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Studien

Hohe Umsatzverluste durch Filme-Downloads in Deutschland?

Film- und Video-Branche sieht sich durch Raubkopien aus dem Web bedroht. Immer mehr Deutsche laden nach Ansicht der Filmindustrie illegal Filme aus dem Internet auf ihre Computer. Die Hamburger Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ist überzeugt, dass der deutschen Videobranche dadurch im vergangenen Jahr 15 Prozent der Umsätze wegbrachen.

Viele Firmen lesen Mitarbeiter-E-Mails mit

Privates Surfen bei der Mehrzahl deutscher Firmen unerwünscht. Ob persönliche E-Mails oder Onlinebanking im Büro: Die meisten Arbeitgeber ärgert die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz. Daher verbietet mehr als die Hälfte von ihnen ihren Angestellten, den Online-Zugang im Büro für private Zwecke zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 11/2003) unter den 250 größten Unternehmen in Deutschland. Wer sich nicht an das Verbot hält, so Capital, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Die meisten Verstöße werden mit Versetzung an einen Arbeitsplatz ohne Internet geahndet, schlimmstenfalls drohen Abmahnung oder Entlassung.

Frauen beherrschen Multitasking besser als Männer

Männer bearbeiten lieber nur eine Sache zeitgleich. Laut dem Ergebnis einer von Intel in Auftrag gegebenen Studie fällt es Frauen deutlich leichter als Männern, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Ihre Fähigkeit, unterschiedliche Aufgaben zur selben Zeit im Auge zu behalten und zu bearbeiten, verschaffe ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Männern.

Tauschbörsen wirklich der Grund für sinkende CD-Verkäufe?

Analyse des Studenten Justin Moore. Zahlreiche Analysten haben in der Vergangenheit bereits darauf hingewiesen, dass die Umsatzeinbrüche in der Musik-Industrie nicht - wie von der Recording Industry Association of America (RIAA) immer wieder behauptet - allein durch Tauschbörsen und Raubkopien verursacht werden, sondern auch die allgemeine wirtschaftliche Rezession eine große Rolle spielt. Justin Moore, Student der Duke University und Betreiber der Website www.Boycott-RIAA.com, hat zur Überprüfung dieser Vermutung die Umsatzzahlen verschiedener großer Unternehmen mit den Ergebnissen der in der RIAA organisierten Plattenfirmen verglichen.

Studie: Nutzer fühlen sich im Netz nicht sicher

Nutzer sehen sich in Sachen Sicherheit selbst in der Verantwortung. Das Internet nimmt zwar im Alltag vieler Menschen einen wichtigen Platz ein, sicher aufgehoben im weltweiten Datennetz fühlt sich allerdings nur jeder Vierte, das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und AOL Deutschland.

Studie: Systemhäuser durchleben eine Identitätskrise

Non-existente Konzepte allerorts. Die Mehrzahl der rund 8.000 Systemhäuser in Deutschland kämpft mit massiven Finanzierungsproblemen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 50 mittelständischen Systemhäusern der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P).

Warnung: Keine Preisschilder an bisher kostenlose Inhalte

Untersuchung: Bezahlinhalte mit wenig Chancen. Positive Perspektiven für die Medien im Internet: Zwischen 2002 und 2007 sollen sich die Online-Werbeausgaben verdoppeln, so der aktuelle Prognos-Themenreport "Online-Medien 1998 - 2007", der Wachstumschancen und Erfolgsstrategien für publizistische Inhalte im Internet bis 2007 vorhersagen will. Mit kostenpflichtigen Inhalten im Internet soll allerdings auch mittelfristig kaum Geld verdient werden.

Forrester sieht drastische Marktbereinigung bei ISPs

AOL Europe in Zugzwang? Geht es nach Forrester Research, wird es in den nächsten 12 bis 18 Monaten in Deutschland eine drastische Marktbereinigung unter den Internet Service Providern (ISP) und Portalanbietern geben. Während die Forrester-Analystin Helen Omwando erwartet, dass T-Online mit neuen Video-on-Demand- und ADSL-Digital-TV-Diensten scheitert, sieht sie AOL Europe in Zugzwang und Web.de als sinnvolles Kaufobjekt für den Online-Dienst.

