Abo
  • Services:
Anzeige
Robotischer Krake: acht elastische Tentakeln aus Silikon
Robotischer Krake: acht elastische Tentakeln aus Silikon (Bild: Forth/Screenshot: Golem.de)

Roboter: Künstlicher Krake schwimmt schneller und effizienter

Ein bisschen Silikon - und schon schwimmt der Roboter fast doppelt so schnell wie vorher: Griechische Forscher haben einem Kraken-Roboter eine kleine Schwimmhaut angesetzt und so dessen Leistungsfähigkeit signifikant verbessert.

Anzeige

Kraken sind sehr gute Schwimmer: Mit ihren acht Armen können sie sich blitzschnell durchs Wasser katapultieren. Das europäische Forschungsprojekt Octopus entwickelt einen Roboter, der sich ebenso fortbewegen kann. Eine Modifikation beschleunige den Schwimmroboter deutlich, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Der Roboter hat acht elastische Tentakeln aus Silikon, die sich im Gleichtakt bewegen. So ahmt er die Schwimmbewegungen des Oktopus nach. In der ersten Version fehlt aber noch ein Merkmal des Vorbilds: Ein Krake hat zwischen den Tentakeln eine Haut, die die acht Arme verbindet.

Schneller mit Schwimmhaut

Eine solche Haut haben die Wissenschaftler auch ihrem Roboter verpasst - in Form einer dünnen, weichen Silikonhaut. Bei ersten Tests bewahrheitete sich, was die Forscher vorher schon vermutet hatten: Die Haut hat eine Funktionen beim Schwimmen: Sie sorgt für mehr Geschwindigkeit und Effizienz.

Durch die Modifikation schwimmt der Roboter fast doppelt so schnell wie zuvor: Mit der Haut schafft er eine Geschwindigkeit von 180 Millimetern in der Sekunde. Zuvor schwamm er gut 100 Millimeter pro Sekunde. Zudem ist der Roboter effizienter: Das Verhältnis von der aufgewendeten Energie in Bezug auf die erreichte Geschwindigkeit, Cost Of Transport genannt, sank von 0,85 auf 0,62.

Schwimmen mit sechs Armen

Die Forscher von der Foundation for Research and Technology-Hellas (FORTH) haben ihren modifizierten Oktopus-Roboter auch schon im Meer schwimmen lassen. Zudem haben sie ihm beigebracht, beim Schwimmen einen kleinen Ball zu transportieren: Der Roboter hält ihn mit zwei seiner Arme und schwimmt mit den sechs anderen. Die Neuerungen haben die FORTH-Robotiker kürzlich auf der International Conference on Intelligent Robots and Systems vorgestellt.

Octopus ist ein interdisziplinäres Projekt, an dem sieben Forschungseinrichtungen aus Griechenland, Großbritannien, Israel, Italien und der Schweiz beteiligt sind. Koordiniert wird das Projekt von der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa. Einen ersten Prototyp hatten die Forscher 2012 vorgestellt.


eye home zur Startseite
muhzilla 28. Sep 2014

Joa, stimmt schon :)

SelfEsteem 27. Sep 2014

Mag sein, aber was solls. Manch einer lebt sein Leben lang mit einer Ladung Korinthen im...

ThomasH 27. Sep 2014

ein drei jähriges kind drauf gekommen. wundert mich das sowas ein beitrag wert ist. ist...

SelfEsteem 26. Sep 2014

Wie wenn dat jetz wat schlimmes waehr.

Force8 26. Sep 2014

Schnell, effizient, keine Schraubengeräusche. Und mit 2 Armen kann auf dem Hinweg eine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Uvex Winter Holding GmbH & Co. KG, Fürth
  2. Robert Bosch GmbH, Bühl
  3. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  4. Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Stuttgart-Weilimdorf


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  2. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  3. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  4. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  5. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  6. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  7. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  8. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  9. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden

  10. Umfrage

    88 Prozent wollen bezahlbaren Breitbandanschluss



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

  1. Re: Ja? Wieso funktioniert dann mein Edge und die...

    elf | 17:51

  2. Re: MS-DOS 6.22

    Test_The_Rest | 17:50

  3. Re: History repeats itself

    George99 | 17:49

  4. Re: Was hat das mit "Die PARTEI" zui tun?

    deutscher_michel | 17:47

  5. Re: Backup - My Ass!!

    ArcherV | 17:45


  1. 17:49

  2. 17:39

  3. 17:16

  4. 17:11

  5. 16:49

  6. 16:17

  7. 16:01

  8. 15:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel