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Studien

Trotz Linux-Hype wenig Investitionen in Open Source

Studie: Wenig Investitionen in Linux und Open Soure geplant. Der Hype um Open-Source-Betriebssysteme ist deutlich überzogen, zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Informationweek, die für Deutschland durch Mummert Consulting ausgewertet wurde. Trotz vieler Vorteile würden sich offene Betriebssysteme wie Linux in den kommenden Jahren nur langsam durchsetzen.

Elektronisches Publizieren: Ernüchterung macht sich breit

Chancen werden erkannt - aber Wachstumseuphorie ist vorbei. Elektronisches Publizieren hat zwar Potenzial, bestätigt das Branchenbarometer des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, digitale Medien werden aber nach Einschätzung der Teilnehmer der Studie auch künftig die klassischen Bücher nicht ersetzen.

Kaum Wachstum im deutschen Computer- und Telefonmarkt

2003 auch in ganz Westeuropa vermutlich nur ein Prozent Umsatzwachstum. Der westeuropäische Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) liegt zwar wieder im Plus, dennoch sollen bis Ende 2003 die Umsätze in Westeuropa voraussichtlich nur um 1 Prozent auf rund 590 Milliarden Euro steigen. Im nächsten Jahr soll sich das Nachfragewachstum mit einem Plus von 3,1 Prozent weiter beschleunigen und der Branche 609 Milliarden Euro Umsatz bringen. Im Jahr 2002 mussten die Unternehmen aus dem ITK-Bereich noch ein leichtes Minus von 0,8 Prozent hinnehmen.

IDC: Microsoft-Dominanz auch im Server-Bereich

Dominanz von Windows hält trotz des Erfolges von Linux über 2007 hinaus an. Nach Ansicht der Marktforscher von IDC wird Microsoft seine weltweit dominierende Position im Markt für Betriebssysteme auch über das Jahr 2007 hinaus halten können, trotz zunehmender Konkurrenz durch Linux. So konnte Microsoft auch seinen Marktanteil bei Server-Betriebssystemen von 50,5 Prozent in 2001 auf 55,1 Prozent in 2002 steigern. Im Vergleich dazu errechnet IDC für Linux einen Marktanteil im Server-Bereich von 23,1 Prozent.

Software-Standards und -Öffnung sind IT-investitionsfördernd

Aussichtsreichste Themen für neue Investitionen in der IT-Industrie. Die Voraussetzungen für Neuinvestitionen sehen IT-Profis dann am ehesten gewährleistet, wenn vorhandene Standards weiter verbessert und offenere Systeme weiterentwickelt bzw. Schnittstellenprobleme vermindert werden. Das Thema mobile Lösungen hat zwar ebenfalls eine hohe Relevanz, wirkt sich aber noch nicht auf eine höhere Investitionsbereitschaft aus. Das sind die Kernaussagen von über 500 IT-Profis, die TNS Emnid im Rahmen seines Internetforums www.It-forum.tns-emnid.com zu den investitionsauslösenden Themen der nahen Zukunft in der IT-Branche befragt hat.

Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände

Technikfolgenabschätzung über allgegenwärtige Mikrochips. Die Allgegenwart von Mikroprozessoren in unserem Alltag jenseits der klassischen PCs und PDAs bahnt sich an. Nutztieren werden schon heute winzige Chips unters Fell gepflanzt, um sie auf ihrem weiteren Lebensweg sicher identifizieren zu können. Nun ist eine Studie zur Abschätzung der Folgen der durchdringenden Computerisierung unseres Alltags erschienen.

Umfrage: Unternehmen überwachen jeden dritten Arbeitnehmer

Der Spion im Rechner. Bei mehr als jedem dritten Arbeitnehmer in Deutschland überwacht der Chef den PC-Arbeitsplatz. Dennoch genießt das Thema Sicherheit nicht überall höchste Priorität: Zwei von drei Internetnutzern geben an, mit ihrem Arbeitgeber keine betriebliche Vereinbarung über die private Online-Nutzung zu haben. Verständnis für die Nutzung von Überwachungsprogrammen durch den Arbeitgeber hat jedoch jeder zweite Mitarbeiter. Das ergab eine Online-Trendumfrage von Mummert Consulting und dem IT-Dienstleister InWorks.