Studie: Deutsche Unternehmen sparen massiv mit Open Source

Kleinere Firmen haben weniger Vorteile. Die Studie "Kassensturz: Open-Source und proprietäre Software im Vergleich" von Soreon Research zeigt, wie besonders Großunternehmen von der Open-Source-Welle profitieren werden. Einsparen lässt sich innerhalb der TCO (Total Costs of Operations) vor allem im Büroanwendungsbereich: In einem Millionen-Euro-Budget bringt OpenOffice statt MS-Office satte 20 Prozent Kostenvorteil. Fast 30 Prozent können Großunternehmen sogar im Server-Bereich durch Umstieg von Windows auf Linux sparen.
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E-Mail: Benachteiligung für Arbeitnehmer ohne Schreibtisch

In vielen Branchen haben Mitarbeiter keinen E-Mail-Zugang. SendMail, ein Hersteller von E-Mail-Systemen, fand in einer gemeinsam mit HP und Intel beauftragten Studie heraus, dass bei weitem nicht alle Arbeitnehmer E-Mail-Zugang haben. Laut Studie sind 60 Prozent der Mitarbeiter abgeschnitten vom direkten Austausch mit ihren Hauptgeschäftsstellen, vor allem diejenigen, die durch ihre Tätigkeit nicht hinter dem Schreibtisch sitzen.

2003: Wieder Wachstum bei elektronischen Bauelementen

ZVEI sieht weiterhin Unsicherheitsfaktoren am Weltmarkt. Der Markt für elektronische Bauelemente in Deutschland wird dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. zufolge in diesem Jahr nach zwei Jahren Rückgang wieder ein Wachstum von knapp neun Prozent aufweisen. Auch wenn sich der Inlandsmarkt positiv darstelle, führten aktuelle Entwicklungen zu Unsicherheiten auf dem Weltmarkt und erschwerten verlässliche Prognosen für das laufende Jahr.

PDA-Markt in Westeuropa mit leichtem Rückgang

Palm weiterhin Marktführer, HP bleibt sicher auf Rang zwei. Nachdem Gartner Dataquest am gestrigen 29. April 2003 die Zahlen für den weltweiten PDA-Markt vorgelegt hat, folgen nun die Daten für Westeuropa, die einen deutlich geringeren Rückgang belegen. So ging der PDA-Markt in Westeuropa im ersten Quartal 2003 "nur" um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Weltweit sackte der PDA-Markt um 11,1 Prozent ein.

Erstmals mehr verkaufte DVDs als VHS-Kassetten

DVD-Titelangebot in Deutschland hat sich nahezu verdoppelt. Wie der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) mitteilt, wurden im Jahr 2002 in Deutschland deutlich mehr DVD-Medien als VHS-Kassetten verkauft, womit es auch im abgelaufenen Jahr deutliche Zuwächse für DVDs gegeben hat. Noch im Vorjahr machte der DVD-Verkauf lediglich ein Drittel des Gesamtumsatzes aus. Insgesamt wurde im gesamten Videomarkt ein Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erzielt, was einer Steigerungsrate von 22,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Erste Ergebnisse im Notebook-Projekt an der Uni Kassel

Technik fördert Kooperation und Interaktion unter den Studierenden. Die Teilnehmer des Projektes Notebook-University an der Universität Kassel haben eine Zwischenbilanz gezogen. Als eine von bundesweit 22 "Notebook-Universities" wird die Universität Kassel seit Sommer 2002 bis zum Jahresende 2003 mit rund einer Million Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seither wurde das Funknetz der Kasseler Universität systematisch ausgebaut und die Studierenden bei der Beschaffung von Notebooks unterstützt.

