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Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände

Technikfolgenabschätzung über allgegenwärtige Mikrochips

Die Allgegenwart von Mikroprozessoren in unserem Alltag jenseits der klassischen PCs und PDAs bahnt sich an. Nutztieren werden schon heute winzige Chips unters Fell gepflanzt, um sie auf ihrem weiteren Lebensweg sicher identifizieren zu können. Nun ist eine Studie zur Abschätzung der Folgen der durchdringenden Computerisierung unseres Alltags erschienen.

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"Intelligente", mit Funkchips versehene Kinderkleidung wird entworfen, um die lieben Kleinen jederzeit und überall orten zu können. Supermarktprodukte bekommen versuchsweise Funketiketten aufgeklebt. Passiert die Kundschaft am Ausgang eine elektronische Schranke, werden diese Etiketten angefunkt und die Rechnungen drahtlos zusammengestellt und abgebucht.

Inhalt:
  1. Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände
  2. Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände

IT-Konzerne wie IBM, Hewlett-Packard und Rank Xerox arbeiten mit Hochdruck daran, die Vision einer Welt der drahtlos vernetzten Mikrochips zu verwirklichen. Im Jahr 2013 könnte für eine Milliarde Menschen, gemäß einer Schätzung von IBM, bereits eine Billion elektronisch aufgerüsteter, vernetzter Gegenstände zur Verfügung stehen.

Eine Studie bewertete nun systematisch die Chancen und die Risiken dieser Computerisierung von Alltagsgegenständen - in den Anwendungsfeldern Wohnen, Arbeit, Verkehr, Gesundheit und Kleidung. Zu den möglichen Risiken gehören Auswirkungen auf den Material- und Energieverbrauch. Auch stellen sich ganz neue Recyclingfragen. Die Studie gibt auch Empfehlungen für einen frühzeitigen und vertieften Umgang mit den technologischen Trends.

Die Untersuchung entstand im Auftrag des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung beim Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat in Bern (kurz: TA-SWISS). Unter Leitung von Prof. Lorenz M. Hilty (St. Gallen) war das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (Berlin) an der Forschungsarbeit beteiligt. Der Berliner IZT-Projektleiter und Zukunftsforscher Siegfried Behrendt: "Die Durchdringung unseres Alltags mit 'schlauen' Gegenständen könnte unser Leben weitaus mehr verändern, als es das Internet bereits getan hat. Denn nahezu alle Gegenstände des Alltags kommen in Betracht, um sie mit Miniaturchips zu versehen und zu vernetzen. Jacken, Brillen, Kühlschränke, Autos und gar menschliche Körper selber könnten mit Mikroprozessoren bestückt werden."

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Die sich heute abzeichnenden Möglichkeiten durch immer kleiner werdende Mikroprozessoren sind im Bereich der Pflege und der Medizin vielversprechend, so die Studie. Insbesondere chronisch kranke Menschen könnten dereinst von den Möglichkeiten der Fernüberwachung bis hin zum implantierbaren Chip profitieren. Aber auch in der Chirurgie wecken Eingriffsmöglichkeiten mit mikroskopisch kleinen Operationsrobotern oder elektronischen "Sinnesprothesen" für Gehörgeschädigte und Blinde große Hoffnungen. Wie sich allerdings die Belastung durch Signale des drahtlosen Datenaustausches - die nichtionisierenden Strahlen (NIS) - auf unsere Gesundheit auswirken wird, ist heute noch zu wenig bekannt, so die Autoren.

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Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände 
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