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Gartner: Linux auf dem Desktop ist nicht immer billiger

"Linux on the Desktop: The Whole Story"

Unternehmen sollten durch die Migration ihrer Windows-Desktop-PCs auf Linux keine Kosteneinsparungen erwarten, zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Gartner in ihrem aktuellen Report "Linux on the Desktop: The Whole Story".

Artikel veröffentlicht am ,

"Viele Server sind für eine einzelne Applikation bestimmt; in vielen Fällen war es daher einfach, einen bestimmten Server, wie beispielsweise einen Web-Server, zu ersetzen und mit Linux zu implementieren", so David Smith, Vice Präsident und Gartner Fellow. Im Desktop-Bereich finde man aber eine ganz andere Umgebung vor, denn hier werden PCs für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt. Daraus ergeben sich laut Gartner erhebliche Migationskosten, da alle Windows-Applikationen ersetzt oder neu geschrieben werden müssten.

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Daher mache die Umstellung von Windows-Desktops auf Linux nur in einem sehr begrenzten Bereich Sinn, nämlich dann, wenn relativ wenige und einfache Applikationen genutzt werden, wie beispielsweise zur Dateneingabe in Call-Centern. Hier seien die Migrationskosten relativ gering und der Wechsel auf Linux gerechtfertigt.

Dabei weist Gartner darauf hin, dass sich Unternehmen vor jeder Migration genau über die Total Cost of Ownership (TCO) informieren sollten und dabei die entstehenden Folgekosten nicht außer Acht lassen sollten. Die anfangs entstehenden Anschaffungskosten für Hardware und Software-Lizenzen stellten dabei nur einen kleinen Teil dar, so Michael Silver, Vice Präsident und Research Director bei Gartner.

Auch die Kosteneinsparungen, die durch einen Wechsel auf eine neue Windows-Version entstehen würden, sollte man nicht außer Acht lassen, so Gartner weiter. Die Differenz der TCO zwischen Linux und Windows unterscheide sich deutlich je nachdem, welche Windows-Version man betrachte. Während Windows 95 relativ hohe Gesamtkosten verursache, da Microsoft keinen Support mehr bietet und sich ein Wechsel auf Linux daher anbiete, sehe dies bei Windows 2000 oder Windows XP als Ausgangsbasis anders aus. Diese Windows-Versionen seien moderner und stabiler, wodurch die anfallenden Kosten sinken.

Der Report "Linux on the Desktop: The Whole Story" kann auf der Website von Gartner eingesehen werden.



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Toxic 13. Sep 2003

Hallo, Das kannst Du so nicht sagen. Für Unix/Linux gibt's seit längerer Zeit auch schon...

Toxic 13. Sep 2003

Hallo, Bestimmt wird es sowas geben. Schau einfach mal bei kde-look.org und/oder...

nonobono 11. Sep 2003

He - das ist je ein Blödsinn! Lange nicht mehr so gelacht. Soll ich mal erzählen, was...

Benni 11. Sep 2003

Wenn ich nicht da bin, melde ich mich vorher logischerweise ab bzw. schalte meine...

Michael 11. Sep 2003

bei dem begriff "illegal" fehlt der bezug auf welches in anwendung kommende recht.....


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