Single-Anzeigen im Internet ausgewertet
"Die Top-Anzeigen haben eines gemeinsam" , erklärte Klaus Schultheis von SingleCoaching.de, Herausgeber der Studie "Ich-Marketing im Internet", sie sind fehlerfrei und treffend formuliert, wirken authentisch, zeigen Sinn für Humor, Feingefühl und emotionale Reife".
Immerhin 50,4 Prozent der weiblichen und 60,5 Prozent der männlichen Single-Profile erfüllten einige oder alle der von den Studienautoren selbst definierten "Erfolgskriterien" und wurden als lesenwert benotet. Den Qualitätsvorsprung der männlichen Profile erklärt Schultheis damit, dass Männer in Single-Börsen stärkerem Wettbewerb ausgesetzt sind als Frauen und deshalb mehr leisten müssen, um wahrgenommen zu werden. Der Single-Berater empfiehlt Partnersuchenden, die eigene Single-Anzeige in Ruhe vorzubereiten und nach der Veröffentlichung im Internet noch einmal sorgfältig zu lesen, damit Rechtschreibfehler und unglücklich formulierte Textpassagen korrigiert werden können.
Angesichts der großen Zahl von Single-Anzeigen im Internet genüge ein flotter Anzeigentext aber längst nicht mehr. Die als gut bewerteten Anzeigen der Ich-Marketing-Studie beinhalten deshalb zudem gute Portraitfotos, in denen das Gesicht der Person formatfüllend und ausreichend scharf zu erkennen ist, allerdings würden nur 27,3 Prozent der benoteten Single-Profile diesen "Wettbewerbsvorteil" nutzen. "Die Mehrzahl der Single-Anzeigen im Internet wird ohne Bild oder, schlimmer noch, mit unvorteilhaften bis peinlichen Fotos veröffentlicht" , sagte Klaus Schultheis und empfiehlt Partnersuchenden gleich die Dienste von professionellen Fotografen.
Peinlich: Bei 2,4 Prozent der benoteten Profile waren die elektronischen Postfächer übergelaufen, so dass weitere E-Mails mit dem Hinweis "Unzustellbar - Empfänger hat zu viele Mails im Postfach" zum Absender zurückkommen. Ob dies allerdings auf Grund zu vieler Antworten passierte, kann man nur orakeln.