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Single-Anzeigen im Internet ausgewertet

Qualitätsprüfung von 1.729 Single-Anzeigen

Das Internet hat bei der Partnersuche den gleichen Stellenwert erlangt wie der Arbeitsplatz, das bestätigte eine Studie des Soziologischen Instituts der Universität Zürich in 2002. Für das Internet spricht die große Auswahl an möglichen Partnern: Die beliebten deutschen Single-Börsen veröffentlichen nach eigenen Angaben mehr als 3,4 Millionen Single-Anzeigen im September 2003. Die Partnersuche im Internet boomt, doch nun wurde auch einmal die Qualität der Angebote untersucht.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die Top-Anzeigen haben eines gemeinsam", erklärte Klaus Schultheis von SingleCoaching.de, Herausgeber der Studie "Ich-Marketing im Internet", sie sind fehlerfrei und treffend formuliert, wirken authentisch, zeigen Sinn für Humor, Feingefühl und emotionale Reife".

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Immerhin 50,4 Prozent der weiblichen und 60,5 Prozent der männlichen Single-Profile erfüllten einige oder alle der von den Studienautoren selbst definierten "Erfolgskriterien" und wurden als lesenwert benotet. Den Qualitätsvorsprung der männlichen Profile erklärt Schultheis damit, dass Männer in Single-Börsen stärkerem Wettbewerb ausgesetzt sind als Frauen und deshalb mehr leisten müssen, um wahrgenommen zu werden. Der Single-Berater empfiehlt Partnersuchenden, die eigene Single-Anzeige in Ruhe vorzubereiten und nach der Veröffentlichung im Internet noch einmal sorgfältig zu lesen, damit Rechtschreibfehler und unglücklich formulierte Textpassagen korrigiert werden können.

Angesichts der großen Zahl von Single-Anzeigen im Internet genüge ein flotter Anzeigentext aber längst nicht mehr. Die als gut bewerteten Anzeigen der Ich-Marketing-Studie beinhalten deshalb zudem gute Portraitfotos, in denen das Gesicht der Person formatfüllend und ausreichend scharf zu erkennen ist, allerdings würden nur 27,3 Prozent der benoteten Single-Profile diesen "Wettbewerbsvorteil" nutzen. "Die Mehrzahl der Single-Anzeigen im Internet wird ohne Bild oder, schlimmer noch, mit unvorteilhaften bis peinlichen Fotos veröffentlicht", sagte Klaus Schultheis und empfiehlt Partnersuchenden gleich die Dienste von professionellen Fotografen.

Peinlich: Bei 2,4 Prozent der benoteten Profile waren die elektronischen Postfächer übergelaufen, so dass weitere E-Mails mit dem Hinweis "Unzustellbar - Empfänger hat zu viele Mails im Postfach" zum Absender zurückkommen. Ob dies allerdings auf Grund zu vieler Antworten passierte, kann man nur orakeln.

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partnervermittlung 17. Aug 2006

nurmalso schrieb:-------------------------------------------------------> Daß die meisten...

tk 01. Feb 2005

Es gibt noch einen anderen guten Grund sein Foto nicht zu solchen Diensten hochzuladen...

Klaus Schultheis 29. Aug 2003

Hallo Ergül, vielen Dank für den interessanten Hinweis. Fakes und Lockvögel zum eMail...

nurmalso 28. Aug 2003

Daß die meisten Kontaktanzeigen nicht mit Bewerbungsfoto sind, liegt wohl daran, daß die...

c.b. 28. Aug 2003

Mal wieder eine überaus interessante, lehrreiche und nachdenkenswerte Statistik. Auf...


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