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Sinkende Ausgaben für Unterhaltungselektronik in Deutschland

Internationale Funkausstellung soll für positive Marktimpulse sorgen. Geräte der Unterhaltungselektronik sind in den europäischen Haushalten nach wie vor gefragt. Rund 240 Euro gab der durchschnittliche europäische Haushalt im vergangenen Jahr für diese Geräte aus. Das waren knapp 2 Euro weniger als im Jahr 2001. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.
/ Andreas Donath
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Am gefragtesten war die "braune Ware" im vergangenen Jahr in den Niederlanden, wo im Schnitt 322 Euro hierfür ausgegeben wurden. Auf Platz zwei dieser inoffiziellen "Rangliste" folgt Großbritannien mit 319 Euro vor Frankreich mit 259 Euro. Deutschland liegt in dieser Tabelle – übrigens gemeinsam mit Österreich – mit Durchschnittsausgaben von 227 Euro erst auf Platz 6.

Spanien findet sich mit Ausgaben von 238 Euro ebenso wie Belgien (233 Euro) auf einem guten Mittelplatz wieder. Am Schluss der Tabelle rangieren die Schweden mit 214 Euro pro Haushalt und die Schweizer mit 204 Euro. Absolutes Schlusslicht ist nach wie vor Italien mit Ausgaben von 163 Euro pro Haushalt.

Betrachtet man die letzten sechs Jahre, so haben die Haushalte in fast allen Ländern im Schnitt deutlich zugelegt. In Großbritannien stiegen die Ausgaben von 261 auf 319 Euro, und in Frankreich von 202 auf 259 Euro. Lediglich in Deutschland und Schweden gab es eine rückläufige Entwicklung: In Schweden ging es von 217 auf 214 Euro zurück, in Deutschland, dem wohl heißumkämpftesten Markt Europas, drastischer von 255 auf 227 Euro.

Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) rechnet spätestens für das kommende Jahr mit einer Trendwende. Begründet wird die Zuversicht mit Innovationen, die auf der Internationalen Funkausstellung (29. August bis 3. September 2003) in Berlin vorgestellt und dem Markt neue, positive Impulse vermitteln sollen.


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