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Umsatz im Musikmarkt sinkt im ersten Halbjahr um 16 Prozent

Nationale Künstler haben hohe Anteile in den Charts. Der Musikabsatz in Deutschland ist nach den Angaben der deutschen Phonoverbände im ersten Halbjahr 2003 um 16,3 Prozent gesunken. Vor allem die Compilations hatten starke Umsatzeinbußen zu verzeichnen.
/ Andreas Donath
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Für Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, sind die Gründe für den Umsatzrückgang schnell gefunden: Die "ungebremste Zunahme massenhafter digitaler Musikkopien" und die Wirtschaftslage "am Rande einer Rezession" macht er dafür verantwortlich.

Besonders stark war der Rückgang im Bereich der Funk- und TV-beworbenen Hit-Compilations (minus 47,5 Prozent). Weit überdurchschnittlich sei auch das Single-Segment betroffen, das um 21,3 Prozent zurückging. Die Musikindustrie macht hierfür insbesondere das Internet verantwortlich.

Große Erfolge haben nach Angaben der Verbände nationale Künstler zu verzeichnen, die in den Album-Charts ihren Anteil von 23 Prozent auf 29,2 Prozent und im Singles-Segment ihren Anteil von 41,1 auf 53,3 Prozent erhöhten.


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