Weltweite Chipverkäufe steigen um 12,5 Prozent

Umsatzvolumen bei 13,42 Milliarden US-Dollar. Das weltweite Umsatzvolumen von Halbleiterprodukten ist im August 2003 im Vergleich zum Juli 2003 um 4 Prozent auf nunmehr 13,42 Milliarden US-Dollar angestiegen. Das ist die nunmehr sechste Steigerung von Monat zu Monat, die die Semiconductor Industry Association (SIA) veröffentlichte.

Gehaltsspiegel: Nullrunde für IT-Beschäftigte

Wochenarbeitszeit sinkt weiter - Zunehmend individuelle Provisionszahlung. In den meisten IT-Bereichen sind die Durchschnittsgehälter im Vorjahresvergleich unverändert geblieben, so das Ergebnis des fünften dmmv-Gehaltsspiegels. Damit wurde erstmals seit Durchführung der Gehaltsspiegelumfrage eine Nullrunde bei den Durchschnittsgehältern der Festangestellten in der digitalen Wirtschaft festgestellt. Berufsanfänger müssen sogar niedrigere Einstiegsgehälter akzeptieren. Vereinzelt sind auch in der Führungsebene rückläufige Gehälter zu beobachten, so die Studie.
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Angebote deutscher Meldeämter noch stark verbesserungsfähig

190 deutsche Rathäuser im Internet getestet. Immer mehr Meldeämter bieten im Rahmen der von den Regierungen beschworenen E-Government-Initiativen Formulare zum Download an, die ausgefüllt an das Rathaus zurückgesendet werden können. Der private Online-Service www.meldeaemter.de nahm virtuelle Rathäuser unter die Lupe und zeigt, welche deutschen Kommunen besonders bürgerfreundlich in Sachen Meldeservice sind und welche nicht.

Zahl der IT-Jobs binnen Jahresfrist um 50 Prozent gesunken

Finanzdienstleister haben Interesse an Computerfachleuten verloren. Auf dem IT-Arbeitsmarkt ist weiterhin keine Trendwende in Sicht. Das geht aus einer Analyse des Personaldienstleisters Adecco hervor. Demnach ist die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen in den ersten acht Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent gesunken (minus 8.378 Jobofferten).

Umfrage: Technische Entwicklung macht Frauen Angst

Jeder fünfte Deutsche hält Religion für wichtiger als Forschung. Mehr als die Hälfte der deutschen Frauen haben Probleme mit dem Tempo, in dem sich die modernen Technologien entwickeln. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid für P.M. ergeben.

Enormer Anstieg pauschaler Urheberrechtsabgaben befürchtet

Studie dokumentiert die Ausweitung der pauschalen Urheberrechtsabgaben. Die Summe der pauschalen Urheberrechtsabgaben auf digitale Medien und Geräte könnte 2006 in Deutschland auf 747 Millionen Euro anwachsen. Diese Zahl ergibt sich aus den bestehenden und diskutierten Abgaben auf CD-Rs, DVD-Rs, Scanner, Brenner und ähnliche Geräte in Verbindung mit der prognostizierten Marktentwicklung.

Gartner: Linux auf dem Desktop ist nicht immer billiger

"Linux on the Desktop: The Whole Story". Unternehmen sollten durch die Migration ihrer Windows-Desktop-PCs auf Linux keine Kosteneinsparungen erwarten, zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Gartner in ihrem aktuellen Report "Linux on the Desktop: The Whole Story".

Indische IT-Unternehmen planen Expansion nach Deutschland

Indische Unternehmen mit Offshore-Outsourcing im Trend. Durch den Trend in der deutschen IT-Landschaft, immer mehr Arbeit an fremde Unternehmen zu vergeben, soll es zu einer tiefgreifenden strukturellen Veränderung der deutschen IT-Branche kommen, so eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte & Touche. Dabei spielen besonders indische IT-Dienstleister eine Rolle, die vehement in den deutschen Markt eindringen.

Studie: Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt das Internet

ARD/ZDF-Online-Studie 2003: Höchste Zuwachsraten bei Menschen über 60. Die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland ist 2003 nach einem schwachen Zuwachs im Vorjahr wieder deutlich angestiegen. 34,4 Millionen Erwachsene, das sind 53,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, sind inzwischen online. Gegenüber 2002 stieg die Online-Nutzung um 22 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Online-Studie 2003.

Fernsehumsätze mit Endkunden steigen stark an

T-Commerce: Stärkeres Wachstum als erwartet. Seit dem Einbruch im deutschen Werbemarkt in 2001 setzen immer mehr Sender auf transaktionsbasierte Dienste als zusätzliche Quelle der Refinanzierung. Allein in 2002 wurden Umsätze in Höhe von 2,03 Milliarden Euro durch den so genannten T-Commerce erzielt.

Studie: IT-Dienstleister sehen nicht generell schwarz

Geschäftsklima wechselhaft und teilweise bewölkt. Laut einer von Berlecon Research veröffentlichten Marktanalyse bestätigt die Mehrheit der IT-Dienstleister in Deutschland auch für 2003 weiterhin fallende Preise. Trotz Pessimismus bei der Preisentwicklung schätzen die Unternehmen die Entwicklung von Umsatz und Ertrag optimistischer ein. Allerdings ist das Meinungsbild geteilt: Während Anbieter mit dem Schwerpunkt IT-Consulting pessimistisch in die Zukunft sehen, sind auf Softwareentwicklung und -integration spezialisierte Unternehmen eher zuversichtlich. Einig sind sich die Anbieter bei Maßnahmen zur Umsatzsteigerung: Die Erschließung neuer Zielgruppen steht ganz oben auf der Agenda.

Studie: TV-Markt steht vor Digitalisierungsschub

Experten erwarten zunehmende Verbreitung interaktiver Applikationen ab 2005. Der Dmmv und thebrainbehind haben eine Studie über den Stand der Dinge im deutschen iTV-Markt veröffentlicht. Neben einem Digitalisierungsschub im kommenden Jahr (2004) deuten die zentralen Resultate der Studie vor allem auf eine zunehmende Verbreitung interaktiver Applikationen innerhalb der kommenden zwei Jahre hin.

Handy-Markt: Nokia, Sony Ericsson und Samsung legen zu

Weltweiter Gesamtmarkt steigt im zweiten Quartal 2003 um knapp 12 Prozent. Im zweiten Quartal 2003 konnten sowohl Nokia als auch Samsung und Sony Ericsson zum Teil deutlich mehr Handys weltweit absetzen als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Leichte Verluste mussten Motorola und Siemens verkraften, während sich LG Electronics unter die Top 6 der Handy-Hersteller vorarbeiten konnte. Nach den Analysen der Marktforscher von Gartner Dataquest wuchs der weltweite Handy-Markt im zweiten Quartal 2003 um 11,9 Prozent.

AGIREV: Fast jeder zweite Deutsche im Internet

Jeder fünfte Onliner nutzt Instant Messaging. Nach Abschluss und Auswertung der Interviews der vierten Welle des Online Reichweiten Monitors (ORM) hat die AGIREV (Arbeitsgemeinschaft Internet Research e.V.) heute die Ergebnisse des ORM 2003 II vorgelegt. Demnach ist die werberelevante Konsumgruppe verstärkt im Netz, wobei bereits über zwei Drittel der 14- bis 39-Jährigen online sind.

Single-Anzeigen im Internet ausgewertet

Qualitätsprüfung von 1.729 Single-Anzeigen. Das Internet hat bei der Partnersuche den gleichen Stellenwert erlangt wie der Arbeitsplatz, das bestätigte eine Studie des Soziologischen Instituts der Universität Zürich in 2002. Für das Internet spricht die große Auswahl an möglichen Partnern: Die beliebten deutschen Single-Börsen veröffentlichen nach eigenen Angaben mehr als 3,4 Millionen Single-Anzeigen im September 2003. Die Partnersuche im Internet boomt, doch nun wurde auch einmal die Qualität der Angebote untersucht.

IT-Projektmarkt: Honorare klaffen auseinander

Auswertung der Stundensätze im IT-Projektmarkt von Gulp. Eine im August 2003 durchgeführte Studie des IT-Projektportals www.gulp.de hat ergeben, dass die im IT-Projektgeschäft gezahlten Stundensätze deutlich auseinander klaffen. Datenbasis für diese Studie sind 44.000 bei GULP eingetragene Profile von IT-Freiberuflern und Selbstständigen sowie 130.000 abgewickelte Projektangebote von über 1.000 Unternehmen, die über www.gulp.de externe Mitarbeiter rekrutieren.

Weltweiter PDA-Markt: Palm legt zu, HP lässt nach

Gesamtmarkt geht im zweiten Quartal 2003 um 7,3 Prozent zurück. Im zweiten Quartal 2003 ging der weltweite PDA-Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent zurück, wie die Marktforscher von Gartner Dataquest berichten. Während der Marktführer Palm (neuerdings: palmOne) zulegen konnte, hatte Hewlett-Packard als Nummer zwei Einbußen zu verzeichnen.

Digitalkameras in Westeuropa: Kein Ende des Booms in Sicht

3-Megapixler erreichen ihren Zenit. Der europäische Markt für Digitalkameras ist 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 100 Prozent angewachsen, teilte das Marktforschungsunternehmen IDC mit. Die Menge der 2002 verkauften Digitalkameras beläuft sich damit auf mehr als 8 Millionen Stück und erreichten ein Umsatzvolumen von 3,4 Milliarden US-Dollar. Ende 2004 soll nach IDC-Vorhersage die doppelte Menge verkauft werden (16 Millionen Einheiten). Danach trete eine leichte Wachstumsverlangsamung ein, die in 20 Millionen verkaufter Digitalkameras im Jahr 2007 münden soll.

Studie: Zukunft von MMS liegt in Sex und Fußball

Preise für MMS-Nachrichten sollen stark sinken. Neben Erotik-Diensten werden Untersuchungen von Detecon zufolge Angebote mit Sportthemen - insbesondere zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland - Spiele und ortsbezogene Dienste (Location Based Services) große Chancen bei den Mehrwert-Diensten eingeräumt. Zur Jahreswende 2005/2006 könnte jede vierte per Handy verschickte Nachricht eine MMS sein. Insgesamt dürften 70 Prozent aller im Jahr 2006 auf dem Markt befindlichen Mobiltelefone MMS-fähig sein.

WindowsCE-PDAs für sicheren Unternehmenseinsatz ungeeignet

Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums ergab keine empfehlenswerte Lösung. Nach einer Studie der TU Berlin existiert derzeit keine uneingeschränkt empfehlenswerte Gesamtlösung für den sicheren Einsatz von WindowsCE-Geräten in Unternehmen und Verwaltungen. Im Auftrag des Bundesinnenministeriums untersuchten die Forscher gängige Produkte für die Anbindung mobiler Endgeräte an ein Unternehmens-Intranet.

Hohes Wachstum bei LCD-TVs erwartet

Sharp bleibt Marktführer. Das Marktforschungsinstitut DisplaySearch hat in einer Studie den weltweiten LCD-TV-Absatz und die zukünftige Entwicklung in diesem Segment analysiert. Demnach sollen im nächsten Quartal im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent mehr Geräte dieses Typs abgesetzt werden.

Deutscher PC-Markt im 2. Quartal 2003 gering gewachsen

Deutsche Assemblierer unter Druck. Dem Marktforschern von Gartner zufolge verzeichnete der deutsche PC-Markt im 2. Quartal 2003 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 5,5 Prozent. Dennoch liege der deutsche PC-Markt signifikant unter dem Durchschnitt, da der westeuropäische PC-Markt im 2. Quartal um 9,8 Prozent und in der Region EMEA (West Europa, Ost Europa und Mittlerer Osten & Afrika) sogar um 13 Prozent gewachsen sei.

Sinkende Ausgaben für Unterhaltungselektronik in Deutschland

Internationale Funkausstellung soll für positive Marktimpulse sorgen. Geräte der Unterhaltungselektronik sind in den europäischen Haushalten nach wie vor gefragt. Rund 240 Euro gab der durchschnittliche europäische Haushalt im vergangenen Jahr für diese Geräte aus. Das waren knapp 2 Euro weniger als im Jahr 2001. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.

Studie: DSL-Zugang fördert E-Commerce-Lust

Tempo bei Download und Shopping im Internet wird wichtiger. Der Breitbandzugang ins Internet via A-DSL oder T-DSL setzt sich immer mehr durch: Anfang des Jahres hatten schon 7,4 Millionen Internetnutzer einen "schnellen Weg" von zu Hause ins Netz. Damit hat sich die Zahl der Internetnutzer, die einen Breitbandzugang besitzen, im letzten Jahr mehr als verdoppelt.

