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Hohe Umsatzverluste durch Filme-Downloads in Deutschland?

Film- und Video-Branche sieht sich durch Raubkopien aus dem Web bedroht

Immer mehr Deutsche laden nach Ansicht der Filmindustrie illegal Filme aus dem Internet auf ihre Computer. Die Hamburger Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ist überzeugt, dass der deutschen Videobranche dadurch im vergangenen Jahr 15 Prozent der Umsätze wegbrachen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Mehr als fünf Millionen Deutsche brannten sich im vergangenen Jahr 60 Millionen CDs mit Filmraubkopien", sagte der Geschäftsführer des Verbands der Filmverleiher (VdF), Johannes Klingsporn, dem Nachrichtenmagazin Focus. Ein Großteil der illegalen Ware wird über Internet-Tauschbörsen gehandelt. "Wenn wir jetzt nicht handeln, müssen viele Videotheken im kommenden Jahr dichtmachen", so GVU-Geschäftsführer Jochen Tielke zu Focus.

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Vor allem die wachsende Zahl der Breitbandanschlüsse sowie neue Daten-Komprimierungsverfahren wie DivX vereinfachen laut VdF-Geschäftsführer Klingsporn das Herunterladen aus dem Netz und das Brennen auf Rohlinge enorm.

Der Absatz von CD-Brennern steigt unterdessen, wie Focus passend zu den Filmdownloads lanciert. Bernd Hippmann, Produktmanager Multimedialösungen beim Gerätehersteller Philips, erwartet, dass sich der Absatz von Brennern, die nicht in Computer eingebaut sind, im laufenden Jahr von 70.000 auf 350.000 Geräte verfünffacht.

Nach der von dem amerikanischen Marktforschungsunternehmen Viant Corporation schon Mitte 2002 durchgeführten Studie "The Copyright Crusade II" hat die Filmindustrie die Kontrolle über die Verbreitung von Filmen verloren - viele Titel waren schon damals vor dem offiziellen Kinostart als Raubkopie im Netz.

Neben den von der Leinwand abgefilmten Versionen, die mit schlechter Qualität und Ton samt Zwischenrufen eigentlich den Kinobesuch nicht ersetzen können, tauchen auch immer öfter hervorragende Kopien auf, die vorab an die Presse, an Kopiereinrichtungen oder an andere Kreise herausgegangen sind und manchmal durch eingeblendete Copyright-Hinweise im laufenden Film auffallen.

Die Autoren der Studie schätzten damals, dass täglich rund 600.000 Filme weltweit heruntergeladen werden. Diese Zahl dürfte nicht kleiner geworden sein.



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Skeeve 28. Mai 2003

Genau so ist es. Es ist eher die Angst, das man durch Probesehen nur noch in die...

fatality 27. Mai 2003

Also ichg für meinen Teil kann dazu nur sagen, daß ich gerne ins Kino gehe, wenn es der...

wohli 27. Mai 2003

Ich kann mir schon einen Rückgang vorstellen. Bevor ich ins Kino gehe oder eine DVD...

tz 26. Mai 2003

Hallöle! Habe mir gerade die Diskussion durchgelesen und muss bestätigen, daß die...

Harry Reems 26. Mai 2003

Es ist schon verblüffend mit welcher Ignoranz die Verantwortlichen bei den Konzernen auf...


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