.(Foto: Zobotics)
  • Es dauerte bis zum finalen Design.(Foto: Zobotics)
  • Aber sie haben es geschafft. Oben ein Bein mit 3, unten mit 2 Freiheitsgraden.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • An den kleinen Roboter passen trotz der Größe bis zu 6 Beine.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Papier ist einfach zu bemalen.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Der große Roboter bietet zwar auch nur bis zu 6 Beine, aber mehr Platz für Elektronik.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
  • Mit nur zwei Basismodellen lässt sich eine große Modellauswahl erreichen.(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)
Kleiner Roboter mit 3 Freiheitsgraden pro Bein(Foto: Zoobotics/Carsten Dammann)

Auffälligstes Merkmal ist die Konstruktion mit Pappe. Das soll zum einen den Preis reduzieren, zum anderen einfache Veränderungen und Modifikation erlauben. Durch die Verwendung von Pappe beschränkt sich der Einsatz auf trockene Räume - die Macher verstehen ihren Bausatz aber vor allem als ausbaubare Lern- und Experimentierplattform ab 14 Jahren, nicht als fertiges Outdoor-Spielzeug.

Die Idee dazu hatten die selbstständigen Industriedesigner Daniel Koycba, Wilhelm von Bodelschwingh und der UI-Designer Nils Clark-Bernhard schon vor einiger Zeit, und in den letzten drei Jahren bauten sie bereits einige Prototypen. Ernsthaft eingestiegen sind sie Anfang des Jahres, indem sie die Prototypen der Zuri-Roboter der Öffentlichkeit präsentierten und die Firma Zoobotics gründeten.

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Pappe ist besser als ihr Ruf 
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derdiedas 22. Sep 2014

sainsmart - da gibt es einiges zum Roboterbau für Arduino :-)

Abdiel 22. Sep 2014

Also ich habe schon Papier/Pappe hergestellt, ohne auch nur irgendeine Deiner...

Master68 19. Sep 2014

Das ist mal eine Crowdfunding Kampagne, bei der ich vielleicht sogar mitmache (wäre die...

Mixer 18. Sep 2014

Die roten sind Logikoma, keine Tachikoma.


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