Weltweiter PDA-Markt schrumpft weiter

Palm bleibt trotz erheblicher Rückgänge Marktführer; Sony holt auf. Nachdem der weltweite PDA-Markt im vierten Quartal 2002 nur leichte Rückgänge zu verzeichnen hatte, sackte der Markt im ersten Quartal 2003 weiter ein. Nach Erkenntnissen der Analysten von Gartner Dataquest wurden weltweit im ersten Quartal 2003 11,1 Prozent weniger PDAs verkauft als noch im Vorjahreszeitraum. Trotz erheblicher Verluste in den Verkaufszahlen konnte Palm den Spitzenplatz behalten.

Erster Anstieg von IT-Stellen nach vier Quartalen

Noch keine eindeutige Trendwende. Am IT-Arbeitsmarkt zeigt sich ein Hoffnungsschimmer: Zum ersten Mal nach vier Quartalen ist die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen leicht angestiegen. Gemessen am Schlussquartal 2002 gab es im ersten Quartal 2003 mit insgesamt 4.387 Job-Offerten ein Plus von elf Prozent, stellt die Computerwoche (Ausgabe 17/2003) unter Berufung auf Berechnungen der Adecco/EMC-Arbeitsmarktforscher fest. Untersucht wurden die Stellenmärkte von 39 deutschen Tageszeitungen sowie der Computerwoche.

WLAN-Sicherheit: Anwender sind skeptisch und warten ab

Weltmarkt für WLAN-Sicherheitstechnologie untersucht. Der verstärkte Einsatz von kabellosen Netzwerken im Unternehmensumfeld führt zu einer erheblichen Nachfrage nach Sicherheitsapplikationen zum Schutz der sensiblen Unternehmensdaten, so eine Studie von Frost und Sullivan. Das in fast allen WLANs genutzte Sicherheitsprotokoll WEP ("Wired Equivalent Privacy") ist zwar der gegenwärtig gebräuchliche Sicherheitsstandard, aber seine Sicherheitslücken haben die Unternehmen zu einem erneuten Überdenken ihrer Schutzstrategien bewegt.

Studie: Kostenpflichtige Inhalte wachsen in Europa

Marktvolumen wächst bis 2007 auf 3,2 Milliarden Euro. Das Geschäft mit kostenpflichtigen Online-Inhalten steckt in Europa zwar noch in den Kinderschuhen, wird aber in den nächsten vier Jahren rasant wachsen, zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Jupiter Research in einer aktuellen Studie. So werden 2003 nur rund 9 Prozent der Europäer für Online-Inhalte bezahlen, 2007 aber bereits 23 Prozent, was zu einer Umsatzsteigerung von 693 Millionen Euro in 2003 auf 3,2 Milliarden Euro in 2007 führen werde.

Studie über E-Business-Standards in Deutschland

Neue Impulse für den elektronischen Geschäftsverkehr. Die Vielzahl existierender Standards im elektronischen Geschäftsverkehr verunsichert viele Unternehmen und führt zu einer Zurückhaltung bei der Anwendung von E-Business-Anwendungen. Abhilfe schafft hier eine aktuelle Studie von Berlecon Research im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Sie bietet nach Angaben des Herausgebers einen Überblick über alle bedeutenden E-Business-Standards in Deutschland.

EMEA-PC-Markt wächst im ersten Quartal 2003 um 6 Prozent

Acer mit enormem Stückzahlenzuwachs. Laut dem aktuellen Report von Gartner Dataquest verzeichnet der PC-Markt in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) im ersten Quartal dieses Jahres ein moderates Wachstum von 6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2002. Die starke Nachfrage nach mobilen PCs und der leicht gestiegene Absatz von PCs im Unternehmensbereich verursachte diese Zunahmen.

Studie: Tablet-PCs und Smart-Displays sorgen für Aufwind

Tablet-PCs nehmen bald ultraportablen Notebooks Marktanteile ab. Nach einer Studie des US-Marktforschungsinstituts In-Stat/MDR sollen Tablet-PCs und Smart-Displays die Geräte sein, die den PC-Markt wieder beleben könnten. Nach Angaben von In-Stat/MDR seien gerade diese neuen Produkte eine Möglichkeit, die lahmenden Abverkäufe im klassischen PC-Markt nicht nur auszubügeln, sondern auch insgesamt neue Wachstumssegmente zu schaffen.

Studie: Online-Werbung in Deutschland wieder im Aufwind

66,2 Millionen Euro Online-Bruttowerbeaufwand im ersten Quartal 2003. Von Januar bis März 2003 wurden im "deutschen" Internet 66,2 Millionen Euro für Werbung ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 37,5 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Seit Beginn des Jahres 2003 wurde kontinuierlich mehr Geld in Online-Werbung investiert. Im März gaben Werbetreibende mit über 28 Millionen Euro 36,7 Prozent mehr für Werbung im Internet aus als im selben Monat des Vorjahres. Dies geht aus der aktuellen Nielsen-Online-Werbestatistik hervor.

Nur 5 Prozent der Handynutzer sind M-Commerce-Fans

Wunschzielgruppe der Mobile-Business-Akteure äußerst klein. Noch vor wenigen Jahren schien Deutschland bevölkert zu sein von hochgradig nutzungs- und zahlungswilligen M-Commerce-Kunden, deren Potenzial auf Grundlage der SMS als zunächst einzigem Datendienst natürlich nicht zur Geltung kommen konnte. Inzwischen hat sich die Lage geändert. Die Kunden scheinen abhanden gekommen zu sein. Dass es sich nicht um alle Kunden handelt, zeigt die Auskopplung des Mobile Business Monitors (MBM) "M-Commerce-Fans" von Intramundos.

Integralis: 60 Prozent der Münchner WLANs ungeschützt

Mehrheit der Unternehmen und Privatleute verzichten auf Verschlüsselung. Der IT-Sicherheitsdienstleister Integralis hat eine Bewertung der Sicherheitseinstellungen von Münchner Wireless LANs (WLANs) vorgenommen und vermeldet dabei Besorgnis erregende Ergebnisse. Bei über 60 Prozent der gefundenen Basisstationen (engl. Access Points) in München sei nicht einmal die Standard-Verschlüsselung WEP eingestellt.

E-Government-Aktivitäten deutscher Städte im Vergleich

Profile virtueller Rathäuser: Neues MEDIA@Komm-Arbeitspapier erschienen. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, befragte im Rahmen eines Monitorings 26 deutsche Städte nach ihren E-Government-Aktivitäten. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse ermöglichen einen Einblick in die unterschiedlichen "E-Profile" der untersuchten Städte.

WLAN wird zum Sicherheitsrisiko für deutsche Unternehmen

WLAN hebelt in vielen Unternehmen etablierte Sicherheitsniveaus aus. Eine Mehrzahl der größeren deutschen Unternehmen nutzt bereits die WLAN-Technologie oder plant deren Einsatz. Aber nur eine Minderheit ist sich über die Sicherheitsrisiken im Klaren. Nicht einmal die Hälfte der Unternehmen, die WLAN einsetzen, sorgt für einen ausreichenden Schutz des Funknetzes. Das sind Ergebnisse der Studie "WLAN - ein Paradies für Hacker?" der Ernst & Young IT-Security GmbH. Basis der Studie ist eine repräsentative Umfrage unter deutschen Unternehmen. Zusätzlich wurden Unternehmens-Funknetze in sieben deutschen Großstädten untersucht.

TNS Emnid: Kostenfreie Untersuchung unter IT-Professionals

IT-Industrie ist aufgerufen, Themenbereiche zu nennen. Der Forschungsbereich Telecommunication&IT bei TNS Emnid will in der Orientierung im Markt für Informationstechnologien Hilfestellungen geben und führt deshalb eine freie Marktuntersuchung durch. Das Besondere dabei: die Inhalte können von der IT-Industrie mitbestimmt werden.

Studenten untersuchen Instant-Messenger-Nutzung

Erforschung des Nutzerverhaltens in Deutschland. Eine Gruppe Studierender der Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt untersucht jetzt in einer aktuellen Studie die Nutzung von Messenger-Programmen, wie z.B. ICQ oder des T-Online Messengers (TOM), mit denen man synchron über das Internet oder Intranet miteinander kommunizieren kann.

Studie: E-Government-Insellösungen blockieren großen Wurf

Fehlende Koordination bei elektronischer Verwaltung. Das E-Government bietet vielfältige Chancen, die Prozesse in der öffentlichen Verwaltung im "digitalen Zeitalter" zu vereinheitlichen und effizienter zu machen. Zudem kann E-Government die Teilhabe- und Entscheidungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern durch mehr Transparenz und Kommunikation deutlich verbessern. Allerdings gehen die E-Government-Konzepte auf Bundesebene und in den Bundesländern von unterschiedlichen Leitbildern aus und sind kaum koordiniert oder gar aufeinander abgestimmt. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young.

OpenOffice-Umfrage: Hoher Bekanntheitsgrad in Deutschland

Computer-Zeitschriften sorgen für Verbreitung. Im Oktober 2002 startete das OpenOffice.org Marketing Projekt in Zusammenarbeit mit den Sprachprojekten die erste Anwenderumfrage zum freien Office-Paket und zum OpenOffice.org-Open-Source-Projekt. Bemerkenswert ist der hohe Anteil deutschsprachiger Nutzer von ca. 25 Prozent am Gesamtergebnis. Dieser lässt sich auf den hohen Bekanntheitsgrad des Projektes in Deutschland zurückführen. Schließlich basiert OpenOffice.org auf dem in Hamburg ins Leben gerufenen StarOffice.

Phonoverband: Musik wird immer öfter kopiert anstatt gekauft

Neue Studie der GfK ausgewertet. Nach Ansicht der deutschen Phonoverbände öffnet sich die Schere zwischen kopierter und verkaufter Musik immer weiter. 2002 seien 165 Millionen CD-Alben in Deutschland verkauft worden, gleichzeitig wurden aber 259 Millionen Rohlinge privat mit Musik bespielt und 622 Millionen Songs aus dem Internet heruntergeladen.

Online-Reisebuchungen im Aufwind

Trotz gebremster Reiselust der Deutschen sind "Reisen online" wieder im Aufwind. Auch in der deutschsprachigen Internet-Nutzerschaft ist die gebremste Reiselust spürbar, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie "Reisen im Internet": Insgesamt zwei Drittel der Nutzer geben an, im Jahr 2003 weniger bzw. zumindest nicht mehr Ausgaben für Reisen tätigen zu wollen als im Vorjahr. Nicht einmal jeder sechste Internet-Nutzer plant, 2003 mehr für Reisen auszugeben als 2002.

Studie: Senkung der Software-Piraterie führt zu mehr Jobs

40.000 Arbeitsplätze mehr durch Senkung der Software-Piraterie um 10 Prozent. Durch eine zehnprozentige Senkung der Piraterierate von derzeit 34 Prozent auf 24 Prozent bis zum Jahr 2006 könnten allein in Deutschland 40.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungsinstitut IDC in einer Studie über die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Software-Piraterie, die im Auftrag der Business Software Alliance durchgeführt wurde.

BIBB startet Befragung zu Abschlussprüfungen in IT-Berufen

Kritik und Vorschläge werden online erfasst. 1997 gingen die vier neuen Berufe in der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe) an den Start - und drei Jahre später meldeten sich bereits 7.500 Auszubildende zur Abschlussprüfung. Seither ist die Anzahl der Prüfungskandidaten kontinuierlich gestiegen: 12.000 waren es im vergangenen Jahr, in diesem Jahr streben 18.000 den Facharbeiterbrief an, und 2004 ist mit 20.000 IT-Prüfungskandidatinnen und -kandidaten zu rechnen. Sie alle werden, ebenso wie ihre Vorgänger, ein neues Prüfungsmodell durchlaufen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) will nun wissen, ob dieses Modell angesichts der quantitativen Entwicklung in den IT-Berufen noch tragfähig ist.

Lernmittelausgaben bei digitalen Medien gehen zurück

Branchenverband bilanziert negativ für das "PISA-Jahr" 2002. Die staatlichen Ausgaben für Schulbücher und Lernsoftware stagnierten 2002 bei bundesweit ca. 270 Millionen Euro - dem absoluten Tiefstand seit der Wiedervereinigung. Seit 1991 haben sich damit die Pro-Schüler-Ausgaben der öffentlichen Hand von 34,50 Euro auf 21,60 Euro um 37 Prozent reduziert, resümiert enttäuscht der Branchenverband VdS Bildungsmedien bei seiner Wirtschaftspressekonferenz im Vorfeld der Bildungsmesse 2003 in Nürnberg. Der Branchenumsatz mit Bildungsmedien - Schulbücher, Lern- und Unterrichtssoftware - lag 2002 bei unverändert 490 Millionen Euro.

Studie gibt Hinweise zur Vermeidung von Spam

CDT-Studie deckt auf, wie Spam-Versender an E-Mail-Adressen gelangen. Eine Studie des Center for Democracy and Technology (CDT) erläutert, über welche Wege Spam-Versender E-Mail-Adressen sammeln. Eine besonders hohe Spam-Gefährdung besteht demnach, wenn E-Mail-Adressen auf offiziell erreichbaren Webseiten erscheinen, gefolgt vom Schreiben in Newsgroups oder auf Forenseiten. Die Leute von CDT geben zudem Hinweise, wie man die Spam-Flut verhindern oder zumindest verringern kann.

Linux-Entwickler kommen aus der Windows-Ecke

Stabilität, Kosten und der freie Charakter sprechen für Linux. Die meisten Linux-Entwickler kommen entgegen landläufigen Meinungen nicht aus dem Unix-, sondern aus dem Windows-Bereich, so die von Evans Data durchgeführte Studie "Linux Development Survey". Die Studie basiert auf einer Befragung von 400 Linux-Entwicklern, die im Februar stattgefunden hat.

Elektronikindustrie steht vor weiterer Entlassungswelle

In diesem Jahr noch 15.000 bis 20.000 weniger Stellen? Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Deutschland blickt nach wie vor skeptisch nach vorne. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz der zweitgrößten Industrie-Branche in Deutschland um fast vier Prozent auf 154,1 Milliarden Euro zurück. Noch deutlicher fielen mit einem Minus von 5,5 Prozent die Einbußen bei der Produktion aus, so der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).

Internethandel wächst langsamer als angenommen

Deutschland beim E-Commerce Vorreiter in Europa. Der Warenaustausch per Internet legt weiter zu - allerdings weniger stark als gedacht. Ursachen dafür sind die nur langsame Verbreitung der Breitbandtechnologie und Probleme bei der kommerziellen Nutzung durch Unternehmen. Dennoch dürfte Deutschland seinen Anteil am weltweiten Internethandel in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Essen (RWI).

Deutsche Internetnutzer bereit zum E-Government

Bürger gehen den Behörden ins Netz. Deutschlands Bürger gehen den Behörden ins Netz: Neun von zehn Internetnutzern (88 Prozent) wollen ihren "Gang" zum Amt wenn möglich komplett online erledigen. Das ergab eine Trendumfrage von Mummert Consulting. Etwa jeder fünfte Deutsche wickelt demnach schon Behördengänge per Mausklick ab. Bisher ist vor allem der Download von Formularen möglich. Doch die Deutschen wollen mehr: Neun von zehn Bürgern würden sich online ummelden und Passanträge stellen.

(Miss-)Erfolg Tablet PC?

Bis Ende 2002 nur rund 72.000 Geräte weltweit verkauft. Den Markforschern von IDC zufolge wurden im Start-Quartal des Tablet PC (4. Quartal 2002) weltweit rund 72.000 Einheiten abgesetzt. Den stärksten Absatz findet die Geräteklasse dabei in den USA. In der EMEA-Region hingegen tut sich der Tablet PC hingegen schwer.

CeBIT: Schlechte Nachrichten für jobsuchende IT-Studenten

Jobmotor stottert. Die CeBIT ist nicht nur Technologie-Barometer, sondern auch Jobbörse für IT-Studenten. Doch dieses Jahr gibt es schlechte Nachrichten: 54 Prozent der Aussteller verzichten auf Recruiting-Aktivitäten. Das ergab eine Umfrage der Mummert Consulting AG unter 50 Top-Ausstellern.

Studie: Digitale Alleskönner sind out

Miniaturisierung ist universelles, subkulturübergreifendes Status-Symbol. Immer mehr Geräte für Unterhaltungselektronik versuchen mit vielen Features und verschmolzenen Leistungskombinationen neue Zielgruppen zu erschließen, was sich jedoch zunehmend als Irrweg herausstellt, so das Hamburger Forschungsinstitut GIM argo, das in einer Studie untersucht hat, was über Erfolg und Misserfolg bei den Konsumenten mit entscheidet.

Sinkende Anbieter-Wechselbereitschaft der Mobilfunknutzer

E-Plus legt bei der Kundenzufriedenheit zu. 44 Prozent aller befragten Mobilfunknutzer sind nach der zweiten Benchmarkstudie von TNS EMNID gefährdete Mobilfunk-Kunden, gehören also zur Kundengruppe, die über die Treue zu ihrem bisherigen Anbieter zumindest nachdenkt. Im Vergleich zur Vorjahresstudie ist dieser Wert um sieben Prozent zurückgegangen. Der Anteil der wechselbereiten privaten Mobilfunknutzer, die voraussichtlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Anbieter wechseln werden, ist gegenüber den Vorjahresergebnissen um 4 auf 11 Prozent gesunken. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage der Kundenzufriedenheitsforschung von TNS EMNID.

Trotz Krise ist in der IT-Branche gutes Geld zu verdienen

Gehaltsstudie: Vergütung orientiert sich mehr an Leistung und Erfolg. Konjunkturflaute hin, IT-Krise her: In der IT-Branche ist immer noch viel Geld zu verdienen. Das ist das Ergebnis der im fünften Jahr durchgeführten Gehälter-Studie der IT-Fachzeitung Computerwoche in Zusammenarbeit mit der Management- und Vergütungsberatung Towers Perrin, an der sich 97 Firmen beteiligten.

Bitkom: Nullwachstum im IT-Bereich 2003 prognostiziert

Bitkom-Präsident Jung fordert politischen Richtungswechsel. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (Bitkom) bestätigt seine Konjunkturprognose für das Jahr 2003: Demnach soll es zu einer schwarzen Null kommen, so Bitkom-Präsident Volker Jung anlässlich der CeBIT in Hannover. Im Jahr 2002 war der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation um 2 Prozent auf 132 Milliarden Euro zurückgegangen. Im laufenden Jahr 2003 soll die Nachfrage nach Bitkom-Angaben um 0,5 Prozent auf 132,6 Milliarden Euro leicht steigen.

Handy-Markt 2002 wieder leicht gewachsen

423 Millionen Handys gingen weltweit über den Ladentisch. Wie das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest ermittelte, verzeichnete der weltweite Handy-Markt im vergangenen Jahr 2002 einen leichten Zuwachs von 6 Prozent. Branchen-Primus Nokia konnte die Marktführerschaft bekräftigen, während sich Samsung deutliche Zuwächse erarbeitete.

Online-Banking-Kunden wollen mehr Service

Sicherheit und Usability meistens gewährt. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets steigt auch die Zahl der Nutzer, die ihre Bankgeschäfte online abwickeln. Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben von NFO Infratest rund 9 Millionen Online-Banking-Kunden. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens sind für zwei Drittel dieser Kunden die Qualität des Online-Angebots einer Bank sogar mit ausschlaggebend bei der Wahl ihrer Bankverbindung.

P2P-Börsen: Ein Drittel der User kauft weniger Tonträger

Studie: Peer-to-Peer-Netzwerke auf dem Vormarsch. Peer-to-Peer-(P2P-)Netzwerke stellen nach den meisten Studienergebnissen die beliebteste Art des Musiktauschens im Internet dar. Umstritten hingegen ist immer wieder, ob diese Art von Musikkonsum zu Lasten des normalen Tonträgerabverkaufs geht. Nun ist eine Studie erschienen, nach deren Ergebnissen der Tonträgerkauf bei P2P-Benutzern doch zurückgeht.