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Angehaucht: Die Feuchtigkeit des Atems macht Marilyn Monroe sichtbar.
Angehaucht: Die Feuchtigkeit des Atems macht Marilyn Monroe sichtbar. (Bild: UMich)

Nanotechnologie: Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Angehaucht: Die Feuchtigkeit des Atems macht Marilyn Monroe sichtbar.
Angehaucht: Die Feuchtigkeit des Atems macht Marilyn Monroe sichtbar. (Bild: UMich)

Nanoröhrchen statt Hologramme: US-Forscher haben eine neue Möglichkeit entwickelt, um Markenprodukte zu kennzeichnen. Der Atem macht die Nanobilder sichtbar.

Forscher der Universität von Michigan in Ann Arbor haben einen Kunststoff entwickelt, der, wenn er angehaucht wird, Bilder zeigt, die zuvor nicht sichtbar waren. Das Material könnte als Fälschungssicherung genutzt werden - vergleichbar mit den heute eingesetzten Hologrammen.

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Das Bild - die Forscher um Projektleiter Nicholas Kotov haben ein Bild der Schauspielerin Marilyn Monroe genommen - besteht aus einer Anordnung von Kunststoffstäbchen im Nanomaßstab. Das Bild ist im Normalzustand nicht zu sehen. Wird es angehaucht, schlägt sich die Feuchtigkeit an den Nanostäbchen nieder, wodurch das Bild erkennbar wird. Die Forscher beschreiben ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Advanced Materials.

Stabile Nanoröhrchen

Frühere Nanoröhrchen brachen, wenn daran gerieben wurde. Diese Röhrchen hingegen bestehen aus einer Mischung aus Polyurethan und Epoxyd. Das Material ist stabil genug, dass die Röhrchen, deren Durchmesser 100 mal kleiner ist als der eines menschlichen Haars, nicht brechen, wenn daran gerieben wird.

Die Etiketten mit den Nanostäbchen werden gedruckt. Es sei schwierig, die Schablonen herzustellen. Dann aber könnten die Etiketten massenhaft auf große Rollen gedruckt werden. Die Forscher haben sie schon auf Kunststoff, Stoff, Papier und Metall aufgebracht. Sie glauben, dass sie auch auf Glas und Leder halten würden.

Fälschungssicher

Die Herstellung sei so günstig, dass Unternehmen damit ihre Produkte kennzeichnen könnten, sagen die Forscher. Sie denken etwa an Arzneimittel oder Markenartikel - Käufer könnten dann sicher sein, dass sie keine Fälschung kaufen. "Man kann mit einem Atemzug nachprüfen, ob man das echte Produkt hat", erklärt Kotov.

Vorteil dieser Nanostrukturen sei, dass sie nur schwer nachgemacht werden könnten, da für ihre Herstellung spezielle Werkzeuge nötig seien, sagt Kotov. Hologramme, wie sie heute vielfach verwendet werden, seien hingegen einfach nachzumachen. "Eine Aufgabe im Kampf gegen Fälschungen ist, den Fälschern etwas vorauszuhaben."


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Shismar 10. Aug 2014

Die Frage ist nicht ob das Produkt schwer nachzumachen ist, sondern die...

tibrob 10. Aug 2014

Das Nanoröhrchen ist dann wahrscheinlich halt weg oder beschädigt. Und ... was hat man davon?

tibrob 10. Aug 2014

... und du bist der Ansicht, dass dieses Nanoröhren, was vielleicht 0,0000001% des...

Anonymer Nutzer 10. Aug 2014

Im Bild siehst du eine leuchtende Grafik wie sie bei diesen holografischen Bildchen auch...

plutoniumsulfat 10. Aug 2014

ich finds irgendwie übertrieben. Für manches mag das praktisch sein.



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