Auch der IT-Freiberufler-Arbeitsmarkt altert

Erhebung: Erfahrung behauptet sich gegenüber der Jugend. Auch die Branche der IT-Freiberufler altert, jedoch werden die Älteren im Verhältnis zu den Jüngeren bei der Projektvergabe nicht benachteiligt, so eine Studie. Im Gegenteil, denn bei der Besetzung zeitlich begrenzter IT-Projekte suchen die Anbieter vor allem Spezialisten mit reichlich Erfahrung: Mindestens fünf Jahre im Projekt sollten es schon sein.

Internetnutzung: Nach Boom nun langsamerer Anstieg erwartet

Komplexität der Technik und Kosten halten immer noch viele ab. Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat in den letzten acht Jahren einen rasanten Anstieg erlebt. Während es im Frühjahr 1995 in Deutschland gerade einmal 250.000 Internetnutzer gab, waren es im Mai 2003 bereits knapp 39 Millionen. Dies bedeutet, dass aktuell etwa 47 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland online sind, so der aktuelle Wochenbericht 30/2003 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V.

Studie: Flachdisplays werden immer günstiger - Markt boomt

Preissenkungen drücken auf die Margen. Die Zeichen im Weltmarkt für Flachdisplays stehen gut: Während sich die Auflösungsqualität der Produkte ständig verbessert, bemühen sich die Hersteller gleichzeitig um eine Senkung der Produktionskosten. Folglich ist davon auszugehen, dass der Einsatz von Flachdisplays in vielen Endnutzeranwendungen zunimmt. Entsprechend sollen die Umsätze im Flachdisplay-Weltmarkt, im Jahr 2002 noch auf 33 Milliarden US-Dollar beziffert, bis 2009 auf 99 Milliarden US- Dollar ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt Frost und Sullivan in einer neuen Analyse.

Deutschland laut VDI trotz Krise technologisch weiter vorn

Mangelndes Wissen um tatsächlichen Stand bemängelt. Deutsche Wissenschaftler und Unternehmen liegen nach einer Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) bei sechs von zehn Zukunfts-Technologien international im Spitzenfeld. Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, hatte ein Forscherteam des Vereins sechs Monate lang aus 100 Technologie-Themen jene zehn herausgefiltert, die Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren am stärksten verändern werden.

Überraschendes 13-Prozent-Wachstum im PC-Markt

EMEA-Region mit vielversprechenden Zahlen. Laut neuen Zahlen von Gartner konnte der PC-Markt in der Region EMEA (Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika) im letzten Quartal ein Wachstum von 13 Prozent verzeichnen - das ist der größte Zuwachs seit 1999. Marktführer bleibt weiterhin HP vor Dell und Fujitsu Siemens.

WLAN: Größtes Potenzial bei privaten Nutzern

Studie: Potenzial privater WLAN-Nutzer nicht unterschätzen. Im Jahr 2005 werden rund 1,2 Millionen Kunden häufig öffentliche WLANs nutzen. Überwiegend auf Business-Kunden ausgerichtete Geschäftsmodelle und Marketingstrategien werden lediglich für einige wenige Akteure profitabel sein, so zwei der Kernergebnisse einer jetzt von Berlecon Research vorgestellten Studie.

Leichter Rückgang im deutschen Halbleitermarkt im Juni 2003

Verbesserung erst im letzten Jahresquartal 2003 prognostiziert. Der Umsatz mit Halbleitern in Deutschland ist im Juni bei erneut schwächerem Auftragseingang wieder unter den des Vormonats gesunken, wenn auch nur leicht, gab der Branchenverband ZVEI bekannt. Dabei lag er im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres um plus sechs Prozent höher, nach jeweils plus zwei Prozent im Mai und plus drei Prozent im April 2003.

Internet-Attacken: Mittwoch ist der gefährlichste Tag

Hacker arbeiten immer gezielter. Die Zahl sicherheitsrelevanter Ereignisse ist im ersten Halbjahr 2003 leicht zurückgegangen. Sie sank von 160,5 Millionen im ersten auf 136,5 Millionen im zweiten Quartal. Dafür hat der Anteil bestätigter Attacken und gefährlicher Vorfälle im gleichen Zeitraum um 13,7 Prozent zugenommen. Das ist das Ergebnis des vierteljährlichen Sicherheitsberichts für das Internet, den das Unternehmen Internet Security Systems (ISS) in Atlanta/ USA veröffentlicht hat.

BKA-Studie zum Account-Missbrauch im Internet

Entdeckungsrisiko hoch, Täter oft naive Jugendliche. Im Januar 2000 wurde eine Ermittlungskommission beim Polizeipräsidium Münster gebildet, die bundesweit ein Sammelverfahren gegen ca. 3.600 Tatverdächtige wegen Account-Missbrauchs im Internet bearbeiten sollte. Das BKA hat nun einen Erfahrungsbericht über die logistischen und kriminalistischen Herausforderungen in diesem Gebiet vorgelegt. Beim Account-Missbrauch werden mit fremden Zugangsdaten Internetverbindungen auf Kosten des Opfers aufgebaut.

Deutsche IT-Branche rechnet mit allmählicher Markterholung

48 Prozent der ITK-Anbieter rechnen für 2003 mit Umsatzwachstum. Knapp die Hälfte der in Deutschland tätigen ITK-Unternehmen rechnet im Jahr 2003 mit einem Umsatzwachstum. Jeder vierte Anbieter geht von einem stabilen Geschäft auf Vorjahresniveau aus. 27 Prozent der Unternehmen stellen sich auf fallende Umsätze ein. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Bitkom-Branchenbarometers.

Freizeit der Jugendlichen zunehmend von Elektronik begleitet

Kaufkraft der 6- bis 19-Jährigen: 20,43 Milliarden Euro. Die Kaufkraft der deutschen Kinder und Jugendlichen ist so groß wie nie zuvor. Laut KidsVerbraucherAnalyse 2003 (KVA) haben die rund 11,28 Millionen Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 19 Jahren insgesamt 20,43 Milliarden Euro zur Verfügung. Innerhalb von zwei Jahren ist die Finanzkraft der 6- bis 19-Jährigen damit um 24 Prozent angestiegen.

Knapp 52 Prozent der Bundesbürger sind online

DSL-Flatrate-Nutzer sind täglich über zwei Stunden im Netz. Das Wachstum des Internets in Deutschland hält weiter an und erreichte im zweiten Quartal 2003 einen neuen Höchststand. Knapp 52 Prozent der Erwachsenen ab 14 Jahre sind mittlerweile im Netz, das entspricht 33,3 Millionen Bundesbürgern.

Online-Handel mit Autozubehör boomt

An der Schwelle zum Milliardengeschäft. Jeder dritte Verbraucher, der das Internet nutzt, hat im vergangenen Jahr Autozubehör erworben. Davon hat jeder Siebte - insgesamt sind das 1,5 Millionen Deutsche - sein Autozubehör über das Internet bestellt. Dies sind Ergebnisse des Online Shopping Survey, einer gemeinsamen Studie der beiden Marktforschungsinstitute NFO Infratest und Enigma GfK.

Medienpolitik: Erzeugt Google ein Wissensmonopol?

Studie belegt verbreitetes Unwissen über Arbeitsweise von Suchmaschinen. Nach den Erkenntnissen einer Studie der Bertelsmann Stiftung wissen nur wenige Nutzer von Suchmaschinen, wie diese Internet-Helfer arbeiten und wie die Suchergebnisse zustande kommen oder wie sich Suchmaschinen finanzieren. Die Stiftung sieht als Gefahr, dass die Suchmaschinen zu "Torwächtern" im Internet werden und die Mehrzahl der Nutzer nur eine Suchmaschine verwenden, was einer Monopolbildung Vorschub leistet.

Studie: Internetnutzer zahlen ungern für Downloads

Studie der Universität Karlsruhe zum Zahlungsverhalten im Internet. Internetnutzer zahlen ungern für Downloads - über 60 Prozent versuchen zunächst, die von ihnen gewünschte Ware kostenlos zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie der Universität Karlsruhe, die in Zusammenarbeit mit Mummert Consulting erstellt wurde und Informationen über das Zahlungsverhalten im Internet liefern soll.

IDC: Markt für IT-Services in Deutschland erholt sich

Application Management weiter auf Wachstumskurs. Die wirtschaftlich weiterhin angespannte Lage in Deutschland und demzufolge eine reduzierte Risikobereitschaft der Anwender beeinflusst die Investitionen in IT-Dienstleistungen nachhaltig. So werden auf Anwenderseite nach einer Studie von IDC IT-Projekte, die auf eine langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens ausgerichtet sind, oft auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Des Weiteren könne man beobachten, dass große Projekte häufig in mehrere Teilprojekte zerlegt werden, um eine effektivere Erfolgskontrolle zu gewährleisten.