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Studie: IT-Dienstleister sehen nicht generell schwarz

Geschäftsklima wechselhaft und teilweise bewölkt

Laut einer von Berlecon Research veröffentlichten Marktanalyse bestätigt die Mehrheit der IT-Dienstleister in Deutschland auch für 2003 weiterhin fallende Preise. Trotz Pessimismus bei der Preisentwicklung schätzen die Unternehmen die Entwicklung von Umsatz und Ertrag optimistischer ein. Allerdings ist das Meinungsbild geteilt: Während Anbieter mit dem Schwerpunkt IT-Consulting pessimistisch in die Zukunft sehen, sind auf Softwareentwicklung und -integration spezialisierte Unternehmen eher zuversichtlich. Einig sind sich die Anbieter bei Maßnahmen zur Umsatzsteigerung: Die Erschließung neuer Zielgruppen steht ganz oben auf der Agenda.

Artikel veröffentlicht am ,

Die allgemeine schwierige wirtschaftliche Lage und das Ende des Technologiebooms zu Beginn des neuen Jahrhunderts haben auch für IT-Dienstleister schwierige Zeiten anbrechen lassen. Aus der Studie geht hervor, dass für viele Anbieter die Tagessätze für IT-Services unter Druck geraten sind. Die Studie nennt für acht Qualifikationsstufen die in 2002 erzielten Tagessätze und skizziert die Erwartungen für 2003 und 2004. Laut Berlecon gehen 36 Prozent der befragten Unternehmen auch für 2003 von weiterhin fallenden Preisen aus, nur sechs Prozent rechnen mit einem Anstieg.

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  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Allerdings bedeute der Preisverfall in 2003 nach den Studienergebnissen nicht unbedingt, dass die Gesamtsituation aller Unternehmen schlecht ist. So rechnen zwar 31 Prozent der Befragten für 2003 mit einem Rückgang, aber immerhin 39 Prozent mit einem Anstieg des Umsatzes. Am ungünstigsten wird die Umsatzentwicklung von Unternehmen eingeschätzt, die auf IT-Consulting spezialisiert sind, wogegen insbesondere die Spezialisten im Bereich der Softwareentwicklung und -integration die Situation im Durchschnitt positiv beurteilen. "Diese Ergebnisse sind ein Hinweis darauf, dass die Kunden jetzt an konkreter Umsetzung und nicht am Entwurf großer Konzepte interessiert sind", erläuterte der Geschäftsführer von Berlecon Research, Dr. Thorsten Wichmann.

Für 2004 scheinen die IT-Dienstleister eine Verbesserung der Situation zu erwarten. Die Studie zeigt, dass die Anbieter für alle Bereiche mit einem Anstieg der Tagessätze rechnen, dies gilt besonders für die Qualifikationsstufen komplexe Implementierung und für Mitarbeiter mit Spezialkenntnissen. Wichmann: "Auch wenn diese Erwartungen sicherlich nicht ganz frei von Zweckoptimismus sind, unterstützen die teilweise positiven Einschätzungen zu Umsatz und Ertrag in 2003 diese Zukunftserwartung."

Um die Umsätze zu erhöhen, halten 76 Prozent der Anbieter die Erschließung neuer Zielgruppen für wichtig. Fast die Hälfte der Anbieter geht davon aus, dass das Neukundengeschäft für den Gesamtumsatz an Bedeutung gewinnen wird. "Diese Ergebnisse sind erstaunlich, gilt es doch allgemein als einfacher und effizienter, mit Bestandskunden zusätzlichen Umsatz zu erzielen, als Neukunden zu akquirieren. Auch ist fraglich, ob es wirklich noch so viele unerschlossene Kundengruppen gibt, mit denen die zahlreichen Anbieter eine deutliche Umsatzsteigerung erreichen können. Ob diese Strategie tatsächlich aufgeht oder nur zu einem Verdrängungswettbewerb führt, wird sich in der nächsten Zeit zeigen", fasste der Berlecon-Geschäftsführer zusammen.

Für die Analyse hat Berlecon Research im Frühsommer 2003 eine nach eigenen Angaben repräsentative Befragung unter IT-Dienstleistern in Deutschland mit mindestens 20 Mitarbeitern durchgeführt, an der 206 Unternehmen teilgenommen haben.



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Michael 04. Sep 2003

Für die Nicht-beauftragenden Firmen sieht es auch recht düster aus..... Deren Rating...


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