Abo
  • Services:
Anzeige
Googles Bilderkennung kann zwischen Dingen, Tieren und Menschen unterscheiden.
Googles Bilderkennung kann zwischen Dingen, Tieren und Menschen unterscheiden. (Bild: Google)

Google: Neue Bilderkennung unterscheidet Personen, Tiere und Dinge

Ein Google-Team hat einen akademischen Wettbewerb gewonnen, bei dem Dinge in alltäglichen Situationen erkannt und lokalisiert werden müssen. Die Google-Erkennung kann dabei sehr genau zwischen Menschen, Tieren und Gegenständen unterscheiden.

Anzeige

Das Team GoogLeNet aus Mitarbeitern von Googles Forschungsabteilung hat die ImageNet Large-Scale Visual Recognition Challenge (ILSCRC) gewonnen. In diesem jährlichen Bilderkennungswettbewerb treten Teams gegeneinander an, um mit Hilfe von Algorithmen und neuronalen Netzwerken Gegenstände in teilweise komplizierten alltäglichen Situationen zu erfassen.

  • Googles neue Bilderkennung kann recht genau verschiedene Objekte unterscheiden und lokalisieren. (Bild: Google)
  • Googles neue Bilderkennung kann recht genau verschiedene Objekte unterscheiden und lokalisieren. (Bild: Google)
  • Googles neue Bilderkennung kann recht genau verschiedene Objekte unterscheiden und lokalisieren. (Bild: Google)
Googles neue Bilderkennung kann recht genau verschiedene Objekte unterscheiden und lokalisieren. (Bild: Google)

Der Wettbewerb besteht aus drei verschiedenen Anforderungen: Klassifizierung, Klassifizierung mit Lokalisation und Erkennung. Die zu erkennenden Situationen sind alltägliche Szenarien mit stellenweise schwer auszumachenden, sich überlagernden Personen, Tieren und Gegenständen.

Neuronales Netzwerk kann Objekte unterscheiden

Das Google-Team schaffte es hier mit Hilfe eines neuronalen Netzwerks am zuverlässigsten, die verschiedenen Objekte zu unterscheiden. Dies wird anhand der Beispielbilder deutlich: Ein Bild stellt ein Wohnzimmer mit Fernseher, Bücherregal und Katzen dar - alle Gegenstände werden erkannt. Ein zweites Bild zeigt einen Reiter auf einem springenden Pferd; auch hier schafft es der Google-Algorithmus, alle Gegenstände korrekt zu benennen und zu lokalisieren. In einer Verkehrssituation werden andere Autos und einzelne Ampellichter korrekt erkannt.

Anhand des Verkehrsbeispiels wird ein möglicher Anwendungszweck der Google-Erkennung deutlich: Googles selbstfahrende Autos könnten den Algorithmus nutzen, um Verkehrssituationen zu erkennen und einschätzen zu können. Laut Googles Forschungs-Blog liegen weitere Einsatzzwecke in den Bereichen Foto- und Bildersuche sowie bei Youtube.

Das Google-Team baute bei seinem Modell auf verschiedenen Arbeiten anderer Wissenschaftler auf. Eine genaue Beschreibung der technischen Hintergründe findet sich in Googles Forschungs-Blog. Hier finden sich auch Links zu den zugrunde liegenden wissenschaftlichen Arbeiten.


eye home zur Startseite
neocron 07. Okt 2014

Auf den falschen geantwortet?

nykiel.marek 09. Sep 2014

Und genau das müsste eigentlich klar gewesen sein ohne, dass man es explizit erwähnen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Berlin
  2. LivingData GmbH, Landshut, Nürnberg
  3. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf
  4. AEVI International GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

  1. Re: Der starke Kleber

    unbuntu | 09:01

  2. Re: Das stimmt imho so nicht, ...

    Der Held vom... | 08:56

  3. Re: Es ist erstaunlich, dass...

    thomas.pi | 08:24

  4. Naiv

    Pldoom | 05:17

  5. Bitte löschen.

    Pldoom | 05:16


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel