E-Mail: Benachteiligung für Arbeitnehmer ohne Schreibtisch

In vielen Branchen haben Mitarbeiter keinen E-Mail-Zugang

SendMail, ein Hersteller von E-Mail-Systemen, fand in einer gemeinsam mit HP und Intel beauftragten Studie heraus, dass bei weitem nicht alle Arbeitnehmer E-Mail-Zugang haben. Laut Studie sind 60 Prozent der Mitarbeiter abgeschnitten vom direkten Austausch mit ihren Hauptgeschäftsstellen, vor allem diejenigen, die durch ihre Tätigkeit nicht hinter dem Schreibtisch sitzen.

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Vor allem Krankenschwestern, Vertriebspersonal und in Warenlagern herrscht ein Mangel an E-Mail-Zugängen. Alle jene Mitarbeiter, die auf Grund ihrer Funktion fast gänzlich ohne Schreibtisch auskommen, können nach Lesart der Studienautoren wichtige Betriebsinformationen wie etwa vertrauliche Nachrichten, Kundenanfragen, Dienstpläne oder Arbeitsrichtlinien erheblich später als ihre "verdrahteten" Kollegen einsehen, falls diese per E-Mail verbreitet werden. Auch müssen sie auf Fax oder Post zurückgreifen, wenn sie der Personalabteilung Informationen wie etwa eine neue Adresse zukommen lassen wollen. So ist für viele der Befragten ein altmodischer Kasten für Verbesserungsvorschläge oder das schwarze Brett der einzige Weg, um sich mit ihren Hauptgeschäftsstellen auszutauschen, bemängelt die Studie.

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Während ein kleiner Teil der befragten Unternehmen (16 Prozent) angab, dass ihre Mitarbeiter ohne Schreibtisch ihre E-Mails über mobile Geräte oder Kioske abrufen können, setzt die große Mehrheit (84 Prozent) auf Methoden wie Briefe und Büro-Memos, um miteinander zu kommunizieren. Innerhalb dieser Gruppe nutzen selbst die technologisch sehr fortgeschrittenen Firmen ausschließlich Ein-Weg-Medien wie etwa Pager oder statische Intranetseiten.

Die von King Research durchgeführte Studie beruht auf Interviews, an denen 44 Unternehmen teilnahmen. Alle diese Firmen stammen aus Branchen, die Arbeiter ohne Schreibtisch beschäftigen, wie etwa Gesundheitswesen, Fertigung, Handel und Gastronomie. Zu den Befragten zählten Führungskräfte der Stufe C, die aus Unternehmen mit durchschnittlich 25.000 Arbeitnehmern stammten.

"Diese Studie zeigt uns deutlich, dass zwar einige Geschäftsbereiche auf die neuesten Unternehmenstechnologien zurückgreifen können, diejenigen an vorderster Front jedoch mit weniger High-Tech auskommen. Sie erhalten ihre Informationen durch das Geplauder auf den Fluren und die Aushänge an schwarzen Brettern. Das steht im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass 45 Prozent der befragten Manager zugegeben haben, dass die existierenden Kommunikationsmethoden mit Arbeitern ohne Schreibtisch langsam, ineffizient und teuer sind", stellte John Stormer, Vice President im Bereich Marketing bei Sendmail, fest.

Weitere 38 Prozent gaben an, dass ihre Kommunikation zufrieden stellend, aber verbesserungsfähig sei. Tatsächlich hatte eine Firma sogar eigens fünf Leute damit beauftragt, Informationen in Papierform an Mitarbeiter ohne Schreibtisch weiterzuleiten.

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    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

c.b. 07. Mai 2003

mein chef möge mich bitte in zukunft morgens via e-mail unterrichten, was ich zu tun...

banzai 07. Mai 2003

Genau, unsere Lagerpacker haben auch keinen Emailzugang. Trotzdem bekommen die ihre...

bm 07. Mai 2003

...der Aufschwung im Nachkriegsdeutschland verlief sogar ohne Faxgerät. Es ist alles eine...

RipClaw 07. Mai 2003

Ich denke, daß beste für Betriebe, in denen einige Mitarbeiter keinen eigenen...


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